Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Evangelische Religionslehre
Studiengang Erweiterungs- o. Ergänzungsfach, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen / Profil Handelslehrer
Abschluss Zeugnis über bestandene Prüfung
Studienbeginn Zum 1. FS: Beginn zum Winter- oder Sommersemester (Wintersemester empfohlen)
Bewerbung / Einschreibung
  • Einschreibung (zulassungsfrei)
Regelstudienzeit -
Fakultät(en)
  • Theologische Fakultät
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Studienabschluss

Zeugnis über bestandene Prüfung

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ermöglicht in Fächern, in denen das Lehrangebot dies zulässt, zusätzlich zum Zwei-Fächer-Bachelor- oder Masterstudium mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer das Studium eines Erweiterungs­fachs sowie die studienbegleitende Ablegung der entsprechenden Erweiterungsprüfung.
Das Erweiterungsstudium gliedert sich in eine Bachelorebene und in eine Masterebene und bietet die Möglichkeit, eine Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach zu erlangen.

Informationen zum Aufbau der Bachelorstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Informationen zum Aufbau der Masterstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Evangelische Religionslehre ist ein Fach, das unter dieser Bezeichnung nur im Kontext der Aus­bildung zu einem Lehramt an Schulen vorkommt, an der Theologischen Fakultät studiert und von künftigen Religionslehrerinnen und Religionslehrern absolviert wird. Der Religionsunterricht wird gemäß Art. 7 Abs. 3 GG in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt.

Ziel des Bachelorstudienganges ist die Vermittlung theologischer Grundkenntnisse und der Erwerb einer eigenständigen theologischen Reflexionsfähigkeit. Dem dient neben einer Einführung in das Studium der Theologie und ins wissenschaftliche Arbeiten die Vermittlung grundlegender Kenntnisse der biblischen Texte („Bibelkunde“). Auf dieser Basis werden in den Fächern Altes und Neues Testa­ment die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden vermittelt, mit denen die biblischen Texte in ihrem geschichtlichen, kulturellen und sozialen Kontext interpretiert werden können. In der Kirchengeschichte werden Grundkenntnisse über die Geschichte des Christentums, seinen Institutionen und Gemeinschaftsformen erworben. Die Systematische Theologie hat die Aufgabe, die gegenwärtige Relevanz des christlichen Glaubens im Dialog mit der Philosophie sowie mit den Natur- und Kultur­­wissenschaften argumentativ darzulegen. Dafür vermittelt sie den Umgang mit theologischen Grund­fragen in evangelischer Perspektive (Dogmatik) und bezieht auch Entwicklungen von Glaubens­inhalten im Laufe der Christentumsgeschichte in ihre Überlegungen ein (Theologiegeschichte). Darüber hinaus will sie dazu befähigen, Fragen christlicher Handlungsorientierung in den unterschied­lichen Handlungsfeldern des individuellen wie gesellschaftlichen Lebens zu diskutieren (Ethik). In der Praktischen Theologie schließlich mit ihren Querverbindungen zum Professionalisierungsbereich Lehramt (Fachdidaktik) geht es um die Grundfragen religiösen Lernens insbesondere am Lernort Schule und die Verbindung von theologischen Erkenntnissen und didaktischen Überlegungen im Interesse der Lebensrelevanz christlicher Religion.

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist das Studium der Biblischen Archä­ologie und das Erlernen altorientalischer Sprachen möglich. Es werden ferner Veranstaltungen zu kulturtheologischen Fragen sowie bibel­didak­ti­sche Veranstaltungen (einschließlich des Erlernens des bibeldidaktischen Zugangs Bibliolog) angeboten.

Im Masterstudiengang werden die im Bachelor erworbenen theologischen und religionspädagogischen Kenntnisse vertieft und erweitert. Ziel des Studiums ist es, dass die Studierenden auf der Grundlage ihrer inhaltlichen und didaktischen Kompetenzen die zentralen christlichen Inhalte evangelischer Prägung verständlich kommunizieren und die Lebensrelevanz der christlichen Tradition im Berufsfeld Schule vermitteln können.

Persönliche Neigungen

Wichtige Voraussetzungen sind didaktische Fähig­keiten, Interesse an der lebensrelevanten Vermittlung theologischer Inhalte sowie Kommunikations­fähigkeit insbesondere im Umgang mit Kindern und Jugendlichen.

