Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Deutsch
Studiengang Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang, Profil Fachergänzung
Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)
Studienbeginn Zum 1. FS: Beginn nur zum Wintersemester
Bewerbung / Einschreibung
  • Bewerbung (zulassungsbeschränkt im landesinternen Auswahlverfahren)
Regelstudienzeit 6 Fachsemester
Fakultät(en)
  • Philosophische Fakultät
alles aufklappen

Studienabschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung richtet sich an Studierende, die nach dem Bachelorabschluss den Einstieg in eine Berufstätigkeit oder die Fortsetzung der universitären Ausbildung anstreben.

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­ar­beit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Fachergänzung im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Informationen zum Aufbau der Bachelorstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

 

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Der Bachelorstudiengang Deutsch stellt im ersten Studienjahr das Gesamtfach in seiner ganzen Breite vor, um den Studierenden reflektierte Auswahlentscheidungen zu ermöglichen. Ab dem zweiten Studienjahr ergibt sich eine Schwerpunktbildung unter Wahrung der Verbindung zu anderen Dimensionen des Faches.
Allgemeines Ziel des Studiums im Bachelorstudiengang Deutsch ist es, das fachliche Grundlagenwissen hinsichtlich der Methoden und Gegenstände der drei hauptsächlichen Teilbereiche Neuere Deutsche Literatur und Medien, Ältere Deutsche Literatur sowie Deutsche Sprachwissenschaft zu erwerben.
In der Auseinandersetzung mit diesen fachspezifischen Lehrinhalten werden zugleich elementare Schlüsselkompetenzen erworben bzw. optimiert, die für vielfältige Berufsfelder außerhalb der Fachwissenschaften qualifizieren.

An der CAU Kiel vertreten zwei Einrichtungen das Fach Deutsch bzw. die Deutsche Philologie: Das Germanistische Seminar ist zuständig für das Fachgebiet Deutsche Sprachwissenschaft / Ältere Deutsche Literatur, außerdem für Deutsch als Fremdsprache (Zusatzzertifikat). Das Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien ist zuständig für das Fachgebiet Neuere Deutsche Literatur, außerdem für Medien- und Theaterwissenschaft. Weiterhin existiert eine Niederdeutsche Abteilung des Germanistischen Seminars, welche für das Fachgebiet Niederdeutsche Philologie (Niederdeutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Fachdidaktik des Niederdeutschen) zuständig ist.

Persönliche Neigungen

  • Interesse an Sprache und Literatur
  • Bereitschaft und Freude, sich in Wort und Schrift mit der eigenen Sprache (und Kultur) vertraut zu machen und die wichtigsten Werke im Original zu lesen
  • wissenschaftliche Neugier und Interesse an methodologischen Fragen
     

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Der Bachelorstudiengang Deutsch bereitet zum einen auf thematisch verwandte Masterstudiengänge vor, zum anderen bildet er für ein breites Aufgabenspektrum außerhalb der Hochschule aus, in dem ein methodengeleiteter Umgang mit Sprache bzw. Texten / textähnlichen Gegenständen erwartet wird.

Die Absolventinnen und Absolventen sind für Aufgabenfelder qualifiziert, in denen es vorrangig auf das Verstehen und Produzieren von Texten in deutscher Sprache ankommt. Sie sind darin geschult, Problemzusammenhänge sachgerecht und unter Verwendung einschlägiger Hilfsmittel zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten bzw. die Problematik strukturiert zu vermitteln. Als Spezialistinnen und Spezialisten für die deutsche Sprache und Literatur sowie aufgrund ihrer analytischen und kommunikativen Schlüsselkompetenzen in Verbindung mit einem breiten Allgemeinwissen sind sie befähigt, sich als Mitarbeiter(innen) im Verlagswesen, im Journalismus, in den Medien, in kommunikations­beratenden Berufen (z. B. Unternehmenskommunikation, Technische Dokumentation, Mediation), in der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), im Event- und Tourismus-Management sowie in allen weiteren kulturvermittelnden Institutionen zu bewähren. In den letzten Jahren gewannen für die Absolventinnen und Absolventen v.a. die Bereiche in Wirtschaftsunternehmen an Bedeutung, in denen Textproduktion für eine Außendarstellung oder die betriebsinterne Aus- und Weiterbildung eine hervorgehobene Rolle spielen.

