Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Frisistik
Studiengang Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang, Profil Fachergänzung
Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)
Studienbeginn Zum 1. FS: Beginn nur zum Wintersemester
Bewerbung / Einschreibung
  • Einschreibung (zulassungsfrei)
Regelstudienzeit 6 Fachsemester
Fakultät(en)
  • Philosophische Fakultät
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Studienabschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung richtet sich an Studierende, die nach dem Bachelorabschluss den Einstieg in eine Berufstätigkeit oder die Fortsetzung der universitären Ausbildung anstreben.

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­ar­beit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Fachergänzung im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Informationen zum Aufbau der Bachelorstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Der Bachelorstudiengang vermittelt die grundlegenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden auf dem Gebiet der Frisistik. Gegenstand der Frisistik sind die friesische Sprach- und Literaturwissenschaft, die Landeskunde der friesischsprachigen Gebiete sowie die Ver­­mittlung der friesischen Sprache als Fremdsprache oder die Vertiefung als Muttersprache.

Friesisch wird auf den Inseln Helgoland, Sylt, Föhr und Amrum, den Halligen und an der Westküste Schleswig-Holsteins / Kreis Nordfriesland (Nordfriesisch), im niedersächsischen Saterland (Sater­friesisch) sowie in der niederländischen Provinz Friesland (Westerlauwerssches Friesisch) gesprochen. Das Friesische zerfällt in viele Idiome, die sich auf drei Hauptgruppen verteilen:

1. das Nordfriesische mit den Inselmundarten und den Festlandmundarten,
2. das Saterfriesische und
3. das Westerlauwerssche Friesisch.

Voraussetzung für die Beschäftigung mit der friesischen Sprache, Literatur und Landeskunde ist die prak­tische Beherrschung eines friesischen Idioms. Daher sind im Bachelorstudium die aktive Be­herr­schung eines friesischen Idioms (1. Wahlmundart) und die passive Beherrschung eines weiteren frie­sischen Idioms (2. Wahlmundart) zu erwerben. Das Lehrangebot konzentriert sich auf das Mooring oder Bökingharder Friesisch (Festlandnordfriesisch) und das Fering-Öömrang oder Föhr-Amrumer Friesisch (Inselnordfriesisch).
Die friesische Sprachwissenschaft untersucht die friesische Sprache auf ihren verschiedenen Ebenen (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik), in ihrer sprachsoziologischen und sprachgeographischen Schichtung (Soziolinguistik und Dialektologie), in ihrer geschichtlichen Entwicklung einschließlich ihrer historischen Erscheinungsformen wie dem Altfriesischen sowie im Hinblick auf die Mehrsprachig­keitsproblematik der friesischsprachigen Gebiete unter sprachlichen, soziologischen und didaktischen Aspekten.

Die friesische Literaturwissenschaft befasst sich mit Texten der friesischen Literatur von den Anfän­gen (Altfriesische Literatur) bis zur Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung des nordfrie­sischen Schrifttums, der Geschichte der friesischen Literatur, den verschiedenen literaturwissenschaftlichen Methoden unter Berücksichtigung ihrer Anwendung auf Minderheitenliteraturen sowie mit den Beziehungen zwischen friesischem und westeuropäischem Schrifttum.
Die Landeskunde der friesischsprachigen Gebiete hat geschichtliche, volks- und landeskundliche Themen zum Gegenstand.

Im Vordergrund von Forschung und Lehre steht an der Universität Kiel das nordfriesische Sprachgebiet. Daneben sind aber auch traditionelle Schwerpunkte der Frisistik wie die westerlauwerssche Sprache und Literatur oder das allen modernen Idiomen als Urform zugrunde liegende Altfriesische im Lehrangebot regelmäßig vertreten.

Persönliche Neigungen

Interesse am Friesischen und den damit verbundenen Themenbereichen (z. B. friesische Sprache, Mundartkunde, Mehrsprachigkeit, Minderheitensprachen, Sprachgeschichte, friesische Literatur, Geschichte und Landeskunde).

