Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach AgriGenomics
Studiengang Ein-Fach-Masterstudiengang
Abschluss Master of Science (M.Sc.)
Studienbeginn Zum 1. FS: Beginn nur zum Wintersemester
Besondere Zugangs­voraussetzungen
  • Sprachkenntnisse
  • Eignungsfeststellung
Bewerbung / Einschreibung
  • Einschreibung (zulassungsfrei)
Regelstudienzeit 4 Fachsemester
Fakultät(en)
  • Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät
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Studienabschluss, Unterrichts- und Prüfungssprache

Master of Science (M.Sc.)

Das Ein-Fach-Masterstudium umfasst das Studium des Faches im Umfang von 93 Leis­tungs­­punkten sowie die Anfertigung einer Masterarbeit im Umfang von 27 Leistungspunkten.

Informationen zum Aufbau der Masterstudiengänge sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Die Lehrveranstaltungen werden in englischer Sprache angeboten. Die Prüfungssprache ist Englisch.

Gegenstand und Ziel des Fachs

Gegenstand des Studiums

Die Genomforschung hat in den letzten Jahren wesentliche Beiträge für alle Bereiche der Lebenswissenschaften geliefert. Die komplette Sequenzierung und Analyse ganzer Genome sowie die um­fassende Analyse der Genexpression (transcriptomics) sowie der Proteine (proteomics) und Metabolite (metabolomics) erlauben völlig neue Einsichten in die Entwicklung und die Evolution von Lebewesen. Sie eröffnen aber auch zuvor nie gekannte Möglichkeiten zur genetischen Verbesserung von Nutzpflanzen und -tieren sowie zur Optimierung von landwirtschaftlichen Produktions­prozessen. Die für die Genomforschung relevanten Techniken, Strategien und Wissen werden hier unter dem Begriff „genomics“ zusammengefasst. Den Studierenden des Masterstudiengangs AgriGenomics wird die Möglichkeit geboten, ein vertieftes Wissen im Bereich genomics und proteomics zu erlangen sowie die Anwendung dieser Technologien für die landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung kennenzulernen. Ziel des Studiengangs ist es, fachliches und fächerübergreifendes Wissen der Nutz­pflanzen- und Nutztierwissenschaften über die moderne Genomforschung und deren Anwendung zu vermitteln. Dazu gehört eine sichere Beherrschung der relevanten Techniken, die Fähigkeit geno­mische Daten auswerten und anwenden zu können sowie das vertiefte Verständnis von Züchtungs­verfahren, der Pflanzenernährung und der Phytopathologie. Hierbei werden die Studentinnen und Studenten mit den neuesten technischen Entwicklungen vertraut gemacht, was auch intensive La­borpraktika und Exkursionen zu Stätten der angewandten Genomforschung in Deutschland und im Ausland beinhaltet, die einen unmittelbaren Praxisbezug zu den erworbenen Kenntnissen herstellen.

Im Studium werden Theorien und Techniken zur strukturellen und funktionellen Analyse von Geno­men und des Proteoms der Nutztiere und Nutzpflanzen vermittelt. Dazu erlernen die Studenten den Aufbau und die Funktion der Genome und Proteome. Schwerpunktmäßig wird das Zusammen­­wirken von Genen bzw. deren Regulation zur Entstehung von phänotypischer Variation behandelt, so dass die Studenten verstehen, wie Änderungen der Wirkungsweise und Regulation von Genen die Adaption an landwirtschaftliche Produktionsbedingungen beeinflussen.

Im Studium werden die Erstellung genetischer und physikalischer Karten sowie Hochdurchsatzverfahren zur Genotypisierung von Tieren und Pflanzen aber auch von Schadorganismen und die Phäno­typisierung von Pflanzen schwerpunktmäßig behandelt. Genomische Techniken gewinnen in der Tier- und Pflanzenzüchtung zunehmend an Bedeutung. Deshalb wird der Einsatz dieser Techni­ken für die züchterische Verbesserung von Pflanzen und Tieren vorrangig behandelt. Dazu gehören Ver­fahren der Marker- bzw. der genomischen Selektion, und in zunehmendem Maße Verfahren zur Analyse des gesamten Genoms mit Hilfe von SNP-Chip-arrays, microarrays und resequencing.

Das Auffinden züchterisch wertvoller Gene wird ebenso vermittelt wie die Nutzung genomischer Information zur Verbreiterung der genetischen Basis der Nutzpflanzen durch Mutation oder Transformation oder der Nutztiere durch markerunterstützte Anpaarungsstrategien.