Bei einer Konzentration auf Veranstaltungen zum Niederdeutschen können sich Studierende darüber hinaus spezifisch für Tätigkeiten im Bereich des niederdeutschen Medien- und Kulturbetriebes sowie für die regionale Öffentlichkeitsarbeit und Sprachvermittlung qualifizieren.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • Zwei-Fächer-Masterstudiengang Deutsch (M.A.)
  • Zwei-Fächer-Masterstudiengang Medienwissenschaft: Film und Fernsehen (M.A.)

Voraussetzungen und Kenntnisse

Studienvoraussetzungen

Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.

Zusätzliche Kenntnisse

Eine berufliche Vorbildung oder ein Praktikum sind nicht Voraussetzung für die Aufnahme der Studiengänge. Es wird aber empfohlen, sich im gewünschten Berufsbereich vor und / oder während des Studiums um Praktika zu bemühen.
Im Profil Fachergänzung ist ein Praktikum im Umfang von sechs bis acht Wochen zu absolvieren.

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Der Studiengang ist im ersten und in höheren Fachsemestern zulassungsbeschränkt (bewerbungspflichtig).

Informationen zur Bewerbung für das erste Fachsemester.

Informationen zur Bewerbung für höhere Fachsemester.

Hinweis  

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Kontakt

Ihre Fragestellungen zu Zulassungsbedingungen (Zulassungsverfahren, Zulassungsbeschränkungen, Auswahlverfahren, Online-Bewerbung, Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, Termine und Losver­fahren) und Einschreibung (Online-Einschreibung, benötigte Unterlagen) sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice.

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

Die Studienfachberatung wird durch alle wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiter durchgeführt.
Informationen zu Sprechstunden in der Vorlesungszeit und in der vorlesungsfreien Zeit erhalten Sie:

Germanistisches Seminar:

Birgit Siegmund (zusätzlich Beratung ausländischer Studierender)
Raum 409
Tel.: 0431/880-2321
E-Mail: siegmund@germsem.uni-kiel.de
Sprechstunde in der Vorlesungszeit: Montag und Mittwoch, 10.00 bis 12.00 Uhr

Neuere Deutsche Literatur:

Dr. Ingo Irsigler
Raum 308
Tel.: 0431/880-2328
E-Mail: iirsigler@ndl-medien.uni-kiel.de
Sprechstunde in der Vorlesungszeit: nach Vereinbarung  

Medienwissenschaft:

Dr. Willem Strank
Raum 303
Tel.: 0431/880-1060
E-Mail: wstrank@ndl-medien.uni-kiel.de
Sprechstunde in der Vorlesungszeit: nach Vereinbarung

Deutsch als Fremdsprache und ausländische Studierende:

HD Dr. Sonja Vandermeeren
Raum 410
Tel.: 0431/880-3422
Sprechstunde: siehe Website des Germanistischen Seminars

Allgemeine Auskünfte über Sprechstundenpläne erhalten Sie in den Geschäftszimmern:

Germanistisches Seminar
Leibnizstr. 8, Raum 409
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2321
Sprechzeiten: Montag bis Freitag, 10.00 bis 12.00 Uhr

Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien
Leibnizstr. 8, Raum 313
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2317
Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag, 10.00 bis 12.00 Uhr

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

Barrierefrei studieren

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit berät Studieninteressierte und Studierende im Bereich der Zugangs-, Studien- und Lernbedingungen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe am Studium.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Dagny Streicher
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1407
24118 Kiel
Tel. 0431 - 880 5885


E-Mail: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de
Website:  www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
Sprechzeiten:  siehe www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
 

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS)

Nähere Informationen zu den angebotenen Modulen, dem Anmeldeverfahren und den zu absolvierenden Praktika im Rahmen des Profils Fachergänzung erhalten Sie auf der Website und bei dem zuständigen Ansprechpartner des Zentrums für Schlüsselqualifikationen.

Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Bereich Fachergänzung
Leibnizstraße 10
24118 Kiel
Website: Zentrum für Schlüsselqualifikationen

Fachergänzung allgemein und Praxismodul:

Wibke Matthes
Raum 20
Tel.: 0431/880-1407
E-Mail: matthes@zfs.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Freitag, 10 bis 11 Uhr
 

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Orientierungsveranstaltungen zum Studienbeginn

Zu Beginn jeden Semesters finden Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird em­­pfoh­len und ist in einigen Studienfächern obligatorisch.

Bitte prüfen Sie rechtzeitig welche Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen in Ihrem Studienfach angeboten werden. Hier finden Sie die Termine und weitere Informationen zu den Veranstaltungen.

Darüber hinaus werden für zahlreiche Studienfächer vor Beginn der Vorlesungszeit Vorkurse angeboten. In Vorkursen werden bestehende Kenntnisse wiederholt und ggf. erweitert. Sie sollen den Übergang zum Studium erleichtern. Die Teilnahme wird empfohlen.

Hier können Sie einsehen, welche Vorkurse für Ihr Studienfach angeboten werden.

Grundsätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Zusammenstellung des Stundenplans entnehmen Sie bitte dem  Flyer „Tipps zur Erstellung des Stundenplans“.

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­ar­beit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Fachergänzung im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modul­­prüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Deutsch mit dem Profil Fachergänzung beträgt 6 Semester.

Nähere Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie in dem entsprechenden Studieninformationsblatt.

Deutsch

Die Lehrinhalte im Bachelorstudiengang Deutsch werden im Rahmen von Modulen vermittelt, die thematisch oder methodisch zusammenhängende Lehrveranstaltungen bündeln. Die Module haben einen Umfang von in der Regel 2 bis 6 SWS und gehen über ein oder zwei Semester. Im ersten Studienjahr werden drei Grundlagenmodule absolviert. Das zweite Studienjahr umfasst zwei Vertiefungsmodule und ein Komplementärmodul. Im dritten Studienjahr werden ein Speziali­sierungs­modul und ein Komplementärmodul gewählt.

Der Bachelorstudiengang Deutsch gliedert sich in die drei Bereiche Ältere Deutsche Literatur (ÄDL), Neuere Deutsche Literatur und Medien (NDL) und Deutsche Sprachwissenschaft (SPR).

Da im ersten Studienjahr alle drei Bereiche gleichermaßen vertreten sind, hat das erste Jahr primär Orientierungs- oder Grundstudiumscharakter.

Im zweiten Jahr erfolgt die Schwerpunktbildung durch Konzentration auf zwei der drei Bereiche, während der dritte Bereich im zweiten Studienjahr nur als Komplementärmodul fortgeführt wird. Im dritten Studienjahr werden die beiden Vertiefungsmodule des zweiten Studienjahres in unterschiedlicher Gewichtung fortgeführt: eines als umfangreicheres Spezialisierungsmodul, das andere als reduziertes Komplementärmodul.

In folgenden Fachbereichen erwerben die Studierenden fachliches Grundwissen:

Neuere Deutsche Literatur und Medien:

  • Überblickswissen über die Geschichte der neueren deutschen Literatur (ab 1600) im Kontext der europäischen Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte
  • Grundlagen der methodengeleiteten Erschließung und Vermittlung literarischer Texte bzw. audio­visueller Medien
  • Problembewusstsein zu wissenschaftlichen Verfahren der Begriffsbildung (Epochen, Gattungen, Methodologien)
  • Grundkenntnisse in aktuellen wie historischen Literatur- und Medientheorien
  • Grundkenntnisse in den Basis-Disziplinen Rhetorik, Poetik/Ästhetik, Narratologie
     

Ältere Deutsche Literatur:

