Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Chemie
Studiengang Zwei-Fächer-Masterstudiengang, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen
Abschluss Master of Education (M.Ed.)
Studienbeginn Zum 1. FS: Beginn zum Winter- oder Sommersemester (Wintersemester empfohlen)
Bewerbung / Einschreibung
  • Einschreibung (zulassungsfrei)
Regelstudienzeit 4 Fachsemester
Fakultät(en)
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
alles aufklappen

Studienabschluss

Master of Education (M.Ed.)

Der Zwei-Fächer-Masterstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und eines Zwei-Fächer-Masterstudiums den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen anstreben.

Der Zwei-Fächer-Masterstudiengang mit dem Abschluss Master of Education umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 33 Leistungspunkten (davon mindestens 10 Leistungs­punkte (LP) für Fachdidaktik, davon wiederum 3 LP für die fachdidaktische Vorbereitung des Schulpraktikums), die Anfertigung einer Masterarbeit im Umfang von 18 LP sowie das Studium des Profils Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Umfang von 36 Leistungspunkten. Die  fachdidaktische Vorbereitung des Schulpraktikums sowie Teile des Profils Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen bilden das Praxissemester.

Informationen zum Aufbau der Masterstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Die Chemie ist die Naturwissenschaft, in der die Eigenschaften, die Zusammensetzung und die Umwandlung von Stoffen und Verbindungen erforscht werden. Durch qualitative und quantitative Analyse werden Erkenntnisse gewonnen, die für ein besseres Verständnis der Stoffe aus der Umwelt und für die Herstellung von neuen, nicht natürlich vorkommenden Stoffen verwendet werden.

Die Hauptgebiete der Chemie sind:

  • Anorganische Chemie: Sie beschäftigt sich mit allen Elementen (Kohlenstoff mit Einschränkungen) und ihren Verbindungen.
  • Organische Chemie: Diese behandelt die Verbindungen des Kohlenstoffs mit Wasserstoff, Sauer­stoff, Stickstoff, Phosphor und Schwefel. Eine Trennung zwischen den Gebieten Anorganische und Organische Chemie ist im strengen Sinne nicht möglich.
  • Physikalische Chemie: Sie beschäftigt sich vor allem mit Thermodynamik, Elektrochemie und Kinetik, und stützt sich dabei auf Methoden der Mathematik und Physik.
  • Theoretische Chemie: Hier werden die Vorgänge bei Reaktionen verschiedener Stoffe miteinander nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ beschrieben, wobei komplexe Rechungen unter Verwendung von Computern durchgeführt werden.
  • Makromolekulare Chemie (Polymer-Chemie): Dieses Hauptgebiet, das sich mit der Synthese neuer Kunststoffe befasst (Werkstoffwissenschaften), erlangt zunehmende Bedeutung.
  • Angewandte Chemie: Sie macht chemische Erkenntnisse für viele Bereiche menschlicher Lebens­bedürfnisse nutzbar. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Übergänge z. B. zu Verfahrenstechnik/ Chemieingenieurwesen, Biochemie, Geochemie, Agrikulturchemie, Pharmazie, Lebensmittel­chemie und Ökochemie.
     

Der Masterstudiengang soll den Studierenden die grundlegenden Qualifikationen vermitteln, die wissenschaftlichen Methoden des Faches Chemie in Theorie und Experiment anzuwenden. Während im Bachelorstudiengang die Grundlage geschaffen wird, ist das Studienprogramm im Masterstudien­gang so angelegt, dass die Studierenden nach modernen wissenschaftlichen Methoden selbstständig arbeiten können. Die Studierenden müssen schwierige und teilweise auch unanschauliche Zusammen­hänge erkennen und beschreiben können. Während des Masterstudiums erwerben die Studierenden auch die allgemeinen Qualifikationen und Kompetenzen, welche sie im weiteren Forschungs- und/ oder Berufsleben zu verantwortungsvollen Führungspositionen befähigt.

Persönliche Neigungen

Pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen sind wichtig. Eine Chemielehrerin bzw. ein Chemielehrer sollte Spaß daran haben, eine Lernumgebung zu gestalten, die Schülerinnen und Schüler motiviert, sich lernend mit Themen der Chemie zu beschäftigen. Dafür ist es wichtig, sie in der Beschäftigung mit naturwissenschaft­lichen Zusammenhängen und ihrer experimentellen Umsetzung zu fördern.

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Der Zwei-Fächer-Masterstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen richtet sich an Studierende, die nach Abschluss eines Bachelorstudiums und eines Zwei-Fächer-Masterstudiums den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen anstreben.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

An den Abschluss des Masterstudiums kann sich eine Promotion anschließen.

Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotion sowie Informationen zum Ablauf des Pro­motionsver­fah­rens finden Sie in den Promotionsordnungen der Fakultäten.

Weitere Informationen zur Promotion erhalten Sie im Graduiertenzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Voraussetzungen und Kenntnisse

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiengangs ist ein abgeschlossenes Bachelor­studium im entsprechenden Gebiet oder ein gleichwertiger Abschluss.

