Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Chemie
Studiengang Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen
Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) / Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienbeginn Zum 1. FS: Beginn nur zum Wintersemester
Bewerbung / Einschreibung
  • Bewerbung (zulassungsbeschränkt im landesinternen Auswahlverfahren)
Regelstudienzeit 6 Fachsemester
Fakultät(en)
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
alles aufklappen

Studienabschluss

Bachelor of Arts (B.A.) / Bachelor of Science (B.Sc.)

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen richtet sich an Studie­rende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen anstreben.

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­arbeit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Informationen zum Aufbau der Bachelorstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Die Chemie ist die Naturwissenschaft, in der die Eigenschaften, die Zusammensetzung und die Umwandlung von Stoffen und Verbindungen erforscht werden. Durch qualitative und quantitative Analyse werden Erkenntnisse gewonnen, die für ein besseres Verständnis der Stoffe aus der Umwelt und für die Herstellung von neuen, nicht natürlich vorkommenden Stoffen verwendet werden.

Die Hauptgebiete der Chemie sind:

  • Anorganische Chemie: Sie beschäftigt sich mit allen Elementen (Kohlenstoff mit Einschränkungen) und ihren Verbindungen.
  • Organische Chemie: Diese behandelt die Verbindungen des Kohlenstoffs mit Wasserstoff, Sauer­stoff, Stickstoff, Phosphor und Schwefel. Eine Trennung zwischen den Gebieten Anorganische und Organische Chemie ist im strengen Sinne nicht möglich.
  • Physikalische Chemie: Sie beschäftigt sich vor allem mit Thermodynamik, Elektrochemie und Kinetik, und stützt sich dabei auf Methoden der Mathematik und Physik.
  • Theoretische Chemie: Hier werden die Vorgänge bei Reaktionen verschiedener Stoffe miteinander nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ beschrieben, wobei komplexe Rechungen unter Verwendung von Computern durchgeführt werden.
  • Makromolekulare Chemie (Polymer-Chemie): Dieses Hauptgebiet, das sich mit der Synthese neuer Kunststoffe befasst (Werkstoffwissenschaften), erlangt zunehmende Bedeutung.
  • Angewandte Chemie: Sie macht chemische Erkenntnisse für viele Bereiche menschlicher Lebens­bedürfnisse nutzbar. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Übergänge z. B. zu Verfahrenstechnik/ Chemieingenieurwesen, Biochemie, Geochemie, Agrikulturchemie, Pharmazie, Lebensmittel­chemie und Ökochemie.

Das Bachelorstudium Chemie vermittelt fachliche Kenntnisse und praktische Fähigkeiten. Es bietet einen Überblick über das gesamte Fachgebiet und befähigt, Probleme selbstständig zu erkennen, zu bearbeiten und im Kontext des beruflichen Umfeldes zu vermitteln.

Die Ausbildung kann nicht auf eine spezialisierte Tätigkeit ausgerichtet sein, da auch im späteren Beruf die Anforderungen ständig wechseln und das chemische Wissen in ständiger Erweiterung be­griffen ist. Der Bachelorstudiengang soll den Studierenden die grundlegenden Qualifikationen ver­­mitteln, die wissenschaftlichen Methoden des Faches Chemie in Theorie und Experiment anzuwenden. Dafür wird im Bachelorstudiengang die Grundlage geschaffen, in dem eine fachliche Systematik vermittelt wird. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, auch fachübergreifende Zusammen­hänge zu erkennen. Dabei werden die wesentlichen Kompetenzen in den Bereichen experimentelles Können und theoretisches Verständnis der modernen Chemie vermittelt. Die Studierenden erhalten darüber hinaus ein ausreichendes allgemein-naturwissenschaftliches, physikalisches und mathematisches Rüstzeug.
Das Fach Chemie soll in sechs Semestern in der Weise vermittelt werden, dass Absolventinnen und Absolventen mit dem Abschluss des Bachelorstudiums chemische Zusammenhänge begreifen, Pro­bleme erkennen, sich Lösungsmöglichkeiten erarbeiten und sie praktisch umsetzen.

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt dient in erster Linie der fachlichen Ausbildung zu künftigen Lehrerinnen und Lehrern an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen.

Persönliche Neigungen

  • Interesse an der Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Zusammenhängen
  • Interesse, Fragestellungen möglichst selbstständig mit praktischen Experimenten zu beantworten
  • pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen
     

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen richtet sich an Studie­rende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und einem Abschluss des Masters of Education den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen anstreben.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • Zwei-Fächer-Masterstudiengang Chemie, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (M.Ed.)