  • Überblickswissen über die Geschichte der älteren deutschen Literatur (750-1600) im Kontext der Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte des europäischen Mittelalters
  • Lese- und Übersetzungskompetenz für ältere Sprachstufen des Deutschen
  • Grundlagen der methodengeleiteten Erschließung der älteren deutschen Literatur
  • Problembewusstsein für die Alterität der mittelalterlichen Literatur
  • Problembewusstsein für wissenschaftliche Verfahren der Begriffsbildung (Epochen, Gattungen, Methodologien)
     

Deutsche Sprachwissenschaft:

  • Grundlagenwissen zu den verschiedenen Systemebenen der deutschen Sprache (Phonologie, Graphematik, Morphologie, Syntax, Semantik) sowie Sprache im Gebrauch (Pragmatik, Text- und Sprachlinguistik), wahlweise mit Bezug auf das Hochdeutsche oder Niederdeutsche
  • Überblick über die historische Entwicklung der deutschen Sprache sowohl in Bezug auf die Sprachstufen (Althochdeutsch / Altsächsisch, Mittelhochdeutsch / Mittel­nieder­deutsch, Frühneuhochdeutsch / Frühneuniederdeutsch, Neuhochdeutsch / Neuniederdeutsch) als auch in Bezug auf die historischen Längsschnitte in den Bereichen Phonologie, Graphematik, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik.
  • Entwicklung eines Problembewusstseins für sprachwissenschaftliche Fragestellungen, Methoden und Theorien
  • Grundkenntnisse über die wichtigsten Forschungsparadigmen in der zeitgenössischen deutschen Sprachwissenschaft
     

Niederdeutsche Sprach- und Literaturwissenschaft:

  • Das fachliche Grundwissen entspricht dem unter Neuerer Deutscher Literatur und Medien, Älterer Deutscher Literatur und Deutscher Sprachwissenschaft Aufgeführten, bezieht sich aber immer auf niederdeutsche Inhalte.
     

In folgendem Bereich erwerben die Studierenden Medienkompetenz:

Neuere Deutsche Literatur und Medien:

  • Fähigkeit, literarische Texte in ihrer Konstruiertheit zu reflektieren und in historischen Zusammen­­hängen zu problematisieren
  • Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzube­reiten und – unter Medieneinsatz – zielgruppenspezifisch zu vermitteln
     

Ältere Deutsche Literatur:

  • Fähigkeit, literarische Texte in ihrer spezifischen Konzeptualisierung und Alterität zu beschreiben und in historische Zusammenhänge problemorientiert einzuordnen
  • Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzu­be­reiten und zielgruppenspezifisch zu vermitteln
     

Deutsche Sprachwissenschaft:

  • Fähigkeit, sprachliche Äußerungen der Gegenwart in ihren unterschiedlichen Erschei­nungs­for­men im Hinblick auf die sie konstituierenden sprachlichen Merkmale mithilfe eines sprach­wissen­schaftlichen Methodenarsenals zu erfassen, zu analysieren und zu reflektieren
  • Fähigkeit, historische Texte mithilfe des Methodenarsenals der historischen Sprachwissenschaft zu erfassen, zu situieren und ihren Quellenstatus angemessen zu reflektieren
  • Fähigkeit, Problemzusammenhänge in mündlicher wie schriftlicher Form sachgerecht aufzu­be­rei­ten und – unter Medieneinsatz – zielgruppenspezifisch zu vermitteln
     

Die Kompetenzen können wahlweise im Umgang mit hochdeutschen oder niederdeutschen Textmaterialien erworben werden.

Niederdeutsche Sprach- und Literaturwissenschaft:

  • Die Methodenkompetenz entspricht dem unter Neuerer Deutscher Literatur und Medien, Älterer Deutscher Literatur und Deutscher Sprachwissenschaft Aufgeführten, bezieht sich aber immer auf niederdeutsche Inhalte.
     

Profil Fachergänzung

Zusätzlich zum Fachstudium sind im Profil Fachergänzung Leistungen im Umfang von 30 Leis­tungspunkten zu erbringen.