Für die Einschreibung ist durch eine Bescheinigung nachzuweisen, dass die Voraussetzungen zur Auf­nahme eines Masterstudienganges gemäß Prüfungsordnungen und Studienqualifikationssatzung erfüllt sind.

Hier finden Sie die jeweiligen Prüfungsordnungen

Zusätzliche Kenntnisse

  • gute Kenntnisse in Mathematik und Physik
  • gute Englischkenntnisse
     

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studienbeginn zum Wintersemester.

Der Studiengang ist im ersten und in höheren Fachsemestern zulassungsfrei (nicht bewerbungspflichtig).

Informationen zur Einschreibung.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

Studienkoordinator Fachbereich Chemie:

Dr. Sönke Ziesmer
Institut für Anorganische Chemie
Otto-Hahn-Platz 10, Raum 216
Tel.: 0431/880-3265
E-Mail: ziesmer@ac.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Studienfachberatung:

Dr. Margot Janzen
IPN
Didaktik der Chemie
Olshausenstraße 75 (ehem. EWF), Raum 419b
Tel.: 0431/880-1261
E-Mail: janzen@ipn.uni-kiel.de
Sprechstunde: Dienstag, 11.00 bis 12.00 Uhr

Geschäftszimmer:

Institut für Anorganische Chemie
Max-Eyth-Str. 2, 24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2406

Otto-Diels-Institut für Organische Chemie
Otto-Hahn-Platz 4, 24118 Kiel
Tel.: 0431/880-1540

Institut für Physikalische Chemie
Max-Eyth-Str. 1, 24118 Kiel
Tel.: 0431/880-7750

Zahlreiche Informationen zum Chemiestudium in Kiel und zu besonderen Veranstaltungen finden Sie auf der Website der Sektion Chemie.

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Das Zentrum für Lehrerbildung berät Studierende in übergreifenden Fragen der Lehramtsstudiengänge, organisiert schulpraktische Studien in Kooperation mit den Schulen in Schleswig-Holstein, konzipiert Workshops und Zertifikate als ergänzende Angebote für Studierende und informiert über Veränderungen der Studienstruktur.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
Leibnizstraße 3, 24118 Kiel
Website: Zentrum für Lehrerbildung

Geschäftszimmer
Birte Fahrenbach
Raum 210
Tel.: 0431/880-1028
E-Mail: geschaeftszimmer@zfl.uni-kiel.de

Koordination Schulpraktische Studien
Christine Gerhardt, Akad. Dir.
Raum 204
Tel.: 0431/880-2965
E-Mail: gerhardt@paedagogik.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Koordination Workshops und Zertifikate
Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216
Tel.: 0431/880-1266
E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienberatung
Dr. Margot Janzen
Raum 207
Tel.: 0431/880-1239
E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienstruktur
Dr. Astrid von der Lühe
Raum 217
Tel.: 0431/880-3450
E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien
Janine Oelkers und Sylvia Rinke
Raum 205 und 202
Tel.: 0431/880-1235 und -1778
E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Graduiertenzentrum

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unterstützt die Ausbildung ihrer Doktorandinnen und Doktoranden während ihrer Promotion zentral durch das Graduiertenzentrum. Hier erhalten sie Informationen rund um die Promotion, Beratung zu Fördermöglichkeiten, überfachliche Qualifi­zierungs­angebote, Unterstützung zu Vernetzung und Austausch mit anderen Doktorandinnen und Doktoranden sowie hilfreiche Hinweise bei spezifischen Fragen.

Graduiertenzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3218
E-Mail: info@gz.uni-kiel.de
Website: Graduiertenzentrum

Sprechzeiten:

Donnerstag, 14 bis 18 Uhr (Anmeldung per E-Mail: consulting@gz.uni-kiel.de)

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Der Zwei-Fächer-Masterstudiengang mit dem Abschluss Master of Education umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 33 Leistungspunkten (davon mindestens 10 Leistungs­punkte (LP) für Fachdidaktik, davon wiederum 3 LP für die fachdidaktische Vorbereitung des Schulpraktikums), die Anfertigung einer Masterarbeit im Umfang von 18 LP sowie das Studium des Profils Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Umfang von 36 Leistungspunkten. Die  fachdidaktische Vorbereitung des Schulpraktikums sowie Teile des Profils Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen bilden das Praxissemester.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehre­ren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Masterstudiengang  mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen beträgt 4 Semester.

Durch das Studium des Masters of Education sollen die Studierenden zum einen die für den Unterricht an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen erforderlichen wissenschaftlichen Kenntnisse und Methoden erwerben und zum anderen ihre fachdidaktischen Kompetenzen stärken und aus­bauen. Die praktische und theoretische Vertiefung erfolgt in den drei Kernfächern Anorgani­sche, Organische und Physikalische Chemie. Daneben werden Versuche ausgearbeitet und präsentiert, die für die Anwendung in der Schule besonders geeignet sind und den zu behandelnden Stoff widerspiegeln. In fachdidaktischen Vorlesungen und Seminaren werden die didaktischen Kompetenzen der Studenten gestärkt und ausgebaut.