Die Studentinnen und Studenten sollen das Wechselspiel zwischen Genom und Proteom einerseits und Umweltfaktoren andererseits verstehen, welches durch landwirtschaftliche Produktionsmaßnahmen beeinflusst wird (Düngung, Pflanzenschutz, Fütterung und Management). Weiterhin sollen die Interaktionen zwischen Genom und abiotischen sowie biotischen Stressfaktoren vermittelt werden. Dazu werden vertiefte Einblicke in die genetischen Grundlagen und in die molekularen Mechanismen der Interaktion zwischen Pflanzen bzw. Tieren und Stressfaktoren vermittelt. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die molekularen Mechanismen der Anpassung an abiotische und biotische Stressbedingungen gelegt und wie man diese Erkenntnisse zur Züchtung und Bewertung von Pflanzen mit neuartigen Resistenzeigenschaften aber auch zur Entwicklung neuer Wirkstoffe und Prinzipien zur Abwehr von Schaderregern nutzen kann. Beim Nutztier stehen dagegen die züchterischen Möglichkeiten auf Robustheit in unterschiedlichen Haltungsbedingungen und Produktionsniveaus im Vordergrund. Darüber hinaus erlernen die Studenten die molekulare Diagnostik von Schaderregern unter Einbeziehung genombasierter Methoden und genomischer Daten. Weiterhin sollen die Studierenden genotypischen Unterschiede der Nährstoffeffizienz verstehen, um hier in zukünftigen Forschungsbereichen einen Beitrag zum Ressourcenschutz liefern zu können. Geno­typische Unterschiede in der Qualität von pflanzlichen und tierischen Nahrungsrohstoffen sollen ebenfalls mit genom- und proteomanalytischen Untersuchungsmethoden erklärt werden. Um den steigenden Bedarf nach hochqualifizierten Fachleuten in der Wissenschaft decken zu können, werden gezielt Grundlagen für ein nachfolgendes Doktorandenstudium gelegt.

Das neu errichtete Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (ZMB) der Christian-Albrechts-Uni­versität zu Kiel soll der neuen Schwer­punktbildung im Bereich der Genomforschung gerecht werden. Es ist mit den modernsten Ge­räten für die Genomforschung ausgestattet, von der insbesondere auch der Masterstudien­gang AgriGenomics profitieren wird. Praktische Arbeiten in den Laboren und Exkursionen zu Großforschungseinrichtungen sowie weltweit agierenden Unternehmen der Züchtungswirtschaft, der Agrobiotech-, life-science und der Ernährungswirtschaft ergänzen das Ausbildungsangebot und stellen den unmittelbaren Praxisbezug zu den erworbenen Kenntnissen her.

Der Masterstudiengang ist als internationaler Studiengang konzipiert, da die genomische Forschung, insbesondere aber deren Anwendung in hohem Maße international vernetzt ist. Alle Lehrveranstaltungen werden vollständig in englischer Sprache angeboten.

Persönliche Neigungen

  • Interesse an der Arbeit mit Nutzpflanzen und Nutztieren
  • Interesse an den molekularen Grundlagen der Pflanzen- und Tierproduktion
  • Interesse an der molekularen Phytopathologie (Diagnostik und Pflanze-Parasit Interaktion)
  • Interesse an molekularbiologischen Techniken
  • Interesse am interdisziplinären Lernen
  • Spaß an der Kommunikation mit in- und ausländischen Kommilitonen und Dozenten
     

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Den Absolventinnen und Absolventen bieten sich Arbeitsmöglichkeiten in der universitären und außeruniversitären Forschung sowie in Wirtschaftsunternehmen. Im behördlichen Bereich müssen neue Entwicklungen beurteilt und die Vor- und Nachteile der neuen Technologien objektiv der Allgemeinheit präsentiert werden:

  • Leitende Funktion in Forschung und Entwicklung
  • Agro-Biotechnologieunternehmen sowie Unternehmen in den Bereichen Tierzucht, Tiermedizin, Pflanzenzüchtung, Pflanzenernährung und Pflanzenschutz
  • Unternehmen der Ernährungswirtschaft sowie der gesamten Biotechnologie-Branche
  • Öffentliche Institutionen wie Behörden und Ministerien

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

An den Abschluss des Masterstudiums kann sich eine Promotion anschließen.

Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotion sowie Informationen zum Ablauf des Pro­motionsver­fah­rens finden Sie in den Promotionsordnungen der Fakultäten.