Das Profil Fachergänzung bietet die Möglichkeit, zusätzliche fachüber­greifende Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen zu erwerben, die es ermöglichen, ein eigenes Profil für die spätere berufliche Ausrichtung zu entwickeln.

Der Bereich Fachergänzung ist in drei Säulen gegliedert: Vernetzung mit anderen Fachaspekten, berufsfeldorientierte Fachkenntnisse sowie persönliche Kompetenzen.

Es werden Module im Umfang von 20 Leistungspunkten studiert, die aus einem breiten Ange­bot aus fast allen Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gewählt werden können. Zudem muss im Rahmen des Profils Fachergänzung ein Praxismodul im Umfang von 10 Leis­tungspunkten absolviert werden. Das Praxismodul besteht in der Regel aus einer Lehr­veran­staltung und einem sechs- bis achtwöchigen Prakti­kum.

Eine Übersicht über angebotene Module zum Profil Fachergänzung sowie die Anmelde­modali­täten finden Sie unter den Rubriken "Fachergänzung" auf den Webseiten des Zentrums für Schlüsselqualifikationen.

Modulübersicht

Deutsch
Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Fachergänzung (180 LP)
Bachelor of Arts (B.A.)
Studienfach/Studienleistung LP
Studienfach 1 70
Studienfach 2 70
Profil Fachergänzung 30
Bachelorarbeit 10
Gesamt 180

 

Studienfach 1

Studienfach 1: Deutsch
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.
 

[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.

[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, z. B. die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.

[5] Das Seminar wird in mehreren parallelen Veranstaltungen angeboten. Eine davon legt den Schwerpunkt auf die Niederdeutsche Sprache.

[6] Seminar 1 und Seminar 2 sollen konsekutiv (in zwei aufeinander folgenden Semestern) besucht werden. Für die Klausur im Seminar 2 werden auch Kenntnisse aus der Vorlesung des Basismoduls vorausgesetzt.

[7] Im zweiten Studienjahr werden zwei Vertiefungsmodule und ein Komplementärmodul gewählt. Studierende, die im Profilierungsbereich des Bachelorstudiums das c belegen, müssen die Vertiefungsmodule Neuere deutsche Literatur (2V-NDL) und Deutsche Sprachwissenschaft (2V-SPR) absolvieren. Ist ein Vertiefungsmodul endgültig nicht bestanden, darf das Komplementärmodul desselben Bereichs nicht mehr gewählt werden. Gleiches gilt im umgekehrten Fall.

[8] Die Seminare werden jeweils in mehreren parallelen Veranstaltungen angeboten. In regelmäßigen Abständen werden auch Seminare mit Schwerpunkt auf der Niederdeutschen Sprache angeboten.

[9] Es wird empfohlen, Seminar 1 vor Seminar 2 zu belegen, da im Seminar 1 eine Prüfungsvorleistung [Exposé/Forschungsreflexion] eine Übung zur Prüfung [Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit] darstellt. Seminar 2 darf nicht vor Seminar 1 belegt werden.

[10] Zu belegen ist ein Komplementärmodul aus dem Bereich Deutsche Sprache, Ältere deutsche Literatur oder Neuere deutsche Literatur. Ältere deutsche Literatur ist in Kombination mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen automatisch Komplementärmodul (2K-ÄDL).

[11] Das Seminar wird jeweils in mehreren parallelen Veranstaltungen angeboten. In regelmäßigen Abständen wird auch ein Seminar mit Schwerpunkt auf der Niederdeutschen Sprache angeboten.

[12] Im dritten Studienjahr werden ein Spezialisierungsmodul und ein Komplementärmodul gewählt. Das Spezialisierungsmodul muss in einem Bereich gewählt werden, der bereits im zweiten Studienjahr Vertiefungsrichtung gewesen ist.

[13] Die Seminare werden jeweils in mehreren parallelen Veranstaltungen angeboten. In regelmäßigen Abständen werden auch Seminare mit Schwerpunkt auf der Niederdeutschen Sprache angeboten. Die beiden Seminare dürfen nicht in demselben Bereich absolviert werden.