Voraussetzungen und Kenntnisse

Studienvoraussetzungen

Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.

Zusätzliche Kenntnisse

  • gute Kenntnisse in Mathematik und Physik
  • gute Englischkenntnisse
     

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Der Studiengang ist im ersten Fachsemester zulassungsbeschränkt (bewerbungspflichtig) und ab dem 2. Fachsemester zulassungsfrei (nicht bewerbungspflichtig).

Informationen zur Bewerbung für das erste Fachsemester.

Informationen zur Einschreibung für höhere Fachsemester.

Hinweis  

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Kontakt

Ihre Fragestellungen zu Zulassungsbedingungen (Zulassungsverfahren, Zulassungsbeschränkungen, Auswahlverfahren, Online-Bewerbung, Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, Termine und Losver­fahren) und Einschreibung (Online-Einschreibung, benötigte Unterlagen) sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice.

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

Studienkoordinator Fachbereich Chemie:

Dr. Sönke Ziesmer
Institut für Anorganische Chemie
Otto-Hahn-Platz 10, Raum 216
Tel.: 0431/880-3265
E-Mail: ziesmer@ac.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Studienfachberatung:

Prof. Dr. Friedrich Temps
Institut für Physikalische Chemie
Max.Eyth-Str. 1, Raum 319
Tel.: 0431/880-7801
E-Mail: temps@phc.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Prof. Dr. Ulrich Lüning
Otto-Diels-Institut für Organische Chemie
Otto-Hahn-Platz 4, Raum 322
Tel.: 0431/880-2450
E-Mail: luening@oc.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Studienfachberatung (Profil Lehramt):

Dr. Margot Janzen
IPN
Didaktik der Chemie
Olshausenstraße 75 (ehem. EWF), Raum 419b
Tel.: 0431/880-1261
E-Mail: janzen@ipn.uni-kiel.de
Sprechstunde: Dienstag, 11.00 bis 12.00 Uhr

Geschäftszimmer:

Institut für Anorganische Chemie
Max-Eyth-Str. 2, 24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2406

Otto-Diels-Institut für Organische Chemie
Otto-Hahn-Platz 4, 24118 Kiel
Tel.: 0431/880-1540

Institut für Physikalische Chemie
Max-Eyth-Str. 1, 24118 Kiel
Tel.: 0431/880-7750

Zahlreiche Informationen zum Chemiestudium in Kiel und zu besonderen Veranstaltungen finden Sie auf der Website der Sektion Chemie.

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Das Zentrum für Lehrerbildung berät Studierende in übergreifenden Fragen der Lehramtsstudiengänge, organisiert schulpraktische Studien in Kooperation mit den Schulen in Schleswig-Holstein, konzipiert Workshops und Zertifikate als ergänzende Angebote für Studierende und informiert über Veränderungen der Studienstruktur.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
Leibnizstraße 3, 24118 Kiel
Website: Zentrum für Lehrerbildung

Geschäftszimmer
Birte Fahrenbach
Raum 210
Tel.: 0431/880-1028
E-Mail: geschaeftszimmer@zfl.uni-kiel.de

Koordination Schulpraktische Studien
Christine Gerhardt, Akad. Dir.
Raum 204
Tel.: 0431/880-2965
E-Mail: gerhardt@paedagogik.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Koordination Workshops und Zertifikate
Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216
Tel.: 0431/880-1266
E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienberatung
Dr. Margot Janzen
Raum 207
Tel.: 0431/880-1239
E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienstruktur
Dr. Astrid von der Lühe
Raum 217
Tel.: 0431/880-3450
E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien
Janine Oelkers und Sylvia Rinke
Raum 205 und 202
Tel.: 0431/880-1235 und -1778
E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Orientierungsveranstaltungen zum Studienbeginn

Vorkurs Chemie

Für Studierende der Studiengänge Chemie, Wirtschaftschemie oder Biochemie/Molekularbiologie wird vor Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters ein Vorkurs in Chemie angeboten.
Der Vorkurs eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, sich in den Alltag und die Anforderungen des Chemiestudiums einzufinden und andere Chemie-Studierende kennen zu lernen. Er bietet erste inhaltliche und methodische Einblicke ins Studium sowie Informationen zum Studienalltag, zur Studienorganisation sowie zu typischen Schwierigkeiten im Chemiestudium und möglichen Lösungs­wegen. Hier finden Sie weitere Informationen zum Vorkurs Chemie zum Studienbeginn.