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Das Erweiterungsstudium bietet die Möglichkeit, die Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach zu erlangen.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Folgende Studienfächer können an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Erweiterungs­fächer auf Bachelor- oder Masterebene mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer gewählt werden:
Dänisch, Evangelische Religionslehre, Französische Philologie/Französisch, Geschichte (nur im Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen) Griechische Philologie, Informatik, Italienische Philologie/Italienisch, Kunst, Lateinische Philologie, Mathematik, Philosophie, Slavische Philologie (Spezia­lisierungsvariante Russische Philologie/Russisch), Spanische Philologie/Spanisch.

Voraussetzungen und Kenntnisse

Studienvoraussetzungen

Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.

Zum Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene kann zugelassen werden, wer

  • in einem Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer einge­schrie­ben ist und in den beiden Studienfächern mindestens zwei Fachsemester an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel absolviert hat,
  • in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Abschluss Master of Art/Science für das Profil Handelslehrer an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingeschrieben ist oder
  • die Masterprüfung in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Abschluss Master of Art/Science für das Profil Handelslehrer oder eine vergleichbare Prüfung bestanden hat.
     

Zum Erweiterungsstudium auf der Masterebene kann zugelassen werden, wer

  • in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder in einem Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Handelslehrer an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingeschrieben ist oder
  • die Masterprüfung in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Science oder Master of Arts mit dem Profil Handelslehrer oder eine vergleichbare Prüfung bestanden hat und
  • die Erweiterungsprüfung auf der Bachelorebene bestanden hat, die die jeweilige Fachprüfungs­ordnung für den Zugang zum Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder für den Zugang zum Master of Science oder Master of Arts mit dem Profil Handelslehrer voraussetzt und die weiteren Zugangsvoraussetzungen gemäß der Fachprüfungsordnung erfüllt.
     

Sprachkenntnisse

Nach der Studienqualifikationssatzung gelten für das Erweiterungsstudium Evangelische Religionslehre auf der Bachelorebene folgende sprachliche Voraussetzungen, die nachgewiesen werden müssen:

  • ­ Lateinkenntnisse im Umfang des KMK-Latinums (gemäß Vereinbarung der Kultusministerkonferenz vom 22.09.2005 über das Latinum), nachzuweisen mit der Anmeldung zum Teilmodul BA-KG-S (studienplanmäßig im 4. Fachsemester)
  • Griechischkenntnisse im Umfang des KMK-Graecums (gemäß Vereinbarung der Kultusministerkonferenz vom 22.09.2005 über das Graecum), nachzuweisen mit der Anmeldung zum Teilmodul BA-NT-S (studienplanmäßig im 5. Fachsemester) sowie mit der Anmeldung zum Teilmodul BA-AT-S (studienplanmäßig im 6. Fachsemester)
     

Nach der Studienqualifikationssatzung gelten für das Erweiterungsstudium Evangelische Religionslehre auf der Masterebene folgende sprachliche Voraussetzungen, die bei der Einschreibung nachgewiesen werden müssen:

  • Lateinkenntnisse im Umfang des KMK-Latinums (gemäß Vereinbarung der Kultusministerkonferenz vom 22.09.2005 über das Latinum)
  • Griechischkenntnisse im Umfang des KMK-Graecums (gemäß Vereinbarung der Kultusminister­konferenz vom 22.09.2005 über das Graecum)
     

Absolventen der CAU-Bachelorstudiengänge, auf denen diese Master aufbauen und für die die geforderten Sprachkenntnisse bereits nachzuweisen waren, müssen diese Sprachkenntnisse nicht erneut nachweisen.

Bei Rückfragen zu den geforderten Sprachkenntnissen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Studien­fachberatung.

Hier finden Sie den Vordruck „Bescheinigung über die Erfüllung der Zu­gangs­voraussetzungen laut Studien­quali­fi­kationssatzung“.

Die Studienqualifikationssatzung ist zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/sta/0-1-3.pdf.

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studienbeginn zum Wintersemester.

Der Studiengang ist im ersten und in höheren Fachsemestern zulassungsfrei (nicht bewerbungspflichtig).

Informationen zur Einschreibung für das erste Fachsemester.

Informationen zur Einschreibung für höhere Fachsemester.

Hinweis  

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Kontakt

Ihre Fragestellungen zu Zulassungsbedingungen (Zulassungsverfahren, Zulassungsbeschränkungen, Auswahlverfahren, Online-Bewerbung, Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, Termine und Losver­fahren) und Einschreibung (Online-Einschreibung, benötigte Unterlagen) sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice.

