Studium

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Meteorologinnen und Meteorologen finden begrenzte Beschäftigungsmöglichkeiten als Beamte oder Angestellte beim Deutschen Wetterdienst oder beim Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundes­wehr. Darüber hinaus sind sie in Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, an umweltorientierten Großforschungseinrichtungen sowie an den Hochschulen in Forschung und Lehre tätig. Die Gründung privater Wetterdienste hat die Arbeitsmöglichkeiten für Meteorologinnen und Meteo­rologen in den letzten Jahren zunehmend verbessert. In geringer Zahl finden sie eine Beschäftigung bei Versiche­rungen oder technischen Überwachungsvereinen. Auch in der Industrie gibt es nur wenige Arbeits­plätze für sie. Außerhalb ihres eigentlichen Beschäftigungsfeldes werden Meteorolo­ginnen und Meteorologen vorwiegend in der EDV eingesetzt.

Ozeanographinnen und Ozeanographen finden begrenzte Beschäftigungsmöglichkeiten als Beamte oder Angestellte beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie oder beim Geophysikalischen Beratungsdienst oder Flottenkommando der Bundeswehr. Darüber hinaus sind sie an den Hochschulen sowie den Forschungsinstituten des Bundes, der Länder und auch im Ausland tätig. In der deutschen Industrie besteht nur geringer Bedarf an Ozeanographinnen und Ozeanographen, sodass die Zahl der Arbeitsplätze relativ niedrig ist.

Die Tätigkeit der Ozeanographinnen und Ozeanographen umfasst unter anderem die Durchführung von Messprogrammen an Bord von Forschungsschiffen (einschließlich der Entwicklung neuer Mess­methoden) und die Analyse der gewonnenen Daten sowie die Entwicklung von Computermodellen und deren Anwendung zur Simulation verschiedener ozeanischer Prozesse.

Ein Großteil der möglichen Arbeitsstellen an deutschen Institutionen wird mit Hilfe von Drittmitteln finanziert, d. h. mit eingeworbenen Projektförderungsmitteln. Aus rechtlichen Gründen ist jedoch zurzeit die Anstellungsmöglichkeit auf solchen Stellen auf 12 Jahre befristet.