[14] Die Prüfungsleistung ist entweder im Seminar zur Sprachwissenschaft oder im Seminar zur Älteren deutschen Literatur zu erbringen. Das Seminar, in dem die Hausarbeit geschrieben wird, umfasst mit 9 Leistungspunkten einen höheren Workload als das jeweils andere Seminar mit 3 Leistungspunkten.

[15] Das Seminar zur Sprachwissenschaft wird in regelmäßigen Abständen auch mit Schwerpunkt auf der Niederdeutschen Sprache angeboten.

[16] Die Hausarbeit ist entweder im Seminar Medienwissenschaft oder im Seminar Neuere deutsche Literatur abzulegen. Das Seminar, in dem die Hausarbeit geschrieben wird, umfasst mit 7 Leistungspunkten einen höheren Workload als das jeweils andere Seminar mit 3 Leistungspunkten.

[17] Das Komplementärmodul des dritten Studienjahres ergibt sich automatisch: Es ist aus demjenigen Bereich zu wählen, der im zweiten Studienjahr als Vertiefungsmodul studiert wurde und der im dritten Studienjahr nicht als Spezialisierungsmodul belegt wird.

[18] Die Seminare werden jeweils in mehreren parallelen Veranstaltungen angeboten. In regelmäßigen Abständen werden auch Seminare mit Schwerpunkt auf der Niederdeutschen Sprache angeboten.

Erläuterungen:

ÄDL: Ältere Deutsche Literaturwissenschaft
HA: Hausarbeit
K: Klausur
M: mündliche Prüfung
NDL: Neuere Deutsche Literatur- und Medienwissenschaft
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
SPR: Deutsche Sprachwissenschaft
T: Test
Ü: Übung
VL: Vorlesung

Basismodule
1 B-SPR Deutsche Sprachwissenschaft – Basis [5]
  Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (VL) K 1.-2. - 2 2
Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (S) 2 4
Geschichte der deutschen Sprache (VL) 2 2
1 B-ÄDL Ältere deutsche Literatur – Basis
  Einführung in die Ältere deutsche Literatur (VL) - 1.+2. - 2 2
Einführung in das Mittelhochdeutsche bzw. Mittelniederdeutsche (S) [6] K 2 4
Einführung in die literaturwissenschaftliche Mediävistik (S) [6] K 2 3
1 B-NDL Neuere deutsche Literatur – Basis
 

Einführung in die Literaturwissenschaft (S)

ODER

Einführung in die Literaturwissenschaft (VL) UND Einführung in die Literaturwissenschaft (S)