Online Mathematik Brückenkurs OMB+

Der Online Mathematik Brückenkurs (OMB+) hat das Ziel, die Mathematikkenntnisse der Schule aufzufrischen und die notwendige Sicherheit beim Umgang mit mathematischen Konzepten bei der Anwendung grundlegender Verfahren zu vermitteln. Zur Vorbereitung auf ein Studium mit integrierten Mathematik-Pflichtkursen wird der OMB+ dringend empfohlen.

Weitere Informationen zum OMB+

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­arbeit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten
erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen beträgt 6 Semester.

Das Bachelorstudium umfasst eine Ausbildung in den folgenden Fachgebieten: Anorganische Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie, Mathematik, Physik und ein Wahlpflichtfach.

Im Pflichtbereich werden den Studierenden die essentiellen theoretischen und experimentellen Lehrinhalte als Fundament für die folgenden Studienabschnitte vermittelt. Im Wahlpflichtbereich werden die im Pflichtbereich erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten erweitert. Dabei steht den Studierenden eine breite Auswahl aus dem Lehrangebot der Sektion Chemie zur Verfügung. Im 6. Semester schließt sich ggf. die zweimonatige Bachelorarbeit an. In dieser sollen die Studierenden an die eigenständige Arbeitsweise herangeführt werden. Die Grundlage dafür wurde in den vorangegangenen Praktika und Übungen gelegt.

Um die Studierbarkeit zu garantieren, wurde auf eine gleichmäßige Verteilung der Semesterabschluss­prüfungen über die Semester Wert gelegt. Die Eingangsvoraussetzungen zu Praktika wurden minimiert, können aber im Sinne eines sicheren und kompetenten chemischen Arbeitens nicht ver­mieden werden.

Nähere Informationen zu den Modulen des Zwei-Fächer-Bachelorstudienfachs Chemie finden Sie in der "Modulübersicht".

Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie in dem entsprechenden Studieninformationsblatt.

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeischaftsschulen

Zusätzlich zum Fachstudium sind im Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen folgende Studieninhalte zu absolvieren:

Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul (P)
Das Bildungswissenschaftliche Eingangsmodul dient dazu, den Lehr­amtstudierende eine möglichst umfassende Perspektive auf das Berufsbild Lehrer/in und das Berufsfeld Schule zu eröffnen. Es soll in bildungswissenschaftliche Grundlagen einführen und orientiert sich dabei an den KMK-Standards für die Lehrerbildung.

Modul Pädagogik: Lehren und Lernen 1 (LL1)
Das Studium der Pädagogik im Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen befasst sich mit den Prozessen des Lehrens und Lernens, und zwar aus den unterschiedlichen Perspektiven der Teil-Disziplinen des Faches (Schulpädagogik, Sozialpädagogik, Medienpädagogik/ Bildungsinformatik, Berufs- und Wirtschaftspädagogik und Empirische Bildungsforschung). In Anlehnung an das Lehrerleitbild der Christian-Albrechts-Universität geht es hierbei zentral um den Aufbau pädagogischen Wissens als Teilbereich der professionellen Kompetenz von Lehrkräften. Insbesondere sollen folgende Fähigkeiten der Studierenden ausgebildet werden: Lehr-Lern-Prozesse sach- und fachgerecht zu planen, durchzuführen und auszuwerten; die Fähigkeit der Studierenden, Lehr-Lern-Situationen kriteriengeleitet zu analysieren, zu reflektieren und zu bewerten und die Fähigkeit der Studierenden, individuelle Lernvoraussetzungen zu erfassen, Lernprozesse und Leistungen von Schülerinnen und Schülern auf der Basis transparenter Kriterien zu diagnostizieren und die Lernenden gezielt zu fördern. Die Studierenden wählen ein Modul aus sechs angebotenen Modulen.

Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum (PM1)
Das pädagogische Praktikum dient der Berufsfelderkundung. Die Studierenden sollen Einblick erhalten in den Arbeitsalltag einer Lehrerin / eines Lehrers im Spannungsfeld von Unterricht, Erziehung und außerunterrichtlichen Arbeitsfeldern. Siesollen ihre in den pädagogischen Lehrveranstaltungen erworbenen Kenntnisse in den Erfahrungshorizont des Schulalltages stellen. Die Ausbildungsinhalte von Universität und Schule sollen jedoch als Komplemente in ihrer jeweiligen Eigenheit vermittelt werden. Die durch die Praxis aufgeworfenen Fragen sollen, als studienleitende Erkenntnisinteressen artikuliert, in den sich anschließenden Studienphasen weiter verfolgt werden.

