Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Biologie
Studiengang Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen
Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) / Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienbeginn Zum 1. FS: Beginn nur zum Wintersemester
Bewerbung / Einschreibung
  • Bewerbung (zulassungsbeschränkt im landesinternen Auswahlverfahren)
Regelstudienzeit 6 Fachsemester
Fakultät(en)
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
alles aufklappen

Studienabschluss

Bachelor of Arts (B.A.) / Bachelor of Science (B.Sc.)

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen richtet sich an Studie­rende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen anstreben.

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­arbeit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Informationen zum Aufbau der Bachelorstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Die Biologie ist die Wissenschaft von der belebten Natur. Sie beschreibt und untersucht die Erscheinungsformen der Lebewesen, ihre Lebensäußerungen und ihre Beziehungen untereinander. Von der Natur der Organismen ausgehend, gibt es vier große Teilgebiete:

  • Botanik (Lehre vom Pflanzenreich),
  • Zoologie (Lehre vom Tierreich),
  • Anthropologie/Humanbiologie (Lehre vom Menschen) und
  • Mikrobiologie (Lehre von den Mikroorganismen).

Die Biowissenschaften lassen sich auch gliedern nach den Vorgängen und Gesetzen, die allen
Organismengruppen gemein sind. Solche Teilgebiete sind u. a.:

  • die Ökologie (Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt),
  • die Zellbiologie (Lehre von den Eigenschaften und Funktionen der Zelle),
  • die Physiologie (Lehre von den biochemischen Funktionen und Leistungen),
  • die Molekularbiologie (Lehre vom molekularen Aufbau organischer Stoffe, insbesondere der Chemie und der Wirkungsweise der Erbfaktoren),
  • die Genetik (Vererbungslehre),
  • die Ethologie (Lehre vom Verhalten von Tieren) und
  • die Evolution (Entwicklungsgeschichte).

Einige Biowissenschaften mit eher anwendungsorientierten Problemstellungen haben auf Grund ihrer Mitwirkung an der Gestaltung zukünftiger Lebensbedingungen an Bedeutung gewonnen, z. B.:

  • die Biotechnologie (Entwicklung und industrielle Produktion von Waren und Dienstleistungen durch Verfahren, die biologische Organismen, Systeme und Prozesse einsetzen),
  • die Gentechnik (Technik der Erforschung, Veränderung und biotechnologischen Nutzung der Gene),
  • die Pharmakologie (Arzneimittelforschung),
  • die Ökotoxikologie (Erforschung der Giftstoffe in der Umwelt),
  • Fischereibiologie,
  • Meereskunde sowie
  • Natur- und Umweltschutz.

Die Biologie hat enge Beziehungen zu den Geowissenschaften, der Biochemie und Biophysik. Sie ist Grundlagenwissenschaft in der Medizin, der Pharmazie, den Agrarwissenschaften und den Ernährungswissenschaften.

Im Biologiestudium werden die Grundlagen der Fächer Botanik, Zoologie, Mikrobio­lo­gie, Genetik, Meeresbiologie, Ökologie und Biodiversitätsforschung vermittelt. Daneben sollen all­ge­meine Grund­kenntnisse der Naturwissenschaften das Verständnis biologischer Forschungsansätze fördern.
Studierende sollen die Befähigung zur Aufnahme des Zwei-Fächer-Masterstudienganges erwerben. Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Biologie dient in erster Linie der fachlichen Ausbildung künf­ti­ger Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen. Dazu wird die fachliche Ausbildung in den Fächern ergänzt durch ein erstes erziehungswissenschaftliches Modul und zwei Schulpraktika mit begleitenden Lehrveranstaltungen. Frühzeitig sollen die Studierenden ihre Neigung und Eignung zum Schulunter­richt erkennen können.
Mit Chemie, Physik oder Mathematik als zweitem Fach ist es in diesem Studiengang auch möglich, dass Absolventinnen und Absolventen beispielsweise Positionen in Forschungs- und Entwicklungslaboren, in der Qualitätskontrolle oder in Prüflaboren der Pharmaindustrie oder der Lebensmittelindustrie ausfüllen können.
Im Sinne der Polyvalenzforderung ist es mit diesen Fächerkombinationen, mit entsprechender Note und nach einem eventuell abzuleistenden Nachstudium, auch möglich, ein fachwissenschaftliches Masterstudium der Biologie anzuschließen.