Den Abschluss des Masterstudiums bildet die Masterarbeit, die im 4. Semester abgelegt wird.

Nähere Informationen zu den Modulen des Zwei-Fächer-Masterstudienfachs Chemie finden Sie in der "Modulübersicht".

Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie in dem entsprechenden Studieninformationsblatt.

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen

Zusätzlich zum Fachstudium sind im Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Master of Education folgende Studieninhalte zu absolvieren:

Modul Pädagogik: Lehren und Lernen 2:
Das Modul „Lehren und Lernen 2“ baut auf das Modul „Lehren und Lernen 1“ des Bachelorstudiengangs auf. Dieses Modul hat einen Pflicht- und einen Wahlpflichtanteil. Für alle Studierenden im 1. Semester des Masterstudiengangs ist die Vorlesung „Lehren und Lernen 2: Unterricht reflektieren und verbessern“ Pflicht. Dazu wählen die Studierenden aus einem Modul der acht angebotenen Module „Lehren und Lernen 3“ des Instituts für Pädagogik ein Seminar (aus den Bereichen Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik, Medienpädagogik / Bildungsinformatik, Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Sozialpädagogik, Sexualpädagogik und Empirische Bildungsforschung), das sie als Wahlpflichtlehrveranstaltung zusätzlich zu der genannten Pflichtvorlesung belegen. In dem Modul „Lehren und Lernen 2“ werden speziell schulorientierte Kompetenzen vermittelt, die in einem engen Konnex zur erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung stehen. In Anlehnung an das Lehrerleitbild der Christian-Albrechts-Universität geht es hierbei um die Entwicklung der professionellen Kompetenz der Lehramtsstudierenden im Bereich des pädagogischen Wissens. Vor dem Hintergrund der im Bachelorstudium gesammelten Praxiserfahrungen sollen die Studierenden in diesem Modul verschiedene Perspektiven auf die Unterrichtsqualität mit ihren Chancen und Grenzen kennenlernen. Dazu werden Strategien und Methoden der Unterrichtsforschung eingeführt und zentrale Ergebnisse der Forschung vorgestellt. Darüber hinaus sollen die Studierenden dazu in die Lage versetzt werden, selbst Instrumente zur Erfassung von Unterrichtsqualität einzusetzen und zu reflektieren. Schließlich geht es in diesem Modul um die Fähigkeit der Studierenden, ihre Tätigkeit sowie ihre berufsbezogenen Wertvorstellungen und Einstellungen vor dem Hintergrund einschlägiger und aktueller Diskussionen und Erkenntnisse der Pädagogik zu begreifen und den Prozess lebenslangen Weiterlernens in die Hand zu nehmen.

Wahlpflichtmodul: Reflexion und Urteilskraft oder Lehren und Lernen 3:
Die Studierenden wählen eines der Module „Philosophische Reflexion und ethische Urteilskraft“ oder „Soziologische Reflexion und soziale Ungleichheit“oder belegen aus den Wahlpflichtmodulen „Lehren und Lernen 3“ des Instituts für Pädagogik ein Modul, aus dem noch nicht im Rahmen des Moduls „Lehren und Lernen 2“ ein Seminar absolviert worden ist. Das Wahlpflichtmodul dient dazu, den Studierenden die philosophische bzw. soziologische Perspektive als eine übergeordnete Reflexionsmöglichkeit hinsichtlich der Ziele von Bildung allgemein, des Berufsbilds einer Lehrkraft und des Berufsfelds Schule zu eröffnen bzw. bietet es eine zusätzliche Möglichkeit, die Kenntnisse in der Pädagogik zu vertiefen.

Modul Psychologie: Psychologie des Lehrens und Lernens:
Psychologie als Wissenschaft vom Verhalten und Erleben entwickelt elaborierte Bestände von Theorien und empirischen Befunden, auf deren Basis die Prozesse des Unterrichtens und Erziehens beschrieben, erklärt, vorhergesagt und beeinflusst werden können. In diesem Modul werden in zwei Vorlesungen schulbezogenes psychologisches Fachwissen zu den Determinanten der Schulleistung und methodisches Wissen zu psychologischen Denkweisen vermittelt. Zudem werden kognitive und motivationale Aspekte von Lehr- und Lernprozessen schulbezogen dargestellt. In den Seminaren werden die Inhalte vertiefend reflektiert.