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Beratung

Studienfachberatung

Für Ihre Fragen zum Studienfach und für strukturelle Fragen der Lehre wenden Sie sich bitte an den Fakultätsbeauftragten für Studienangelegenheiten oder dessen Stellvertretung der Theologischen Fakultät. Die Sprechstunden werden durch Aushänge an den Instituten der Fakultät bekannt gegeben.

Fakultätsbeauftragter für Studienangelegenheiten:
Prof. Dr. André Munzinger
E-Mail: andre.munzinger@email.uni-kiel.de
Sprechstunde: siehe Website
 

Dekanatsverwaltung:

Leibnizstr. 4
Raum 103 und 105
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2124
E-Mail: dekanattheo@email.uni-kiel.de

Die Teilnahme an der Studienfachberatung ist im ersten Studienfachsemester obligatorisch. Diese Studienfachberatung erfolgt vorrangig in der Lehrveranstaltung "Einführung in das Studium der Theologie". Ansonsten wird die Studienfachberatung auch von Dozentinnen und Dozenten erteilt, insbesondere durch die Fachbeauftragte bzw. den Fachbeauftragten für Studienangelegenheiten.

Bei Fragen zu ihrem Studienfach und zur Studienplangestaltung finden sich wichtige Hinweise auf der Homepage der Theologischen Fakultät

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

Barrierefrei studieren

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit berät Studieninteressierte und Studierende im Bereich der Zugangs-, Studien- und Lernbedingungen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe am Studium.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Dagny Streicher
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1407
24118 Kiel
Tel. 0431 - 880 5885


E-Mail: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de
Website:  www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
Sprechzeiten:  siehe www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
 

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Das Zentrum für Lehrerbildung berät Studierende in übergreifenden Fragen der Lehramtsstudiengänge, organisiert schulpraktische Studien in Kooperation mit den Schulen in Schleswig-Holstein, konzipiert Workshops und Zertifikate als ergänzende Angebote für Studierende und informiert über Veränderungen der Studienstruktur.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
Leibnizstraße 3, 24118 Kiel
Website: Zentrum für Lehrerbildung

Geschäftszimmer
Birte Fahrenbach
Raum 210
Tel.: 0431/880-1028
E-Mail: geschaeftszimmer@zfl.uni-kiel.de

Koordination Schulpraktische Studien
Christine Gerhardt, Akad. Dir.
Raum 204
Tel.: 0431/880-2965
E-Mail: gerhardt@paedagogik.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Koordination Workshops und Zertifikate
Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216
Tel.: 0431/880-1266
E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienberatung
Dr. Margot Janzen
Raum 207
Tel.: 0431/880-1239
E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienstruktur
Dr. Astrid von der Lühe
Raum 217
Tel.: 0431/880-3450
E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien
Janine Oelkers und Sylvia Rinke
Raum 205 und 202
Tel.: 0431/880-1235 und -1778
E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Barrierefrei studieren

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit berät Studieninteressierte und Studierende im Bereich der Zugangs-, Studien- und Lernbedingungen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe am Studium.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Dagny Streicher
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1407
24118 Kiel
Tel. 0431 - 880 5885


E-Mail: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de
Website:  www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
Sprechzeiten:  siehe www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
 

Orientierungsveranstaltungen zum Studienbeginn

Zu Beginn jeden Semesters finden Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird em­­pfoh­len und ist in einigen Studienfächern obligatorisch.

Bitte prüfen Sie rechtzeitig welche Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen in Ihrem Studienfach angeboten werden. Hier finden Sie die Termine und weitere Informationen zu den Veranstaltungen.

Darüber hinaus werden für zahlreiche Studienfächer vor Beginn der Vorlesungszeit Vorkurse angeboten. In Vorkursen werden bestehende Kenntnisse wiederholt und ggf. erweitert. Sie sollen den Übergang zum Studium erleichtern. Die Teilnahme wird empfohlen.

Hier können Sie einsehen, welche Vorkurse für Ihr Studienfach angeboten werden.

Grundsätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Zusammenstellung des Stundenplans entnehmen Sie bitte dem  Flyer „Tipps zur Erstellung des Stundenplans“.

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Ein Erweiterungsstudium auf Bachelorebene umfasst das Studium des Studienfaches im Umfang von 70 Leistungspunkten sowie das Modul Fachdidaktik (FD1 und FD2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene.
Das Erweiterungsstudium auf Bachelorebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Bachelorstudium des Studienfaches.