In Kiel ist ein breites Spektrum biologischer Teildisziplinen vertreten. Schwerpunkte sind: Biotech­no­logie, Domestikationsforschung, Entwicklungsbiologie, Evolutionsforschung, Genetik, Gentechnik, Geobotanik, Limnologie, Molekularbiologie, Ökologie, Systematik und Zellbiologie.
Erweitert wird dieses Spektrum u. a. durch Kooperation mit folgenden Forschungseinrichtungen: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Ökologie-Zentrum Kiel (ÖZK), Max-Planck-Institut in Plön, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN), Forschungs- und Technologiezentrum Westküste in Büsum (FTZ), Forschungszentrum Borstel und die Bundesanstalt für Ernährung und Lebensmittel.

Persönliche Neigungen

Freude am Umgang mit lebenden Organismen, pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen.

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen richtet sich an Studie­rende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen anstreben.

Das komplexe Fach Biologie soll in sechs Semestern insoweit vermittelt werden, dass Absolventin­nen und Absolventen mit dem Abschluss Bachelor of Arts/Science in die Lage versetzt werden, biologische Zusammenhänge zu begreifen, Probleme zu erkennen, sich Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und sie praktisch umzusetzen.
Die Zielrichtung des Studiengangs ist es, Studierende so auszubilden, dass sie in Verbindung mit später zu erwerbenden Fähigkeiten (Master of Education) ihre Kenntnisse an Schülerinnen und Schüler altersgerecht aufbereitet weitergeben können und die Schülerinnen und Schüler ihrerseits Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Biologie erlangen können.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • Zwei-Fächer-Masterstudiengang Biologie, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (M.Ed.)

Voraussetzungen und Kenntnisse

Studienvoraussetzungen

Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.

Zusätzliche Kenntnisse

  • gute Kenntnisse in den Fächern Chemie, Physik und Mathematik
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache
  • experimentelles Geschick, gute Beobachtungsgabe

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Der Studiengang ist im ersten und in höheren Fachsemestern zulassungsbeschränkt (bewerbungspflichtig).

Informationen zur Bewerbung für das erste Fachsemester.

Informationen zur Bewerbung für höhere Fachsemester.

Hinweis  

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Kontakt

Ihre Fragestellungen zu Zulassungsbedingungen (Zulassungsverfahren, Zulassungsbeschränkungen, Auswahlverfahren, Online-Bewerbung, Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, Termine und Losver­fahren) und Einschreibung (Online-Einschreibung, benötigte Unterlagen) sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice.

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

Prof. Dr. Günther Hartl
Biologie-Zentrum
Zoologisches Institut
Am Botanischen Garten 1-9
11. OG., Raum 1113
Tel.: 0431/880-4507
E-Mail: ghartl@zoologie.uni-kiel.de
Sprechstunde: Mittwoch 11.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung

In der Woche vor Beginn jeden Wintersemesters veranstaltet die Fachschaft Biologie eine Einführungswoche für die neuen Erstsemester, um ihnen den Einstieg in das Studium zu erleichtern. Die Teilnahme wird von den Studienberatern empfohlen.