Modul im Praxissemester:
Das dritte Mastersemester ist ein sogenanntes Praxissemester, dessen Kern ein umfangreicheres schulisches Praktikum ist, das durch eine theoretische, die einzelnen Bestandteile aufeinander abstimmende wissenschaftliche Reflexion bei den Studierenden eine forschende Grundhaltung erzeugt und die Befähigung ausbildet, fachliches, fachdidaktisches und pädagogisches Wissen in der Unterrichtspraxis aufeinander zu beziehen, so dass sie wechselseitige Bezüge zwischen Theorie und Praxis herstellen können. Dazu besteht das Praxissemester aus verschiedenen Modulen, die unter der inhaltlichen Leitlinie „Umgang mit Heterogenität und Inklusion“ interdisziplinär miteinander vernetzt sind. Erste Grundlage dieses Praxissemesters sind die pädagogisch-psychologische sowie die pädagogische Einführung in Modelle und Forschungserkenntnisse zu Fragen von Heterogenität und Inklusion in Lehr- und Lernsituationen. In einer bildungswissenschaftlichen sowie in den fachdidaktischen Vorbereitungsveranstaltungen wird unter demselben Aspekt auf das schulische und fachunterrichtliche Lernen vorbereitet.
In den Modulen „Heterogenität und Inklusion in der Schule“, „Pädagogische Vorbereitung im Praxissemester“, sowie in den fachdidaktischen Vorbereitungen im Praxissemester in beiden Fächern sind insgesamt vier Prüfungsleistungen (drei Portfolios und eine mündliche Prüfung) erfolgreich zu absolvieren. Die Studierenden wählen aus, in welchem der vier Module sie die mündliche Prüfung absolvieren wollen. In den anderen drei Modulen ist jeweils ein Portfolio zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf die gewählte Prüfungsform wird hierdurch nicht begründet. In den Modulen "Heterogenität und Inklusion in der Schule" und "Pädagogische Vorbereitung im Praxissemester" wird die maximale Anzahl der Studierenden, die in Form einer mündlichen Prüfung geprüft werden können, begrenzt. Einzelheiten hierzu werden rechtzeitig zu Beginn des jeweiligen Semesters in geeigneter Weise bekannt gegeben. Die nachfolgende Umsetzung in der Schulpraxis wird durch ein Zwischentreffen begleitet.
Die regelmäßige Teilnahme an den praktischen Übungen in den Modulen „Heterogenität und Inklusion in der Schule“, „Pädagogische Vorbereitung im Praxissemester“ sowie in den fachdidaktischen Vorbereitungen im Praxissemester in beiden Fächern ist Voraussetzung für den Zugang zum Praktikum.
Darüber hinaus sind im Rahmen des Masterpraktikums Leistungen gemäß der Praktikumsordnung zu erbringen.
Die Lehrveranstaltungen, die von den Studierenden nach dem Studienverlaufsplan im dritten Fachsemester des Master of Education belegt werden, finden während des Wintersemesters zwischen Semesteranfang und Weihnachten statt (sog. verkürztes Semester).

Modulübersicht für Studierende mit Studienbeginn zum WiSe 2017/2018

Übersicht

Chemie
Zwei-Fächer-Masterstudium, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (120 LP)
Master of Education (M.Ed.)
Studienfach/Studienleistung LP
Studienfach 1 33
Studienfach 2 33
Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (inkl. fachbezogene Module) 36
Masterarbeit 18
Gesamt 120

 

Studienfach 1

Studienfach 1: Chemie

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[3] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[4] Im 1., 3. und 4. Semester werden Wahlpflichtmodule mit 5 LP pro Semester absolviert. Es gilt das Verbot der Doppelbelegung. Ein Modul, das bereits im Bereich chem0610 für den 2-Fach-Bachelor-Abschluss belegt wurde, darf nicht nochmals belegt werden. Das gilt auch für das Wahlpflichtmodul chem0406A-D, d. h. es darf nur einmal entweder im Bachelor- oder im Master-Studien­gang belegt werden.
 
[5] Dieses Wahlpflichtmodul ist ein Modul aus dem Bachelor of Science-Chemiestudiengang.
 
[6] Dieses Wahlpflichtmodul ist ein Modul aus dem Master of Science-Chemiestudiengang.
 
 

Erläuterungen:

B: schriftlicher Bericht    
Exk: Exkursion   
HA: Hausarbeit    
HTK: Mischprüfung (Hausaufgaben/Testfragen/Klausur)    
K: Klausur    
Kol: Kolloquium    
M: mündliche Prüfung    
P: Praktikum
PAG: Praktikumsaufgaben   
PF: Portfolio
SA: Schriftliche Ausarbeitung
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
Tta: Testate
Ü: Übung
V: Vortrag
VL: Vorlesung (Nachweis durch Praktikumstestate)    
 