Praxismodul 2: Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht - Fachdidaktisches Praktikum (PM2)
Das Praxismodul 2 knüpft an die im Praxismodul 1 gemachten schulischen Erfahrungen an. Es bereitet die Studierenden auf eigene Praxiserfahrungen als Fachlehrerinnen und -lehrer vor, die über die ersten berufsfelderkundenden Erfahrungen im Praxismodul 1 hinausgehen, insofern sie nun das Erkenntnis- und Fähigkeitsspektrum im Sinne der Berufserkundung in den gewählten Studienfächern erweitern. Das Praxismodul 2 besteht i. d. R. aus je einer vorbereitenden fachdidaktischen Lehrveranstaltung („Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“) in den studierten Unterrichtsfächern und einem dreiwöchigen Schulpraktikum an Schulen der Sekundarstufe I und II in Schleswig-Holstein, das im Block in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Sommersemester absolviert wird (siehe Praktikumsordnung). Das Modul ist im 4. Semester verortet, dauert ein Semester und hat einen Umfang von 10 Leistungspunkten (4 LP Schulpraktikum und 3 LP pro Fach). Im Praktikum werden die Studierenden durch Mentorinnen und Mentoren aus der Schule betreut. Die Studierenden vertiefen ihre Fähigkeiten der Planung und Analyse von schulischem Fachunterricht sowie zur Reflexion von Schülerlernprozessen und eigener Unterrichtstätigkeit.

Modul Fachdidaktik: Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens (FD2)
Das Modul Fachdidaktik dient dazu, die Studierenden vor dem Hintergrund der praktischen Erfahrungen im Praxismodul 2, das grundsätzlich vor dem Modul Fachdidaktik absolviert werden soll, in die Lage zur reflektierenden Auseinandersetzung mit den Standards der Lehrerbildung, demSelbstverständnis der jeweiligen Schulfächer und ihrer Lehrpläne zu versetzen sowie in die Theorie und Grundfragen der jeweiligen Fachdidaktiken vertiefend einzuführen. Auf diese Weise sollen die eigenen fachlichen Lernprozesse der Studierenden mit der Erfahrung der schulischen Praxis der Vermittlung und Erzeugung fachlichen Wissens und Könnens verknüpft und diese Verknüpfung auf der wissenschaftlichen Grundlage der fachdidaktischen Theorien vertiefend reflektiert werden. Das Modul Fachdidaktik besteht aus je einer vertiefenden fachdidaktischen Lehrveranstaltung in den studierten Unterrichtsfächern. Das Modul ist im 5. Semester verortet, dauert ein Semester und hat einen Umfang von 5 Leistungspunkten (2,5 LP pro Fach).

Angaben zu den Modulen

Chemie
Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Lehramt an Gymnasien (180 LP)
Bachelor of Arts (B.A.) / Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienfach 1: Chemie
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]
Naturwissenschaftliche Grundlagen
MNF-chem0310 Mathematik für Studierende der Chemie 1 (VL + Ü) HTK 3. - 3 + 2 6
Allgemeine Chemie
MNF-chem0110 Allgemeine Chemie 1: Grundlagen der
Anorganischen Chemie (Exp-VL + Ü + P)
PAG, K 1. - 3 + 1 + 4 7
MNF-chem0210 Allgemeine Chemie 2: Grundlagen der
Organischen Chemie (Exp-VL)
K 2. - 4 5
MNF-chem0611 Chemische Unterrichtsversuche (S + P) Kol, B 6. chem-
FD1
1 + 4 5
Anorganische Chemie
MNF-chem0211 Anorganische Chemie 1:
Chemie der Metalle (VL + S)
K 2. - 3 + 1 5
MNF-chem0212 Anorganisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG 2. - 1 + 10 8
Organische Chemie
MNF-chem0311 Organische Chemie 1: Organisch-Chemische Reaktionsmechanismen (VL + Ü) K 3. - 3 + 1 6
MNF-chem0410 Organisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG, V 4.