Geschäftszimmer:

Biologie-Zentrum
Am Botanischen Garten 1-9
24118 Kiel

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

Barrierefrei studieren

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit berät Studieninteressierte und Studierende im Bereich der Zugangs-, Studien- und Lernbedingungen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe am Studium.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Dagny Streicher
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1407
24118 Kiel
Tel. 0431 - 880 5885


E-Mail: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de
Website:  www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
Sprechzeiten:  siehe www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
 

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Das Zentrum für Lehrerbildung berät Studierende in übergreifenden Fragen der Lehramtsstudiengänge, organisiert schulpraktische Studien in Kooperation mit den Schulen in Schleswig-Holstein, konzipiert Workshops und Zertifikate als ergänzende Angebote für Studierende und informiert über Veränderungen der Studienstruktur.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
Leibnizstraße 3, 24118 Kiel
Website: Zentrum für Lehrerbildung

Geschäftszimmer
Birte Fahrenbach
Raum 210
Tel.: 0431/880-1028
E-Mail: geschaeftszimmer@zfl.uni-kiel.de

Koordination Schulpraktische Studien
Christine Gerhardt, Akad. Dir.
Raum 204
Tel.: 0431/880-2965
E-Mail: gerhardt@paedagogik.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Koordination Workshops und Zertifikate
Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216
Tel.: 0431/880-1266
E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienberatung
Dr. Margot Janzen
Raum 207
Tel.: 0431/880-1239
E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienstruktur
Dr. Astrid von der Lühe
Raum 217
Tel.: 0431/880-3450
E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien
Janine Oelkers und Sylvia Rinke
Raum 205 und 202
Tel.: 0431/880-1235 und -1778
E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Orientierungsveranstaltungen zum Studienbeginn

Zu Beginn jeden Semesters finden Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird em­­pfoh­len und ist in einigen Studienfächern obligatorisch.

Bitte prüfen Sie rechtzeitig welche Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen in Ihrem Studienfach angeboten werden. Hier finden Sie die Termine und weitere Informationen zu den Veranstaltungen.

Darüber hinaus werden für zahlreiche Studienfächer vor Beginn der Vorlesungszeit Vorkurse angeboten. In Vorkursen werden bestehende Kenntnisse wiederholt und ggf. erweitert. Sie sollen den Übergang zum Studium erleichtern. Die Teilnahme wird empfohlen.

Hier können Sie einsehen, welche Vorkurse für Ihr Studienfach angeboten werden.

Grundsätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Zusammenstellung des Stundenplans entnehmen Sie bitte dem  Flyer „Tipps zur Erstellung des Stundenplans“.

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­arbeit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten
erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen beträgt 6 Semester.

Nähere Informationen zu den Modulen des Zwei-Fächer-Bachelorstudienfachs Biologie finden Sie in der "Modulübersicht".

Im ersten Studienjahr werden die Grundlagen von Botanik und Zoologie vermittelt. Des Weiteren werden Einblicke in mathematisch-naturwissenschaftli­che Grundlagen geboten.

Im zweiten Studienjahr kommen die Fächer Ökologie, Pflanzenphysiologie und Humanbiologie hinzu. In Bestimmungsübungen und Exkursionen wird ein Einblick in die Biodiversität vermittelt.

Im dritten Studienjahr werden Tierphysiologie, Meeresbiologie sowie Genetik und Mikrobiologie behandelt.

Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie in dem entsprechenden Studieninformationsblatt.

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeischaftsschulen

Zusätzlich zum Fachstudium sind im Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen folgende Studieninhalte zu absolvieren:

Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul (P)
Das Bildungswissenschaftliche Eingangsmodul dient dazu, den Lehr­amtstudierende eine möglichst umfassende Perspektive auf das Berufsbild Lehrer/in und das Berufsfeld Schule zu eröffnen. Es soll in bildungswissenschaftliche Grundlagen einführen und orientiert sich dabei an den KMK-Standards für die Lehrerbildung.