Modulnummer Modulname PL [1] Vor. [2] im … Sem. SWS [3] LP [4]
MNF-
chem1011
Fachdidaktik 1: Fachunterricht -
Konzeption und Gestaltung von Chemieunterricht
  Konzeptionen des Chemieunterrichts (VL+S) Kol - 1. 2 3
Gestaltung von Chemieunterricht an ausgewählten Schwerpunkten (S) HA - 2. 2 2
MNF-
chem2010
Unterrichtsversuche für Fortgeschrittene
  Unterrichtsversuche für Fortgeschrittene (P) K+SA+
PAG
- 2. 10 10
Unterrichtsversuche für Fortgeschrittene (S) 2
MNF-
chem3011
Fachdidaktik 2: Heterogenität als Lernchance - Differenzieren durch Aufgaben u. Unterrichtsmethoden
  Praktische Übung Pf/M - 3. 2 3
MNF-
chem1010-I-II
Wahlpflichtmodule aus dem Angebot der Chemie [4]
chem0206 Gefahrstoffkunde (VL+VL) K, K - 1., 3. oder 4. 1+1 3
bcmb100 Grundlagen der Biochemie (VL + Ü) K - 3+1 5
chem0302 Strukturaufklärung organischer Moleküle
(VL+Ü) [5]
K - 1+2 3
chem0304 Physikalische Chemie 2: Struktur der Materie (VL+Ü) [5] HTK - 3+1 6
chem0404 Anorganische Chemie 2: Struktur und Reaktivität anorganischer Verbindungen (VL+Ü) [5] K chem0211 3+1 6
chem0405 Physikalische Chemie 3: Reaktionskinetik (VL+Ü) [5] HTK   3+1 6
chem0501 Organische Chemie 2: Stereochemie und Naturstoffe (VL+S) [5,] K chem0311 2+1 4
chem0502 Organisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene  (S+P) [5], PAG+V
+Kol
chem0311, chem0410 2+10 10
chem0504 Anorganisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene (S+P) [8] PAG+V chem0212 1+6 7
chem0505 Anorganische Chemie 3:Koordinations- und Organometallchemie (VL) K   2 3
chem0601 Organische Chemie 3: Organische Materialien und Synthesen (VL+S) [5] K chem0311 2+1 4
chem0603 Physikalisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum: Spektroskopische Methoden und Kinetik (S+P) [5] PAG+V
+Kol
- 2+4 7
chem0406A Analytische Chemie (VL+P) [5] PAG+K - 4+2 7
Mawi-E004 Makromoleküle und Polymerwerkstoffe (VL+VL+Ü) [5] Kol, Kol - 2+2+1 7
AEF-Expök1 Grundlagen der Lebensmittel- und Biotechnologie (VL+VL+Ü) [5] K - 3+2+1 7
chem0406D Meereschemie und Chemische Ozeanographie (VL+VL) [5] K - 5 7
chem0407 Einführung in die Computerchemie (VL+Ü) HTK - 2+1 4
chem1001 Anorganische Reaktionsmechanismen (VL+S) [6] K - 2+1 5
chem1002 Fortgeschrittene Methoden der Strukturaufklärung in der Organischen Chemie (VL+Ü) [6] K - 1+2 5
chem1003 Physikalische Chemie 4: Molekülspektroskopie (VL+Ü) [6] HTK - 2+1 5
chem2001 Moderne Konzepte der Anorganischen Chemie (VL+S) [6] K - 2+1 5
chem2002 Fortgeschrittene Konzepte der Organischen Chemie (VL+Ü) [6] K - 2+1 5
chem2003 Physikalische Chemie 5: Statistische Thermodynamik (VL+Ü) [6] HTK - 2+1 5
chem3004 Chemische Kolloquien und Exkursionen (S+Exk) [6] B+Tta - 1+3 5
chem5007 Laserspektroskopie und Massenspektroskopie (VL+Ü+P) PAG - 2+1+4 5
chem5013 Kristallstrukturanalyse (VL+Ü+P) PAG, Kol - 1+1+1 5
chem5015 Von der Forschung in die Bildung: Fachdidaktische Rakonsktruktion von aktuellen Forschungsthemen (S+P) HA - 1+2 5
chem5016 Elektrochemie (VL+Ü) K - 2+1 4
Studienfach 1 (Chemie) gesamt 33

 

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen

Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: Im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.

[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.

[3]  Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.

[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.

[5] Für alle Studierenden im 1. Semester des Masterstudiengangs ist die Vorlesung „Lehren und Lernen 2: Unterricht reflektieren und verbessern“ Pflicht. Dazu wählen die Studierenden aus einem Modul der acht angebotenen Module im Wahlpflichtbereich „Lehren und Lernen 3“ des Instituts für Pädagogik ein Seminar (aus den Bereichen Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik, Medienpädagogik / Bildungsinformatik, Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Sozialpädagogik, Sexualpädagogik und Empirische Bildungsforschung), das sie als Wahlpflichtlehrveranstaltung zusätzlich zu der genannten Pflichtvorlesung belegen.

[6] Die Studierenden wählen eines der Module „Philosophische Reflexion und ethische Urteilskraft“ oder „Soziologische Reflexion und soziale Ungleichheit“ oder belegen aus dem den Wahlpflichtbereich Wahlpflichtmodulen „Lehren und Lernen 3“ des Instituts für Pädagogik ein Modul, aus dem noch nicht im Rahmen des Moduls „Lehren und Lernen 2“ ein Seminar absolviert worden ist.

[7] Es ist ein Seminar der angegebenen drei zu wählen.

[8] Die Lehrveranstaltungen, die von den Studierenden im dritten Fachsemester des Master of Education belegt werden, finden während des Wintersemesters zwischen Semesteranfang und Weihnachten statt (sog. verkürztes Semester).