chem
0311

1 + 8 8
Physikalische Chemie
MNF-chem0411 Physikalische Chemie 1 für
Zweifach-Studierende (VL + Ü)
HTK 4. - 2 + 1 5
MNF-chem0510 Physikalische Chemie 2 für
Zweifach-Studierende (VL + Ü)
HTK 5. - 2 + 1 5
MNF-chem0511 Physikalisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG, V 5. chem
0411
1 + 5 5
Wahlmöglichkeit
MNF-chem0610 Wahlmodul aus dem Angebot der Chemie
(Profilbildung / Vertiefung) (S + P)
je n. Modul 6. - 5 5
Studienfach 1 (Chemie) gesamt 70
Studienfach 2 [5] :
Studienfach 2 gesamt 70
Profil Lehramt an Gymnasien
Modulnummer Modulname PL [6] im … Sem. SWS [7] LP [8]
Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul [9]
PHF-paed-BEL Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul
  Grundlagen der Lehrerbildung I (VL) K 1.-2. 2 5
Grundlagen der Lehrerbildung II (S) 2
Modul Pädagogik: Lehren und Lernen (LL1) [10]
PHF-paed-LL1-BS9L Lehren und Lernen I: Lernarrangements
  Lernen (VL) K 2. 2 5
Lernarrangements (S) 2
PHF-paed-LL1-BS2L Lehren und Lernen I: Umgang mit Heterogenität
  Pädagogik der Vielfalt (VL) K 2. 2 5
Diversitytraining: Pädagogik der Vielfalt (S) [11] 3
Gruppentraining: Themenzentrierte Interaktion (S) [11] 3
PHF-paed-LL1-MP1L Lehren und Lernen I: Lehren und Lernen mit Medien
  Lehren und Lernen mit Medien (VL) M / K /
Präs u. A
2. 2 5
Vertiefungsseminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-LL1-WP2L Lehren und Lernen I: Lernen und Lehren als Didaktik und Fachdidaktik 1
  Struktur und Prozess (VL) K (T) 2. 2 5
Modelle und Konzepte (S) Präs (R) 2
PHF-paed-Meth4L Lehren und Lernen I: Selbstreguliertes Lernen
  Selbstreguliertes Lernen (VL) K 2. 2 5
Vertiefungsseminar zur Vorlesung (S) 2
Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum (LL1-Prax1)
PHF-paed-LL1-Prax1 Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum
  Vorbereitungskurs (S) K 3. 1 5
Praktikum LGB -
Modul Fachdidaktik: Grundlagen fachbezogenen Lehrens und Lernens (FD1)
IPN-chem-FD1 Chemie
  Grundlagen fachbezogenen Lernens und Lehrens im Chemieunterricht (VL) PF 4. 1 2,5
Grundlagen fachbezogenen Lernens und Lehrens im Chemieunterricht (S) 1
Fachdidaktische Lehrveranstaltung (FD1) im Studienfach 2 j.n.M. 4. j.n.M. 2,5
Praxismodul 2: Fachdidaktisches Praktikum (FD2)
IPN-chem-FD2 Chemie
  Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach Chemie (S) PF 5. 2 3
Fachdidaktische Lehrveranstaltung (FD2) im Studienfach 2 j.n.M. 5. j.n.M. 3
Schulpraktikum (3 Wochen) PN 5. - 4
Profil Lehramt an Gymnasien gesamt 30
Bachelorarbeit [12]
Bachelorarbeit im Studienfach 1 ODER im Studienfach 2 (2 Monate) 10

Fußnoten
 
[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] Informationen zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium mit dem Profil Lehramt an Gymnasien finden Sie hier. Die Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie jeweils im Bereich Studienangebot.
 
[6] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen.
 
[7] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[8] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits-aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[9] Die Studierenden müssen im ersten Semester die Vorlesung hören und können das Seminar im ersten oder zweiten Semester absolvieren.
 
[10] Die Studierenden wählen ein Modul aus den fünf angebotenen Modulen.
 
[11] Es ist nur eines der beiden angebotenen Seminare zu absolvieren.
 
[12] Zur Bachelorarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 120 Leistungs­punkte erworben hat.
 
Erläuterungen:

A:    schriftliche Ausarbeitung
B:    Bericht                                        
Exp-VL:    Experimentalvorlesung                            
HTK:    Mischprüfung (Hausaufgaben/Testfragen/Klausur)            
K:    Klausur                                        
Kol:    Kolloquium                                        
LGB:    Lerngruppenbeschreibung
M:    mündliche Prüfung
P:    Praktikum
PAG:    Erledigung der Praktikumsaufgaben
PF:    Portfolio
PN:    Praktikumsnachweis
Präs:    Präsentation
R:    Referat    
S:    Seminar
Sem.:    empfohlenes Semester
T:    Test
Ü:    Übung                                        
V:    Vortrag
VL:    Vorlesung       
Gesamt 180

 

Modulübersicht für Studierende mit Studienbeginn zum WiSe 2017/2018

Übersicht

Chemie
Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (180 LP)
Bachelor of Arts (B.A.) / Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienfach/Studienleistung LP
Studienfach 1 70
Studienfach 2 70
Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (inkl. fachbezogene Module) 30
Bachelorarbeit 10
Gesamt 180

 

Studienfach 1

 

Studienfach 1: Chemie
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.