Modul Pädagogik: Lehren und Lernen 1 (LL1)
Das Studium der Pädagogik im Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen befasst sich mit den Prozessen des Lehrens und Lernens, und zwar aus den unterschiedlichen Perspektiven der Teil-Disziplinen des Faches (Schulpädagogik, Sozialpädagogik, Medienpädagogik/ Bildungsinformatik, Berufs- und Wirtschaftspädagogik und Empirische Bildungsforschung). In Anlehnung an das Lehrerleitbild der Christian-Albrechts-Universität geht es hierbei zentral um den Aufbau pädagogischen Wissens als Teilbereich der professionellen Kompetenz von Lehrkräften. Insbesondere sollen folgende Fähigkeiten der Studierenden ausgebildet werden: Lehr-Lern-Prozesse sach- und fachgerecht zu planen, durchzuführen und auszuwerten; die Fähigkeit der Studierenden, Lehr-Lern-Situationen kriteriengeleitet zu analysieren, zu reflektieren und zu bewerten und die Fähigkeit der Studierenden, individuelle Lernvoraussetzungen zu erfassen, Lernprozesse und Leistungen von Schülerinnen und Schülern auf der Basis transparenter Kriterien zu diagnostizieren und die Lernenden gezielt zu fördern. Die Studierenden wählen ein Modul aus sechs angebotenen Modulen.

Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum (PM1)
Das pädagogische Praktikum dient der Berufsfelderkundung. Die Studierenden sollen Einblick erhalten in den Arbeitsalltag einer Lehrerin / eines Lehrers im Spannungsfeld von Unterricht, Erziehung und außerunterrichtlichen Arbeitsfeldern. Siesollen ihre in den pädagogischen Lehrveranstaltungen erworbenen Kenntnisse in den Erfahrungshorizont des Schulalltages stellen. Die Ausbildungsinhalte von Universität und Schule sollen jedoch als Komplemente in ihrer jeweiligen Eigenheit vermittelt werden. Die durch die Praxis aufgeworfenen Fragen sollen, als studienleitende Erkenntnisinteressen artikuliert, in den sich anschließenden Studienphasen weiter verfolgt werden.

Praxismodul 2: Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht - Fachdidaktisches Praktikum (PM2)
Das Praxismodul 2 knüpft an die im Praxismodul 1 gemachten schulischen Erfahrungen an. Es bereitet die Studierenden auf eigene Praxiserfahrungen als Fachlehrerinnen und -lehrer vor, die über die ersten berufsfelderkundenden Erfahrungen im Praxismodul 1 hinausgehen, insofern sie nun das Erkenntnis- und Fähigkeitsspektrum im Sinne der Berufserkundung in den gewählten Studienfächern erweitern. Das Praxismodul 2 besteht i. d. R. aus je einer vorbereitenden fachdidaktischen Lehrveranstaltung („Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“) in den studierten Unterrichtsfächern und einem dreiwöchigen Schulpraktikum an Schulen der Sekundarstufe I und II in Schleswig-Holstein, das im Block in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Sommersemester absolviert wird (siehe Praktikumsordnung). Das Modul ist im 4. Semester verortet, dauert ein Semester und hat einen Umfang von 10 Leistungspunkten (4 LP Schulpraktikum und 3 LP pro Fach). Im Praktikum werden die Studierenden durch Mentorinnen und Mentoren aus der Schule betreut. Die Studierenden vertiefen ihre Fähigkeiten der Planung und Analyse von schulischem Fachunterricht sowie zur Reflexion von Schülerlernprozessen und eigener Unterrichtstätigkeit.

Modul Fachdidaktik: Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens (FD2)
Das Modul Fachdidaktik dient dazu, die Studierenden vor dem Hintergrund der praktischen Erfahrungen im Praxismodul 2, das grundsätzlich vor dem Modul Fachdidaktik absolviert werden soll, in die Lage zur reflektierenden Auseinandersetzung mit den Standards der Lehrerbildung, demSelbstverständnis der jeweiligen Schulfächer und ihrer Lehrpläne zu versetzen sowie in die Theorie und Grundfragen der jeweiligen Fachdidaktiken vertiefend einzuführen. Auf diese Weise sollen die eigenen fachlichen Lernprozesse der Studierenden mit der Erfahrung der schulischen Praxis der Vermittlung und Erzeugung fachlichen Wissens und Könnens verknüpft und diese Verknüpfung auf der wissenschaftlichen Grundlage der fachdidaktischen Theorien vertiefend reflektiert werden. Das Modul Fachdidaktik besteht aus je einer vertiefenden fachdidaktischen Lehrveranstaltung in den studierten Unterrichtsfächern. Das Modul ist im 5. Semester verortet, dauert ein Semester und hat einen Umfang von 5 Leistungspunkten (2,5 LP pro Fach).