Nach einem Einführungsmodul, das auch Grundkenntnisse der Bibel umfasst, vermittelt das Studium inhaltliche Kenntnisse und methodische Fähigkeiten in allen theologischen Teildisziplinen. In jeder Disziplin wird ein Modul absolviert, das aus einer Einführungsvorlesung und aus einem Proseminar, in dem methodischen Fähigkeiten erlernt und zentrale Themen reflektiert werden, besteht. Daneben ist ein Wahlpflichtmodul zu belegen, das ein religionswissenschaftliches Seminar und zwei aus dem Veranstaltungsangebot der Fakultät zu wählende Übungen enthält. Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Art der zu erbringenden Prüfungsleistungen richtet sich nach der Fachprüfungsordnung.

Zusätzlich zum Fachstudium ist das Modul Fachdidaktik (FD1 und FD2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene zu absolvieren. Das Modul hat einen Umfang von 5,5 LP und besteht aus den dem studierten Erweiterungsfach zugeordneten Lehrveranstaltungen „Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“ (FD 1) und „Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens“ (FD 2). Die Veranstaltungen des Moduls sind im 4. (FD 1) und 5. (FD 2) Semester verortet.

Ein Erweiterungsstudium auf Masterebene schließt an das Erweiterungsstudium auf Bachelor­ebe­ne an und umfasst das Studium eines Studienfaches im Umfang von 33 Leistungspunkten.

Das Erweiterungsstudium auf Masterebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Masterstudium des Studienfaches mit dem Abschluss Master of Education.

Der Masterstudiengang leistet die wissenschaftliche und didaktische Ausbildung für Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen. Dementsprechend ist im Studienplan eine starke didaktische Komponente vorgesehen und der gesamte Studiengang auf dieses Berufsziel ausgerichtet. Die im Bache­lorstudiengang erworbenen Grundkompetenzen werden systematisch erweitert und vertieft.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen werden studienbegleitend abgenommen.

Die Erweiterungsprüfung auf der Bachelorebene ist bestanden, wenn alle erforderlichen Modulprüfungen gemäß der Fachprüfungsordnung sowie das Modul Fachdidaktik (FD 1 und FD 2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene (FD Erw) gemäß der Zwei-Fächer-Prüfungs­ordnung bestanden sind. Die Anfertigung einer Bachelorarbeit im Erweiterungsfach kann nicht erfolgen.

Die Erweiterungsprüfung auf der Masterebene ist bestanden, wenn alle erforderlichen Modulprüfungen gemäß der Fachprüfungsordnung bestanden sind. Die Anfertigung einer Masterarbeit im Erweiterungsfach kann nicht erfolgen.

Mit erfolgreichem Abschluss des Erweiterungsstudiums auf der Bachelor- oder Masterebene erhält die oder der Studierende ein Zeugnis über die bestandene Prüfung, das den Umfang der erworbenen Fachkenntnisse bescheinigt. Ein Hochschulgrad wird nicht verliehen.

Modulübersicht

Evangelische Religionslehre
Erweiterungsfach auf Bachelorebene (75,5 LP)
Studienfach: Evangelische Religionslehre
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]
BA-Ein Einführung in das Theologiestudium
  Interdisziplinäre Einführung Theologie (Ü) TN 1.+2. - 3 3
Bibelkunde AT (Ü) K 2 6
Bibelkunde NT (Ü) K 2 6
BA-SY Systematische Theologie
  Grundfragen der Systematischen
Theologie (VL)
TN 2.+3. - 3 4
Systematische Theologie (PS) HA/
AG [5]
  2 7/4
BA-PT Religionspädagogik
  Grundfragen der Religionspädagogik (VL) PF 3.+4. - 3 4
Religionspädagogik (PS) 2 4
BA-KG Kirchengeschichte
  Kirchengeschichte im Überblick (VL) TN 3.+4. Lat 3 4
Kirchengeschichte (PS) HA/
AG [5]
2 7/4
BA-NT Neues Testament
  Einführung in das Neue Testament (VL) TN 5.