 

Erläuterungen:

B: Bericht
Exp-VL: Experimentalvorlesung
HTK: Mischprüfung (Hausaufgaben/Testfragen/Klausur)
j.n.M.: je nach Modul
K: Klausur
Kol: Kolloquium
P: Praktikum
PAG: Praktikumsaufgaben
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
V: Vortrag
VL: Vorlesung
MNF-chem0310 Mathematik für Studierende der Chemie 1 (VL + Ü) HTK 3. - 3 + 2 6
Allgemeine Chemie
MNF-chem0110 Allgemeine Chemie 1: Grundlagen der
Anorganischen Chemie (Exp-VL + Ü + P)
PAG, K 1. - 3 + 1 + 4 7
MNF-chem0210 Allgemeine Chemie 2: Grundlagen der
Organischen Chemie (Exp-VL)
K 2. - 4 5
MNF-chem0611 Chemische Unterrichtsversuche (S + P) Kol, B 6. chem-
FD1
1 + 4 5
Anorganische Chemie
MNF-chem0211 Anorganische Chemie 1:
Chemie der Metalle (VL + Ü)
K 2. - 3 + 1 5
MNF-chem0212 Anorganisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG 2. - 1 + 10 8
Organische Chemie
MNF-chem0311 Organische Chemie 1: Organisch-Chemische Reaktionsmechanismen (VL + Ü) K 3. - 3 + 1 6
MNF-chem0410 Organisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG, V 4.

chem
0311

1 + 8 8
Physikalische Chemie
MNF-chem0411 Physikalische Chemie 1 für
Zweifach-Studierende (VL + Ü)
HTK 4. - 2 + 1 5
MNF-chem0510 Physikalische Chemie 2 für
Zweifach-Studierende (VL + Ü)
HTK 5. - 2 + 1 5
MNF-chem0511 Physikalisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG, V 5. chem
0411
1 + 5 5
Wahlmöglichkeit
MNF-chem0610 Wahlmodul aus dem Angebot der Chemie
(Profilbildung / Vertiefung) (S + P)
j. n. M. 6. - 5 5
Studienfach 1 (Chemie) gesamt 70

 

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.

[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.

[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.

[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits¬aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.

[5] Die Studierenden müssen im ersten Semester die Vorlesung hören und können das Seminar im ersten oder zweiten Semester absolvieren.

[6] Die Studierenden wählen ein Modul aus den fünf angebotenen Modulen.

[7] Es ist nur eines der beiden angebotenen Seminare zu absolvieren.

[8] Der Vorbereitungskurs umfasst 15 Stunden Präsenzzeit und 45 Stunden Selbststudium per Lehrwerk/DVD. Der Umfang des Praktikums beträgt 3 Wochen im Block in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Sommersemester.


Erläuterungen:

K:  Klausur
LGB: Lerngruppenbeschreibung
S: Seminar
SE: Stundenentwurf
SP: Schulpraktikum
Sem.: empfohlenes Semester
VL: Vorlesung

Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul [5]
PHF-paed-BEL Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul (P)
  Grundlagen der Lehrerbildung I (VL) K 1.-2. - 2 5
Grundlagen der Lehrerbildung II (S) 2
Modul Pädagogik: Lehren und Lernen (LuL1) [6]
PHF-paed-SchPäd1-LuL1 Lehren und Lernen I: Unterrichtsqualität
  Lehren und Lernen 1: Unterrichtsqualität (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-SP4-LuL1 Lehren und Lernen I: Pädagogik der Vielfalt
  Lehren und Lernen 1: Pädagogik der Vielfalt (VL) K 2./4. - 2 5
Diversitytraining: Pädagogik der Vielfalt (S) [7] 3
Gruppentraining: Themenzentrierte Interaktion (S) [7] 2
PHF-paed-SchPäd2-LuL1 Lehren und Lernen I: Schulentwicklung
  Lehren und Lernen 1: Schulentwicklung (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-WP2-LuL1 Lehren und Lernen I: Lehren und Lernen als Didaktik und Fachdidaktik 1
  Lehren und Lernen 1: Didaktik und Fachdidaktik (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-MP1-LuL1 Lehren und Lernen I: Transaktionale Medienpädagogik
  Lehren und Lernen 1: Transaktionale Medienpädagogik (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-BF1-LuL1 Lehren und Lernen I: Selbstreguliertes Lernen
  Lehren und Lernen 1: Selbstreguliertes Lernen (VL) K 2./4. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum (PM1)
PHF-paed-PM1 Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum [8]
  Vorbereitungskurs (S) K 2. - 1 5
Schulpraktikum (SP) LGB+SE -
Praxismodul 2: Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht - Fachdidaktisches Praktikum (PM2)
PM2 Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht
(Details siehe unten unter "Fachbezogene Module")
10
Modul Fachdidaktik: Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens (FD2)
FD2 Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens
(Details siehe unten unter "Fachbezogene Module")
5
Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen gesamt 30

 

Fachbezogene Module

Fachbezogene Module
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.

[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.

[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.

[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits¬aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.

[5] Je nach Unterrichtsfach 2 werden hier spezifische Lehrveranstaltungen angeboten, die jeweils spezifische Prüfungsformen fordern. Diese können Sie dem Studieninformationsblatt des entsprechenden Studienfachs entnehmen.

Erläuterungen:

PF: Portfolio
PN: Praktikumsnachweis
Proj: Projekt
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
SP: Schulpraktikum
Ü: Übung
VL: Vorlesung
Praxismodul 2: Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht - Fachdidaktisches Praktikum (PM2)
PM2 Konzeption, Gestaltung und Erprobung von Fachunterricht
  Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach Chemie (S) HA 4. PM1 2 10
Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach [2. Unterrichtsfach] (VL/S/Ü/Proj) je Fach [5] 2-3
Schulpraktikum (SP) PN 3 Wochen
Modul Fachdidaktik: Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens (FD2)
FD2 Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens
  Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens im Fach Chemie (VL+S) PF 5. - 2 5
Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens im Fach [2. Unterrichtsfach] (VL/S/Ü) je Fach [5] 2
Fachbezogene Module gesamt 15

 

Bachelorarbeit

Zur Bachelorarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 120 Leistungs­punkte erworben hat.

Modulübersicht für Studierende mit Studienbeginn zum SoSe 2017

Angaben zu den Modulen

Chemie
Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Lehramt an Gymnasien (180 LP)
Bachelor of Arts (B.A.) / Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienfach 1: Chemie
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]
Naturwissenschaftliche Grundlagen
MNF-chem0310 Mathematik für Studierende der Chemie 1 (VL + Ü) HTK 3. - 3 + 2 6
Allgemeine Chemie
MNF-chem0110 Allgemeine Chemie 1: Grundlagen der
Anorganischen Chemie (Exp-VL + Ü + P)
PAG, K 1. - 3 + 1 + 4 7
MNF-chem0210 Allgemeine Chemie 2: Grundlagen der
Organischen Chemie (Exp-VL)
K 2. - 4 5
MNF-chem0611 Chemische Unterrichtsversuche (S + P) Kol, B 6. chem-
FD1
1 + 4 5
Anorganische Chemie
MNF-chem0211 Anorganische Chemie 1:
Chemie der Metalle (VL + S)
K 2. - 3 + 1 5
MNF-chem0212 Anorganisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG 2. - 1 + 10 8
Organische Chemie
MNF-chem0311 Organische Chemie 1: Organisch-Chemische Reaktionsmechanismen (VL + Ü) K 3. - 3 + 1 6
MNF-chem0410 Organisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG, V 4.