Modulübersicht

Biologie
Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (180 LP)
Bachelor of Arts (B.A.)/ Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienfach/Studienleistung LP
Studienfach 1 70
Studienfach 2 70
Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (inkl. fachbezogene Module) 30
Bachelorarbeit 10
Gesamt 180

 

Studienfach 1

 

Studienfach 1: Biologie
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] Studierende, die Chemie als zweites Fach gewählt haben, müssen stattdessen eines der folgenden Module wählen: (siehe 1F-FPO Biologie): biol-109 Biostatistik, biol-116 Kommunikation in der Wissenschaft oder biol-120 Rechtliche Grundlagen & Ethik
 
[6] Im Wahlpflichtbereich Zellbiologie ist entweder das Modul MNF-biol-310 (Zellbiologie Tier) oder das Modul MNF-biol-307 (Zellbiologie Pflanze) zu absolvieren.
 
[7] Die Voraussetzung betrifft nur das Modul chem0012, nicht Ersatzmodule für chem0012 für Studierende mit der Fächerkombination Biologie und Chemie
 

Erläuterungen:

Exk: Exkursion
K: Klausur
PAG: Praktikumsaufgaben
PP: Praktische Prüfung
PÜ: Praktische Übung
Sem.: empfohlenes Semester
VL: Vorlesung
MNF-chem0012 Propädeutik für Studierende der Biologie (LAG) (VL+VL) [5] K 1. - 1,5+1,5 4
MNF-biol-102 Grundlagen der Zoologie und Einführung in die Zellbiologie (PÜ+VL+VL) K 1. - 4+3+1 10
MNF-biol-103 Grundlagen der Botanik (PÜ+VL) PAG+K 2. - 4+3 8
MNF-biol-104b Biodiversität Tier- und Pflanzenbestimmung (VL+VL+PÜ+PÜ+Exk) K+PP 2. - 2+2+2+3+2 8
MNF-biol-106 Ökologie und Evolution (PÜ+VL) K 3. - 4+2 5
MNF-biol-101 Labortechniken und Methoden (VL+PÜ) K 3. - 1+3 5
MNF-biol-110 Wahlpflichtbereich Zellbiologie: Zellbiologie Tier (PÜ+VL) [6] K 4. - 2+2 5
MNF-biol-113 Human- und Ernährungsbiologie (PÜ+VL) K 4. - 1+3 5
MNF-biol-111 Physiologie der Pflanzen (PÜ+VL) K 4. - 2+2 5
MNF-biol-107 Wahlpflichtbereich Zellbiologie: Zellbiologie Pflanze (PÜ+VL ) [6] K 5. - 2+2 5
MNF-biol-108 Physiologie der Tiere (PÜ+VL) K 5. - 2+2 5
MNF-biol-112 Genetik und Mikrobiologie (PÜ+VL) K 6. chem0012[7] 4+4 10
Studienfach 1 (Biologie) gesamt 70

 

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.

[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.

[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.

[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits¬aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.

[5] Die Studierenden müssen im ersten Semester die Vorlesung hören und können das Seminar im ersten oder zweiten Semester absolvieren.

[6] Die Studierenden wählen ein Modul aus den fünf angebotenen Modulen.

[7] Es ist nur eines der beiden angebotenen Seminare zu absolvieren.