HA

oder

HA

1.-2. - 4

oder

2+2
8

oder

6
Vertiefungsmodule [7]
2 V-SPR Deutsche Sprachwissenschaft – Vertiefung [8]
  Synchrone Beschreibung der deutschen Sprache (S) K 3.-4. 1 B-SPR 2 5
Diachrone Beschreibung der deutschen Sprache (S) K 2 5
2 V-ÄDL Ältere deutsche Literatur Vertiefung
  Ältere deutsche Literatur (S) - 3.+4. 1 B-ÄDL 2 3
Ältere deutsche Literatur (S) HA 2 7
2 V-NDL Neuere deutsche Literatur Vertiefung [9]
  Geschichte der Neueren deutschen Literatur (VL) - 3.-4. 1 B-NDL 2 2
Neuere deutsche Literatur (S) - 2 3
Neuere deutsche Literatur (S) HA 2 5
Komplementärmodule [10]
2 K-SPR Deutsche Sprachwissenschaft – komplementäre Vertiefung [11]
  Synchrone Beschreibung der deutschen Sprache (S) K 3.-4. 1 B-SPR 2 5
2 K-ÄDL Ältere deutsche Literatur – komplementäre Vertiefung
  Ältere deutsche Literatur (S) HA 3./4. 1 B-ÄDL 2 5
2 K-NDL Neuere deutsche Literatur – komplementäre Vertiefung
  Geschichte der Neueren deutschen Literatur (VL) - 3.-4. 1 B-NDL 2 2
Neuere deutsche Literatur (S) HA 2 3
Spezialisierungsmodule [12]
3 S-SPR Deutsche Sprachwissenschaft – Spezialisierung [13]
  Seminar I: Das System der deutschen Sprache (S) oder Geschichte der deutschen Sprache (S)
oder Kommunikation und Variation in der
deutschen Sprache (S)
HA 5.-6. 1 B-SPR und 2 V-SPR 2 9
Seminar II: Das System der deutschen Sprache (S) oder Geschichte der deutschen Sprache (S)
oder Kommunikation und Variation in der deutschen Sprache (S)
- 2 5
3 S-ÄDL Ältere deutsche Literatur – Spezialisierung
  Ältere deutsche Literatur (S) HA 5.+6. 1 B-ÄDL und 2 V-ÄDL 2 9
Ältere deutsche Literatur (S) - 2 5
3 S-NDL Neuere deutsche Literatur – Spezialisierung
  Geschichte der Neueren deutschen Literatur (VL) - 5.+6. 1 B-NDL und 2 V-NDL 2 2
Neuere deutsche Literatur (S) HA 2 9
Neuere deutsche Literatur (S)
ODER Neuere niederdeutsche Literatur (S)
- 2 3
3 S-SPR/ÄDL Deutsche Sprachwissenschaft / Ältere deutsche Literatur – Spezialisierung [14]
  Sprachwissenschaft [15] (S) HA/- 5.-6. 1 B-SPR+
2 V-SPR /
1 B-ÄDL+
2 K-ÄDL
2 9/5
Ältere Deutsche Literatur (S) HA/- 2 9/5
3 S-NDL/Medien Neuere deutsche Literatur und Medien - Spezialisierung [16]
  Geschichte der Neueren deutschen Literatur (VL) ODER Medienwissenschaft: Filmgeschichte (VL) - 5.+6. 1 B-NDL+ 2 V-NDL 2 2
Film- und Fernsehanalyse (S) T 2 2
Medienwissenschaft (S) HA/- 2 7/3
Neuere deutsche Literatur (S) HA/- 2 7/3
Komplementärmodule [17]
3 K-SPR Deutsche Sprachwissenschaft – komplementäre Spezialisierung [18]
  Das System der deutschen Sprache (S)
ODER Geschichte der deutschen Sprache (S)
ODER Kommunikation und Variation in der deutschen Sprache (S)
HA 5.+6. 1 B-SPR und 2 V-SPR 2 6
3 K-ÄDL Ältere deutsche Literatur – komplementäre Spezialisierung
  Ältere deutsche Literatur (S) HA 5.+6. 1 B-ÄDL und 2 V-ÄDL 2 6
3 K-NDL Neuere deutsche Literatur – komplementäre Spezialisierung
  Geschichte der Neueren deutschen Literatur (VL) - 5.-6. 1 B-NDL und 2 V-NDL 2 2
Neuere deutsche Literatur (S) HA 2 4
Studienfach 1 (Deutsch) gesamt 70

 

Profil Fachergänzung

Profil Fachergänzung
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.

[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.

[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.

[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 

Erläuterungen:

j.n.M.: je nach Modul
Sem.: empfohlenes Semester

Module zur Wahl aus dem Angebot des Zentrums für Schlüsselqualifikationen (ZfS)
 
  • Vernetzung mit anderen Fachaspekten
  • berufsfeldorientierte Fachkenntnisse
  • persönliche Kompetenzen
j.n.M. 1.-6. j.n.M. j.n.M. 20
Praxismodul
  Vorbereitende Lehrveranstaltung j.n.M. 1.-6. j.n.M. j.n.M. 10
Praktikum (6 bis 8 Wochen)
Profil Fachergänzung gesamt 30

 

Bachelorarbeit

Zur Bachelorarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 120 Leistungspunkte erworben hat.

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2024 akkreditiert (vorbehaltlich der Auflagenerfüllung bis zum 31.03.2019).

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.