[9] In den Modulen „Heterogenität und Inklusion in der Schule“, „Pädagogische Vorbereitung im Praxissemester“, sowie in den fachdidaktischen Vorbereitungen (s. jeweils 1. und 2. Unterrichtsfach) im Praxissemester sind insgesamt vier Prüfungsleistungen (drei Portfolios und eine mündliche Prüfung) erfolgreich zu absolvieren. Die Studierenden wählen aus, in welchem der vier Module sie die mündliche Prüfung absolvieren wollen. In den anderen drei Modulen ist jeweils ein Portfolio zu erbringen.

[10] Zugangsvoraussetzung für das Modul ist die regelmäßige Teilnahme an den praktischen Übungen in den Modulen „Heterogenität und Inklusion in der Schule“, „Pädagogische Vorbereitung im Praxissemester“ sowie in den fachdidaktischen Vorbereitungen im Praxissemester.

Erläuterungen:

A: schriftliche Ausarbeitung
E: Essay
HA: Hausarbeit
K: Klausur
Lek: eigenständige Pflichtlektüre
M: mündliche Prüfung
MCK: Multiple-Choice-Klausur
PF: Portfolio
PN: Praktikumsnachweis
PÜ: praktische Übung
R: Referat
S: Seminar
SP: Schulpraktikum
Sem.: empfohlenes Semester
VL: Vorlesung
ZF: Zusammenfassungen

Pflichtmodul Pädagogik: Lehren und Lernen II [5]
PHF-paed-SchPäd3-LuL2 Lehren und Lernen 2: Unterricht reflektieren und verbessern
  Lehren und Lernen 2: Unterricht reflektieren und verbessern (VL) K 1. - 2 5
Seminar nach Wahl aus einem der Module Lehren und Lernen 3 (S) - 2
Wahlpflichtmodul: Reflexion und Urteilskraft oder Ungleichheit oder Lehren und Lernen III [6]
PHF-phil-WPF Philosophische Reflexion und ethische Urteilskraft
  Einführung in die Philosophie oder Ethik (VL) - 1.-2. - 2 5
Philosophisch-ethische Problemstellungen S) E 2
PHF-soz-WPF Soziologische Reflexion und soziale Ungleichheit
  Gesellschaft begreifen (Lek) - 1. - 0 5
Sozialstruktur moderner Gesellschaften (VL) MCK 2
PHF-paed-AP2-LuL3 Lehren und Lernen III: Grundbegriffe und Grundfragen der Pädagogik
  Lehren und Lernen 3: Grundbegriffe und Grundfragen der Pädagogik (VL) K 1. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-SP3-LuL3 Lehren und Lernen III: Sexuelle Bildung und pädagogische Professionsethik
  Lehren und Lernen 3: Sexuelle Bildung und pädagogische Professionsethik (VL) K/HA/
M/R+A
1. - 2 5
Seminar: Sexualpädagogik (S) 2
PHF-paed-SchPäd4-LuL3 Lehren und Lernen III: Schule im Bildungswesen
  Lehren und Lernen II: Schule im Bildungswesen (VL) K 1. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-MP2-LuL3 Lehren und Lernen III: Medien der Bildung
  Lehren und Lernen 3: Medien der Bildung (VL) M/K/HA 1. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-WP5-LuL3 Lehren und Lernen III: Didaktik und Fachdidaktik 2
  Lehren und Lernen 3: Didaktik und Fachdidaktik 2 (VL) K 1. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-BF2-LuL3 Lehren und Lernen III: Leistung und Motivation
  Lehren und Lernen 3: Leistung und Motivation (VL) K 1. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-BF3-LuL3 Lehren und Lernen III: Nationale und internationale Schulleistungsvergleiche
  Lehren und Lernen 3: Nationale und internationale Schulleistungsvergleiche (VL) K 1. - 2 5
Seminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-SP2-LuL3 Lehren und Lernen III: Soziales Lernen und pädagogische Prävention
  Lehren und Lernen 3: Soziales Lernen und pädagogische Prävention (VL) K/HA/
M/R+A
1. - 2 5
Seminar: Gewaltprävention (S) [7] 2
Seminar: Suchtprävention (S) [7] 2
Seminar: Präventionskonzepte in der Schule (S) [7] 2
Pflichtmodul Psychologie: Psychologie des Lehrens und Lernens
PHF-psych-LuL Psychologie des Lehrens und Lernens
  Psychologie des Lehrens und Lernens I (VL) K 2.+3. [8] - 2 9
Psychologie des Lehrens und Lernens II (VL) 2
Vertiefungsseminar zu den Vorlesungen (S) K/HA/PF/
R/ZF
2
Pflichtmodule im Praxissemester [9]
PHF-paed-HET Heterogenität und Inklusion in der Schule
  Heterogenität und Inklusion in der Schule (VL) PF/M [10] 3. [8] - 2 5
Praktische Übung zur Vorlesung (PÜ) 2
PHF-paed-praxMA Pädagogische Vorbereitung im Praxissemester
  Praktische Vorbereitungsübung (PÜ) PF/M [10] 3. [8] - 2 3
praxMA Schulpraktikum im Praxissemester und Reflexion
  Schulpraktikum (SP) PN 3. [8] [10] 8 Wochen 9
Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen gesamt 36

 

Masterarbeit

Zur Masterarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 60 Leistungspunkte erworben hat.