[8] Der Vorbereitungskurs umfasst 15 Stunden Präsenzzeit und 45 Stunden Selbststudium per Lehrwerk/DVD. Der Umfang des Praktikums beträgt 3 Wochen im Block in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Sommersemester.


Erläuterungen:

K:  Klausur
LGB: Lerngruppenbeschreibung
S: Seminar
SE: Stundenentwurf
SP: Schulpraktikum
Sem.: empfohlenes Semester
VL: Vorlesung

Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul [5]
PHF-paed-BEL Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul (P)
  Grundlagen der Lehrerbildung I (VL) K 1.-2. - 2 5
Grundlagen der Lehrerbildung II (S) 2
Modul Pädagogik: Lehren und Lernen (LuL1) [6]
PHF-paed-SchPäd1-LuL1 Lehren und Lernen I: Unterrichtsqualität
  Lehren und Lernen 1: Unterrichtsqualität (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-SP4-LuL1 Lehren und Lernen I: Pädagogik der Vielfalt
  Lehren und Lernen 1: Pädagogik der Vielfalt (VL) K 2./4. - 2 5
Diversitytraining: Pädagogik der Vielfalt (S) [7] 3
Gruppentraining: Themenzentrierte Interaktion (S) [7] 2
PHF-paed-SchPäd2-LuL1 Lehren und Lernen I: Schulentwicklung
  Lehren und Lernen 1: Schulentwicklung (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-WP2-LuL1 Lehren und Lernen I: Lehren und Lernen als Didaktik und Fachdidaktik 1
  Lehren und Lernen 1: Didaktik und Fachdidaktik (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-MP1-LuL1 Lehren und Lernen I: Transaktionale Medienpädagogik
  Lehren und Lernen 1: Transaktionale Medienpädagogik (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-BF1-LuL1 Lehren und Lernen I: Selbstreguliertes Lernen
  Lehren und Lernen 1: Selbstreguliertes Lernen (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum (PM1)
PHF-paed-PM1 Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum [8]
  Vorbereitungskurs (S) K 2. - 1 5
Schulpraktikum (SP) LGB+SE -
Praxismodul 2: Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht - Fachdidaktisches Praktikum (PM2)
PM2 Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht
(Details siehe unten unter "Fachbezogene Module")
10
Modul Fachdidaktik: Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens (FD2)
FD2 Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens
(Details siehe unten unter "Fachbezogene Module")
5
Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen gesamt 30

 

Fachbezogene Module

Fachbezogene Module
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.

[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.

[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.

[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits¬aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.

[5] Je nach Unterrichtsfach 2 werden hier spezifische Lehrveranstaltungen angeboten, die jeweils spezifische Prüfungsformen fordern. Diese können Sie dem Studieninformationsblatt des entsprechenden Studienfachs entnehmen.

Erläuterungen:

PN: Praktikumsnachweis
Präs: Präsentation eines Unterrichtskonzepts
Proj: Projekt
S: Seminar
SA: Schriftliche Ausarbeitung
Sem.: empfohlenes Semester
SP: Schulpraktikum
Ü: Übung
VL: Vorlesung
Praxismodul 2: Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht - Fachdidaktisches Praktikum (PM2)
PM2 Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht
  Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach Biologie (S) Präs.+SA 4. PM1 2 10
Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach [2. Unterrichtsfach] (VL/S/Ü/Proj) je Fach [5] 2-3
Schulpraktikum (SP) PN 3 Wochen
Modul Fachdidaktik: Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens (FD2)
FD2 Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens
  Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens im Fach Biologie (S) K 5. - 2 5
Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens im Fach [2. Unterrichtsfach] (VL/S/Ü) je Fach [5] 2
Fachbezogene Module gesamt 15

 

Bachelorarbeit

Zur Bachelorarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 120 Leistungs­punkte erworben hat.

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2023 akkreditiert (vorbehaltlich der Auflagenerfüllung bis zum  30.09.2018).

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.