Studium

Studienberechtigung 1. Fachsemester

Allgemeine Hochschulreife

Die allgemeine Hochschulreife wird unter anderem erworben durch:

  • das Abitur an allgemeinbildenden Gymnasien,
  • das Abitur an beruflichen Gymnasien (mit zweiter Fremdsprache).


Die allgemeine Hochschulreife berechtigt zum Studium aller Fächer an der Universität.

Fachgebundene Hochschulreife

Die fachgebundene Hochschulreife ist ein Schulabschluss, der zum Studium bestimmter Fachrichtungen bzw. Studiengänge an Hochschulen berechtigt.
Informieren Sie sich frühzeitig, ob der gewünschte Studiengang mit Ihrem Abschluss möglich ist.
Im Gegensatz zur allgemeinen Hochschulreife beinhaltet die fachgebundene Hochschulreife nur eine Fremdsprache und wird in der Regel erworben durch die Abschlussprüfung an:

  • einer zweijährigen Berufsoberschule (Berufsoberschulverordnung),
  • einer Fachakademie,
  • einigen Berufsfachschulen,
  • einem Berufskolleg
  • einer Begabtenprüfung
     

Achtung:

Die fachgebundene Hochschulreife und Fachhochschulreife sind nicht miteinander zu vergleichen.
Die Fachhochschulreife berechtigt nur zum Studium an Fachhochschulen.

Ausländische Hochschulreife

Deutsche Staatsangehörige, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben, müssen mit der Bewerbung eine Kopie des Abiturzeugnisses inklusive amtlicher Übersetzung bei der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel einreichen. Übersetzungen müssen von staatlich vereidigten Übersetzern stammen.
Englischsprachige Zeugnisse brauchen nicht übersetzt werden.

Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung wenden sich bitte an das
International Center - Bereich Bewerbung und Zulassung.

Ob Ihr ausländischer Bildungsnachweis zu Ihrem gewünschten Studium an der CAU berechtigt, erfahren Sie im Informationsportal zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse (anabin Datenbank).

Nachweis deutscher Sprachkenntnisse

Bei der Einschreibung müssen ausreichend deutsche Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Informationen hierzu erhalten Sie im International Center.

Hochschulzugang durch berufliche Qualifikation (Meister / Aufstiegsfortbildung)

Inhaberinnen und Inhaber bestimmter Abschlüsse der beruflichen Aufstiegsfortbildung besitzen, sofern die zu den Fortbildungsabschlüssen führenden Lehrgänge jeweils mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen, eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung nach § 39 Abs. 2 S. 2 HSG. Dies sind:

  • Meisterinnen und Meister im Handwerk auf der Grundlage einer Verordnung nach §§ 45, 51a, 122 Handwerksordnung,
  • Inhaberinnen und Inhaber von Fortbildungsabschlüssen, für die Prüfungsregelungen auf der Grundlage einer Verordnung nach § 53 oder einer Regelung nach § 54 Berufsbildungsgesetz oder auf der Grundlage einer Verordnung nach § 42, 42a Handwerksordnung oder gleichwertiger bundes- und landesrechtlicher Regelungen bestehen,
  • Inhaberinnen und Inhaber vergleichbarer Qualifikationen im Sinne des Seemannsgesetzes, insbesondere staatlicher Befähigungszeugnisse für den nautischen oder technischen Schiffsdienst,
  • Inhaberinnen und Inhaber von Fortbildungsabschlüssen von Fachschulen entsprechend der "Rahmenvereinbarung über Fachschulen" der Kultusministerkonferenz,
  • Inhaberinnen und Inhaber von Abschlüssen vergleichbarer landesrechtlicher Fortbildungsregelungen für Berufe im Gesundheitswesen sowie im Bereich der sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe.
     

Bitte informieren Sie sich vor Beginn des Studiums bei der jeweiligen Studienfachberatung über den gewünschten Studiengang.

Hochschuleignungsprüfung

Beruflich qualifizierte Personen haben die Möglichkeit, an einer kostenpflichtigen Hochschuleignungsprüfung teilzunehmen (Gebühr beträgt zurzeit 141 €), mit deren Bestehen eine fachgebundene Hochschulreife für Schleswig-Holstein erworben wird.

Hochschuleignungsprüfungsverordnung

Sollten Sie bereits an einer Hochschuleignungsprüfung einer anderen Hochschule teilgenommen haben, ist eine Anerkennung ggf. möglich (Kopie der Bescheinigung einreichen).

Zulassungsvoraussetzungen für die Hochschuleignungsprüfung sind

  • der Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht anerkannten mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem mit dem angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich und
  • eine mindestens mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit ausgeübte dreijährige Berufspraxis in einem mit dem Studiengang fachlich verwandten Bereich, die durch ein Arbeitszeugnis nachzuweisen ist.

Antrag

  • formloser Antrag mit Angabe des gewünschten Studiengangs,
  • Lebenslauf,
  • beglaubigte Kopie des letzten Schulzeugnisses,
  • beglaubigte Kopie vom Prüfungszeugnis der Berufsausbildung,
  • ein Arbeitszeugnis über die Art und die gesamte Dauer der Berufstätigkeit,
  • eine Erklärung darüber, ob und für welchen Studiengang bereits früher bei dieser oder einer anderen Hochschule ein Antrag auf Zulassung zu einer Hochschulzugangsprüfung gestellt wurde,
  • eine Bescheinigung über fachliche Verwandtschaft und die Teilnahme an einer qualifizierten Studienberatung der betreffenden Fakultät oder des betreffenden Fachbereiches. (Bitte Unterlagen über Berufsausbildung und -tätigkeit zur Studienberatung mitbringen.)
     

Frist

Bis zum 01. Februar eines jeden Jahres sind die Unterlagen einzureichen bei der

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Studierendenservice
24098 Kiel

Probestudium

Studieninteressierten ohne Hochschulzugangsberechtigung können in Studiengängen ohne Zulassungsbeschränkung ein Probestudium (siehe § 14 der Einschreibordnung) aufnehmen. Ob der gewünschte Studiengang zulassungsfrei (nicht bewerbungspflichtig) ist, erfahren Sie im Studienangebot.

Voraussetzungen

  • abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens befriedigend oder bei fehlender Gesamtnote mit einem Notendurchschnitt der Einzelnoten von 3,0,
  • mindestens 3-jährige Berufstätigkeit in dem erlernten Beruf oder entsprechende Ersatzzeiten (maximal zwei Jahre, z. B. für Wehr/-Zivildienst, Tätigkeit in der Entwicklungshilfe oder selbständige Führung eines Familienhaushaltes) und
  • fachlicher Bezug zwischen dem erlernten und ausgeübten Beruf sowie dem Studienwunsch (wird im Beratungsgespräch mit der zuständigen Studienfachberatung festgestellt).
     

Fristen

Beginn: nur zum Wintersemester

Bewerbungsfrist: 15. April bis 31. Mai eines jeden Jahres

Antrag

Hier erhalten Sie den Antrag für die Aufnahme eines Probestudiums.