Weitere Informationen zur Promotion erhalten Sie im Graduiertenzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Voraussetzungen und Kenntnisse

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiengangs ist ein abgeschlossenes Bachelor­studium in Agrarwissenschaften, Biologie, Bioinformatik, Biochemie, Genetik und verwandten Disziplinen oder ein gleichwertiger Abschluss.

Für die Einschreibung ist durch eine Bescheinigung nachzuweisen, dass die Voraussetzungen zur Aufnahme eines Masterstudienganges gemäß Prüfungsordnungen und Studienqualifikationssatzung erfüllt sind.
Die jeweiligen Prüfungsordnungen und die Studienqualifikationssatzung sind zu finden unter www.studium.uni-kiel.de/de/pruefungen.

Eignungsfeststellung

Die Einschreibung in den Masterstudiengang AgriGenomics kann nach erfolgreicher Eignungsfeststellung durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich bzgl. der Eignungsfeststellung und der Anmeldefristen an die Studienfachberatung (siehe Punkt 7).

Hier finden Sie die Anmeldefristen und -formulare für die Eignungsfeststellung.

Sprachkenntnisse

Nach der Studienqualifikationssatzung gelten folgende sprachliche Voraussetzungen, die bei der Einschreibung nachgewiesen werden müssen:

  • sehr gute Englischkenntnisse, nachzuweisen durch TOEFL® ITP (Paper-based test): 550 points oder vergleichbarer Test oder Abschluss eines englischsprachigen Bachelorstudiengangs

Bei Rückfragen zu den geforderten Sprachkenntnissen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Studien­fachberatung.

Hier finden Sie den Vordruck „Bescheinigung über die Erfüllung der Zu­gangs­voraussetzungen laut Studien­quali­fi­kationssatzung“.

Die Studienqualifikationssatzung ist zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/sta/0-1-3.pdf.

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Der Studiengang ist im ersten und in höheren Fachsemestern zulassungsfrei (nicht bewerbungspflichtig).

Informationen zur Einschreibung.

Achtung

Die Anmeldefristen zur Eignungsfeststellung liegen oft bereits viele Monate vor dem Einschreibzeitraum! Die betroffenen Studiengänge sowie Links zu den Webseiten der Fachbereiche entnehmen Sie bitte dieser Auflistung.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

Fachrichtung Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung

Prof. Dr. Christian Jung
Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung
Raum 901a, Am Botanischen Garten 1-9
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-7364
E-Mail: c.jung@plantbreeding.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Fachrichtung Tierzucht und Tierhaltung

Prof. Dr. Georg Thaller
Institut für Tierzucht und Tierhaltung
Raum 115, Hermann-Rodewald-Straße 6
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-7329
E-Mail: gthaller@tierzucht.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Geschäftszimmer:

Dekanat der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät
Hermann-Rodewald-Str. 4
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2591

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

Barrierefrei studieren

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit berät Studieninteressierte und Studierende im Bereich der Zugangs-, Studien- und Lernbedingungen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe am Studium.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Dagny Streicher
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1407
24118 Kiel
Tel. 0431 - 880 5885


E-Mail: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de
Website:  www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
Sprechzeiten:  siehe www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
 

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Graduiertenzentrum

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unterstützt die Ausbildung ihrer Doktorandinnen und Doktoranden während ihrer Promotion zentral durch das Graduiertenzentrum. Hier erhalten sie Informationen rund um die Promotion, Beratung zu Fördermöglichkeiten, überfachliche Qualifi­zierungs­angebote, Unterstützung zu Vernetzung und Austausch mit anderen Doktorandinnen und Doktoranden sowie hilfreiche Hinweise bei spezifischen Fragen.

Graduiertenzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3218
E-Mail: info@gz.uni-kiel.de
Website: Graduiertenzentrum

Sprechzeiten:

Donnerstag, 14 bis 18 Uhr (Anmeldung per E-Mail: consulting@gz.uni-kiel.de)

Orientierungsveranstaltungen zum Studienbeginn

Zu Beginn jeden Semesters finden Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird em­­pfoh­len und ist in einigen Studienfächern obligatorisch.

Bitte prüfen Sie rechtzeitig welche Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen in Ihrem Studienfach angeboten werden. Hier finden Sie die Termine und weitere Informationen zu den Veranstaltungen.