Grae

3 4
Neues Testament (PS) HA/
AG [6]
2 7/4
BA-AT Altes Testament
  Einführung in das Alte Testament (VL) TN 5.+6. Grae 3 4
Altes Testament (PS) HA/
AG [6]
2 7/4
BA-WP Wahlpflicht (interdisziplinär)
  Übung nach Wahl [7] TN nicht
fest-
gelegt
- 2 2
Übung nach Wahl [7] M 2 3
Seminar Religionswissenschaft/
Interkulturelle Theologie/Ökumene
TN 2 4
Modul Fachdidaktik [8]
FD ERW Didaktische und methodische Planung, Durchführung und
Analyse von Unterricht im Fach Evangelische Religionslehre (S)
SE 4. - 2 5,5
Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen
Lehrens und Lernens im Fach Evangelische
Religionslehre (S)
R/HA/
SE
5. 2

Fußnoten
 
[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] In einem der Proseminare der beiden Module (BA-SY und BA-KG) muss eine Hausarbeit angefertigt werden, für die 7 LP vergeben werden. Im jeweils anderen Proseminar besteht die Prüfungsleistung aus schriftlichen Aufgaben, für die 4 LP vergeben werden.
 
[6] In einem der Proseminare der beiden Module (BA-NT und BA-AT) muss eine Hausarbeit angefertigt werden, für die 7 LP vergeben werden. Im jeweils anderen Proseminar besteht die Prüfungsleistung aus schriftlichen Aufgaben, für die 4 LP vergeben werden.
 
[7] Die Übungen können frei aus den Veranstaltungen mit dem Kürzel BA-WP der Theologischen Fakultät gewählt werden.
 
[8] Das Modul besteht aus den dem studierten Erweiterungsfach zugeordneten Lehrveranstaltungen „Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“ (FD 1) und „Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens“ (FD 2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene (FD Erw).
 
Erläuterungen:

AG: schriftliche Aufgaben
HA: Hausarbeit
K: Klausur  
M: mündliche Prüfung
PF: Portfolio
PS: Proseminar
R: Referat
S: Seminar
SE: ausgearbeiteter Stundenentwurf
Sem.: empfohlenes Semester
TN: Teilnahme
Ü: Übung
VL: Vorlesung
Gesamt 75,5

 

Evangelische Religionslehre
Erweiterungsfach auf Masterebene (33 LP)
Studienfach: Evangelische Religionslehre
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor [2] SWS [2] LP [4]
EvRel-EXEG Bibelexegese (Altes Testament und Neues Testament)
  Exegetische Vorlesung zum AT oder NT (VL) [5] TN 1.+2. - 3 4
Hauptseminar AT oder NT (HS) [5] R/HA 2 4
EvRel-FDW Fachdidaktik Wahlmodul
  Fachdidaktische Übung (Ü) SE 1.+2. - 2 3
Fachdidaktische Übung (Ü) 2 3
Bibeldidaktik (Ü) SE 2 3
EvRel-GUG Christentum in Geschichte und Gegenwart
  Vorlesung zur Kirchengeschichte oder zur Systematischen Theologie (VL) [6] TN 1.+2. - 3 4
Hauptseminar zur Kirchengeschichte oder zur Systematischen Theologie (S) [6] R/HA 2 4
EvRel-FDPf Fachdidaktik Pflichtmodul
  Religiöse Heterogenität im Religionsunterricht (PÜ) PF/M 3. - 2 3
EvRel-Int Theologische Urteilskraft
  Integration theologischer Kompetenz (Ü) Kol
+Präs
4. - 1 2
Integration fachdidaktischer Kompetenz (Ü) 2 3


Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Vor. Zugangsvoraussetzung für das Modul.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] Wird die Vorlesung zum Alten Testament belegt, muss das Hauptseminar zum Neuen Testament gewählt werden. Wird die Vorlesung zum Neuen Testament belegt, muss das Hauptseminar zum Alten Testament gewählt werden.
 
[6] Wird die Vorlesung zur Kirchengeschichte belegt, muss das Hauptseminar zur Systematischen Theologie gewählt werden. Wird die Vorlesung zur Systematischen Theologie belegt, muss das Hauptseminar zur Kirchengeschichte gewählt werden.
 
Erläuterungen:
 
AT: Altes Testament      
SE: Stundenentwurf     
HA: Hausarbeit      
HS: Hauptseminar      
Kol: Kolloquium
M: Mündliche Prüfung    
NT: Neues Testament
PF: Portfolio
Präs: Präsentation
PÜ: Praktische Übung
R: Referat
Sem.: empfohlenes Semester
TN: Teilnahme
Ü: Übung
VL: Vorlesung
Gesamt 33

 

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2023 akkreditiert (vorbehaltlich der Auflagenerfüllung bis zum 31.03.2018).

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.