chem
0311

1 + 8 8
Physikalische Chemie
MNF-chem0411 Physikalische Chemie 1 für
Zweifach-Studierende (VL + Ü)
HTK 4. - 2 + 1 5
MNF-chem0510 Physikalische Chemie 2 für
Zweifach-Studierende (VL + Ü)
HTK 5. - 2 + 1 5
MNF-chem0511 Physikalisch-Chemisches Praktikum für
Zweifach-Studierende (S + P)
PAG, V 5. chem
0411
1 + 5 5
Wahlmöglichkeit
MNF-chem0610 Wahlmodul aus dem Angebot der Chemie
(Profilbildung / Vertiefung) (S + P)
je n. Modul 6. - 5 5
Studienfach 1 (Chemie) gesamt 70
Studienfach 2 [5] :
Studienfach 2 gesamt 70
Profil Lehramt an Gymnasien
Modulnummer Modulname PL [6] im … Sem. SWS [7] LP [8]
Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul [9]
PHF-paed-BEL Bildungswissenschaftliches Eingangsmodul
  Grundlagen der Lehrerbildung I (VL) K 1.-2. 2 5
Grundlagen der Lehrerbildung II (S) 2
Modul Pädagogik: Lehren und Lernen (LL1) [10]
PHF-paed-LL1-BS9L Lehren und Lernen I: Lernarrangements
  Lernen (VL) K 2. 2 5
Lernarrangements (S) 2
PHF-paed-LL1-BS2L Lehren und Lernen I: Umgang mit Heterogenität
  Pädagogik der Vielfalt (VL) K 2. 2 5
Diversitytraining: Pädagogik der Vielfalt (S) [11] 3
Gruppentraining: Themenzentrierte Interaktion (S) [11] 3
PHF-paed-LL1-MP1L Lehren und Lernen I: Lehren und Lernen mit Medien
  Lehren und Lernen mit Medien (VL) M / K /
Präs u. A
2. 2 5
Vertiefungsseminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-LL1-WP2L Lehren und Lernen I: Lernen und Lehren als Didaktik und Fachdidaktik 1
  Struktur und Prozess (VL) K (T) 2. 2 5
Modelle und Konzepte (S) Präs (R) 2
PHF-paed-Meth4L Lehren und Lernen I: Selbstreguliertes Lernen
  Selbstreguliertes Lernen (VL) K 2. 2 5
Vertiefungsseminar zur Vorlesung (S) 2
Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum (LL1-Prax1)
PHF-paed-LL1-Prax1 Praxismodul 1: Pädagogisches Praktikum
  Vorbereitungskurs (S) K 3. 1 5
Praktikum LGB -
Modul Fachdidaktik: Grundlagen fachbezogenen Lehrens und Lernens (FD1)
IPN-chem-FD1 Chemie
  Grundlagen fachbezogenen Lernens und Lehrens im Chemieunterricht (VL) PF 4. 1 2,5
Grundlagen fachbezogenen Lernens und Lehrens im Chemieunterricht (S) 1
Fachdidaktische Lehrveranstaltung (FD1) im Studienfach 2 j.n.M. 4. j.n.M. 2,5
Praxismodul 2: Fachdidaktisches Praktikum (FD2)
IPN-chem-FD2 Chemie
  Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach Chemie (S) PF 5. 2 3
Fachdidaktische Lehrveranstaltung (FD2) im Studienfach 2 j.n.M. 5. j.n.M. 3
Schulpraktikum (3 Wochen) PN 5. - 4
Profil Lehramt an Gymnasien gesamt 30
Bachelorarbeit [12]
Bachelorarbeit im Studienfach 1 ODER im Studienfach 2 (2 Monate) 10

Fußnoten
 
[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] Informationen zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium mit dem Profil Lehramt an Gymnasien finden Sie hier. Die Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie jeweils im Bereich Studienangebot.
 
[6] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen.
 
[7] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[8] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits-aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[9] Die Studierenden müssen im ersten Semester die Vorlesung hören und können das Seminar im ersten oder zweiten Semester absolvieren.
 
[10] Die Studierenden wählen ein Modul aus den fünf angebotenen Modulen.
 
[11] Es ist nur eines der beiden angebotenen Seminare zu absolvieren.
 
[12] Zur Bachelorarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 120 Leistungs­punkte erworben hat.
 
Erläuterungen:

A:    schriftliche Ausarbeitung
B:    Bericht                                        
Exp-VL:    Experimentalvorlesung                            
HTK:    Mischprüfung (Hausaufgaben/Testfragen/Klausur)            
K:    Klausur                                        
Kol:    Kolloquium                                        
LGB:    Lerngruppenbeschreibung
M:    mündliche Prüfung
P:    Praktikum
PAG:    Erledigung der Praktikumsaufgaben
PF:    Portfolio
PN:    Praktikumsnachweis
Präs:    Präsentation
R:    Referat    
S:    Seminar
Sem.:    empfohlenes Semester
T:    Test
Ü:    Übung                                        
V:    Vortrag
VL:    Vorlesung       
Gesamt 180

 

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2023 akkreditiert (vorbehaltlich der Auflagenerfüllung bis zum 31.03.2018).

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.