Darüber hinaus werden für zahlreiche Studienfächer vor Beginn der Vorlesungszeit Vorkurse angeboten. In Vorkursen werden bestehende Kenntnisse wiederholt und ggf. erweitert. Sie sollen den Übergang zum Studium erleichtern. Die Teilnahme wird empfohlen.

Hier können Sie einsehen, welche Vorkurse für Ihr Studienfach angeboten werden.

Grundsätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Zusammenstellung des Stundenplans entnehmen Sie bitte dem  Flyer „Tipps zur Erstellung des Stundenplans“.

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Das Studienfach AgriGenomics kann im Rahmen eines Ein-Fach-Masterstudiums im Umfang von 120 Leistungspunkten studiert werden.

Der Studiengang beinhaltet die Module für ein eineinhalb­jähriges wissenschaftliches Vertiefungsstudium im Umfang von 90 Leistungspunkten und etwa 62 Semesterwochenstunden sowie die ein halbes Jahr umfassende Erstellung der Abschlussarbeit (Masterarbeit, 27 Leistungspunkte) und das Modul Masterarbeit-Seminar im Umfang von 3 Leistungspunkten.

Das Masterstudium AgriGenomics umfasst neun Pflichtmodule sowie Wahlpflichtmodule im Umfang von 42 Leistungspunkten.

Mit dem Abschluss Master of Science kann bei entsprechendem Notendurchschnitt anschließend eine Promotion angestrebt werden.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Masterarbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Ein-Fach-Masterstudiengang AgriGenomics beträgt 4 Semester.

Modulübersicht

AgriGenomics
Ein-Fach-Masterstudium (120 LP)
Master of Science (M.Sc.)
Studienfach: AgriGenomics
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. SWS [2] LP [3]
Pflichtmodule
AEF-agrig001 Introduction to Molecular Biology
  Introduction to Molecular Biology I (VL) M 1. 1 6
Introduction to Molecular Biology II (VL) 1
Molecular Biology I (P) Pro. 2
AEF-agrig002 Organization and Analysis of Eukaryotic Genomes
  Organization of the Eukaryotic Genome (VL) M 1. 1 6
Genome Analysis I: Structural Genome Analysis (VL) 1,5
Genome Analysis II: Functional Genome Analysis (VL) 1,5
AEF-agrig003 Biochemistry and Proteomics
  Plant Biochemistry (VL) M 1. 1,5 6
Animal Biochemistry (VL) 1,5
Biochemistry and Proteomics (S) 1
AEF-agrig004 Introduction to Crop and Animal Breeding
  Fundamentals of Crop and Animal Breeding (VL) M 1. 4 6
AEF-agrig005 Genomics in Research and Industry
  Genomics in Research and Industry (S) R 3. 1 6
Genomics in Research and Industry (Exk.) HA 3
AEF-agrig006 Applied Genome and Proteome Research
  Genome Research Techniques [4] (P) Pro. 2. 4 6
Proteome Research Techniques [4] (P)
Off-Campus Internship [4] (P)
AEF-agrig007 Applications of Genomics in Agriculture
  Applications of Genomics in Animal Breeding (VL) M 2. 1 6
Applications of Genomics in Plant Breeding (VL) 1
Applications of Genomics in Plant Nutrition (VL) M 1
Applications of Genomics in Phytopatho­logy (VL) 1
biol258b Computational and Comparative Genomics
  Computational and Comparative Genomics (VL) K 2. 2 6
Computational and Comparative Genomics (Ü) - 2
Wahlpflichtmodule [5] j.n.M. 1.-3. j.n.M. 42
AEF-agrig008 Masterarbeit-Seminar (Research Seminar) - 4.   3
Masterarbeit [6] (26 Wochen) - 4. - 27

Fußnoten
 
[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfung.
 
[2] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[3] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[4] Nur eine der drei Lehrveranstaltungen ist zu absolvieren.
 
[5] Das Masterstudium beinhaltet Wahlpflichtmodule im Umfang von 42 LP. Übersicht über die Wahlpflichtmodule
 
[6] Zur Masterarbeit kann zugelassen werden, wer mindestens 60 Leistungspunkte in Prüfungen aus abgeschlossenen Modulen erreicht hat.
 

Erläuterungen:

Exk.: Exkursion
HA: Hausarbeit
j.n.M.: je nach Modul
K: Klausur
M: mündliche Prüfung
P: Praktikum
Pro.: Protokoll
R: Referat
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
VL: Vorlesung

Gesamt 120

 

Akkreditierung

Informationen zur Akkreditierung folgen in Kürze.