Modulübersicht für Studierende mit Studienbeginn zum SoSe 2017

Angaben zu den Modulen

Chemie
Zwei-Fächer-Masterstudium, Profil Lehramt an Gymnasien (120 LP)
Master of Education (M.Ed.)
Studienfach 1: Chemie
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. SWS [2] LP [3]
MNF-chem1011 Fachdidaktik 1: Fachunterricht -
Konzeption und Gestaltung von Chemieunterricht
  Konzeptionen des Chemieunterrichts (VL+S) Kol 1. 2 3
Gestaltung von Chemieunterricht an ausgewählten Schwerpunkten (S) HA 2. 2 2
MNF-chem2010 Unterrichtsversuche für Fortgeschrittene
  Unterrichtsversuche für Fortgeschrittene (P) K+SA+
PAG
2. 10 10
Unterrichtsversuche für Fortgeschrittene (S) 2
MNF-chem3010 Fachdidaktik 2: Fachdidaktisches Urteilen und Forschen sowie
Weiterentwickeln von Praxis
  Aufgaben im Chemieunterricht (VL+S) Kol 3. 2 5
Forschungsfelder der Chemiedidaktik (S) HA 2
MNF-chem1010-I-III Wahlpflichtmodule aus dem Angebot der Chemie [4]
bcmb0100 Einführung in die Biochemie (VL+Ü) [5] K 1., 3. oder 4. 3+1 5
chem0302 Strukturaufklärung organischer Moleküle (VL+Ü) [5] K 1+2 3
chem0304 Physikalische Chemie 2: Struktur der Materie (VL+Ü) [5] HTK 3+1 6
chem0206 Gefahrstoffkunde (VL+VL) [5] K/K 1+1 3
chem0404 Anorganische Chemie 2: Struktur und Reaktivität anorganischer Verbindungen (VL+Ü) [5] K 3+1 6
chem0405 Physikalische Chemie 3: Reaktionskinetik (VL+Ü) [5] HTK 3+1 6
chem0501 Organische Chemie 2: Stereochemie und
Naturstoffe (VL+S) [5]
K 2+1 4
chem0502 Organisch-Chemisches Praktikum für
Fortgeschrittene  (S+P) [5]
PAG+V
+Kol
2+10 10
chem0407 Einführung in die Computerchemie (VL+Ü) [5] K 2+1 4
chem0504 Anorganisch-Chemisches Praktikum für Fortgeschrittene (S+P) [5] PAG+V 1+6 7
chem0505 Anorganische Chemie 3: Koordinations- und Organometallchemie (VL) [5] K 2 3
chem0601 Organische Chemie 3: Organische Materialien und Synthesen (VL+S) [5] K 2+1 4
chem0603 Physikalisch-Chemisches Fortgeschrittenenpraktikum: Spektroskopische Methoden und Kinetik (S+P) [5] PAG+V
+Kol
2+4 7
chem0406A Analytische Chemie (VL+P) [5] PAG+K 4+2 7
Mawi-E004 Makromoleküle und Polymerwerkstoffe (VL) [5] Kol 5 7
AEF-Expök1 Grundlagen der Lebensmittel- und Biotechnologie (VL+Ü) [5] K 5+1 7
chem0406D Meereschemie und Chemische Ozeanographie (VL) [5] K 5 7
chem1001 Anorganische Reaktionsmechanismen (VL+S) [6] K 2+1 5
chem1002 Fortgeschrittene Methoden der Strukturaufklärung in der Organischen Chemie (VL+Ü) [6] K 1+2 5
chem1003 Physikalische Chemie 4:
Molekülspektroskopie (VL+Ü) [6]
HTK 2+1 5
chem2001 Moderne Konzepte der Anorganischen
Chemie (VL+S) [6]
K 2+1 5
chem2002 Fortgeschrittene Konzepte der Organischen
Chemie (VL+Ü) [6]
K 2+1 5
chem2003 Physikalische Chemie 5: Statistische
Thermodynamik (VL+Ü) [6]
HTK 2+1 5
chem3004 Chemische Kolloquien und Exkursionen (S+Exk) [6] V+Tta 1+3 5
Studienfach 1 (Chemie) gesamt 35
Studienfach 2 [7] :
Studienfach 2 gesamt 35
Profil Lehramt an Gymnasien
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. SWS [2] LP [3]
Pädagogik: Lehren und Lernen II (LL2) [8]
PHF-paed-LL2-AP5L Lehren und Lernen II: Geschichte der Pädagogik
  Geschichte der Pädagogik (VL) K 1.+2. 2 5
Pädagogik der Gegenwart (VL) 2
PHF-paed-LL2-BS11L Lernen und Lehren II: Sexualpädagogik / Prävention
  Sexualität und Sexualpädagogik (VL) K 1. 2 5
Sexualpädagogik (S) [9] 2
Suchtprävention (S) [9] 2
Gewaltprävention (S) [9] 2
PHF-paed-LL2-BS10L Lehren und Lernen II: Curriculum
  Schule (VL) K 1. 2 5
Curriculum (S) 2
PHF-paed-LL2-MP4L Lehren und Lernen II: Unterricht und neue Medien
  Unterricht und neue Medien (VL) M / K /
Präs u. A
1. 2 5
Vertiefungsseminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-LL2-WP5 Lehren und Lernen als Didaktik und Fachdidaktik II
  Komplementarität als Bildungsprinzip (VL) K (T) 1. 2 5
Biversion als didaktisch-curriculares Prinzip (S) Präs (R+A) 2
PHF-paed-LL2-Meth5L Lehren und Lernen II: Leistung und Motivation
  Lehren und Lernen II: Leistung und Motivation (VL) K 1. 2 5
Begleitseminar zur Vorlesung (S) 2
PHF-paed-LL2-Meth6L Schulleistungsvergleiche
  Nationale und Internationale Schulleistungsvergleiche (VL) K 1. 2 5
Begleitseminar zur Vorlesung (S) 2
Praxismodul 3: Master-Praktikum (LL2-PrakMa)
PHF-paed-LL2-PrakMa Master-Praktikum
  Vorbereitungsseminar (Lehren und Lernen in der
schulischen Praxis) (S)
K 2. 2 10
Praktikum (4 Wochen) - -
Modul Psychologie: Psychologie des Lehrens und Lernens (PM)
PHF-psych-PM Psychologie des Lehrens und Lernens
  Psychologie des Lehrens und Lernens I (VL) K 2.+3. 2 10
Psychologie des Lehrens und Lernens II (VL) 2
Vertiefungsseminar zur den Vorlesungen (S) K/HA/PF/R/ZF 2
Modul: Reflexion und Urteilskraft [10]
PHF-phil-WPF Philosophische Reflexion und ethische Urteilskraft
  Einführung in die Philosophie oder Ethik (VL) - 1.-3. 2 5
Philosophisch-ethische Problemstellungen (S) E 2
PHF-soz-WPF Soziologische Reflexion und soziale Ungleichheit
  Gesellschaft begreifen (Lek) - 2. - 5
Sozialstruktur moderner Gesellschaften (VL) K 2
PHF-Paed-LL2 Lehren und Lernen II (LL2)
  Ein weiteres Modul aus dem Bereich Pädagogik:
Lehren und Lernen II (LL2) ist zu belegen.
j.n.M. 1.-3. j.n.M. 5
Profil Lehramt an Gymnasien gesamt 30
Masterarbeit [11]
im Studienfach 1 ODER im Studienfach 2 ODER im Profil Lehramt an Gymnasien (4 Monate) 20


Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen.
 
[2] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[3] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[4] Im 1., 3. und 4. Semester werden Wahlpflichtmodule mit 5 LP pro Semester absolviert. Es gilt das Verbot der Doppelbelegung. Ein Modul, das bereits im Bereich chem0610 für den 2-Fach-Bachelor-Abschluss belegt wurde, darf nicht nochmals belegt werden. Das gilt auch für das Wahlpflichtmodul chem0406A-D, d. h. es darf nur einmal entweder im Bachelor- oder im Master-Studien­gang belegt werden.
 
[5] Dieses Wahlpflichtmodul ist ein Modul aus dem Bachelor of Science-Chemiestudiengang.
 
[6] Dieses Wahlpflichtmodul ist ein Modul aus dem Master of Science-Chemiestudiengang.
 
[7] Informationen zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Masterstudium mit dem Abschluss Master of Education finden Sie hier. Die Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie jeweils im Bereich Studienangebot.
 
[8] Es ist ein Modul aus den sieben angebotenen Modulen zu wählen.
 
[9] Es ist nur eines der drei angebotenen Seminare zu absolvieren.
 
[10] Es muss eines der drei Module gewählt werden: Philosophische Reflexion und ethische Urteilskraft oder Soziologische Reflexion und soziale Ungleichheit oder ein weiteres Modul aus dem Bereich Pädagogik: Lehren und Lernen II.
 
[11] Zur Masterarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 60 Leistungspunkte erworben hat.

Erläuterungen:

A: schriftliche Ausarbeitung    
B: schriftlicher Bericht    
E: Essay    
Exk: Exkursion   
HA: Hausarbeit    
HTK: Mischprüfung (Hausaufgaben/Testfragen/Klausur)    
K: Klausur    
Kol: Kolloquium    
Lek: eigenständige Pflichtlektüre   
M: mündliche Prüfung    
P: Praktikum
PAG: Erledigung der Praktikumsaufgaben   
PF: Portfolio
Präs: Präsentation
R: Referat
S: Seminar
SA: schriftliche Ausarbeitung
Sem.: empfohlenes Semester
T: Test
Tta: Testate
Ü: Übung
V: Vortrag
VL: Vorlesung (Nachweis durch Praktikumstestate)    
ZF: Zusammenfassungen

Gesamt 120

 

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2023 akkreditiert (vorbehaltlich der Auflagenerfüllung bis zum 31.03.2018).

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.