Weitere Informationen zum Studienfach

Institut für Skandinavistik, Frisistik und Allgemeine Sprachwissenschaft, Abt. Frisistik

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Der Bachelorstudiengang Frisistik bildet für eine berufliche Tätigkeit in der institutiona­lisierten friesischen Spracharbeit, im kulturellen Bereich, in den Medien und in der Sprachpolitik (auf Landes-, Bundes- oder europäischer Ebene) aus. Dabei ist für die Berufsaussichten die Fächer­kombination im Bachelorstudium von großer Bedeutung.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • Zwei-Fächer-Masterstudiengang Frisistik (M.A.)

Voraussetzungen und Kenntnisse

Studienvoraussetzungen

Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.

Zusätzliche Kenntnisse

  • Vorkenntnisse im Friesischen sind nicht erforderlich, aber von Vorteil.
  • Eine berufliche Vorbildung oder ein Praktikum ist nicht Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums. Es wird den Studierenden jedoch empfohlen, zur Verbesserung ihrer Berufsaussichten in der vorlesungsfreien Zeit zusätzliche Praktika abzuleisten.
  • Ein Auslandsaufenthalt von ein bis zwei Semestern an einer niederländischen Universität mit friesischem Lehrangebot wird empfohlen (nach dem vierten Semester im Bachelorstudium).

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Der Studiengang ist im ersten und in höheren Fachsemestern zulassungsfrei (nicht bewerbungspflichtig).

Informationen zur Einschreibung für das erste Fachsemester.

Informationen zur Einschreibung für höhere Fachsemester.

Hinweis  

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Kontakt

Ihre Fragestellungen zu Zulassungsbedingungen (Zulassungsverfahren, Zulassungsbeschränkungen, Auswahlverfahren, Online-Bewerbung, Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, Termine und Losver­fahren) und Einschreibung (Online-Einschreibung, benötigte Unterlagen) sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice.

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

Prof. Dr. Jarich Hoekstra
Raum 316
Tel.: 0431/880-2560
E-Mail: j.hoekstra@isfas.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Dr. Wendy Vanselow
Raum 321
Tel.: 0431/880-2559
E-Mail: vanselow@isfas.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Geschäftszimmer:

Institut für Skandinavistik, Frisistik und Allgemeine Sprachwissenschaft
Abt. Frisistik
Leibnizstraße 8, 3. OG.
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2257

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS)

Nähere Informationen zu den angebotenen Modulen, dem Anmeldeverfahren und den zu absolvierenden Praktika im Rahmen des Profils Fachergänzung erhalten Sie auf der Website und bei dem zuständigen Ansprechpartner des Zentrums für Schlüsselqualifikationen.

Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Bereich Fachergänzung
Leibnizstraße 10
24118 Kiel
Website: Zentrum für Schlüsselqualifikationen

Fachergänzung allgemein und Praxismodul:

Wibke Matthes
Raum 20
Tel.: 0431/880-1407
E-Mail: matthes@zfs.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Freitag, 10 bis 11 Uhr
 

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­ar­beit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Fachergänzung im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modul­­prüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Frisistik mit dem Profil Fachergänzung beträgt 6 Semester.

Nähere Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie in dem entsprechenden Studieninformationsblatt.

Frisistik

Das Bachelorstudium Frisistik umfasst 10 Module und eine odere mehrere Exkursionen. Zu Beginn des Studiums wird jedem Studierenden eine individuelle Studienfachberatung angeboten, an der teilzunehmen empfohlen wird.

In den ersten vier Semestern werden neben den Spracherwerbsmodulen, eine allgemeine Ein­führung in die Frisistik, insbesondere in das wissenschaftliche Studium des Nordfriesischen, sowie einführende Module zur modernen Sprachwissenschaft, zur historischen Sprach­wissen­schaft, zur Literaturwissenschaft und zur Sprachsoziologie absolviert. Die erworbenen Kenntnisse werden im fünften und sechsten Semester in thematischen Modulen zur Sprach- und Literatur­wissenschaft vertieft. Hier gibt es auch eine beschränkte Möglichkeit zur Spezialisierung, insofern als dass in einem dieser Module eine Hausarbeit geschrieben wird. Im sechsten Semester wird die Bachelor­arbeit geschrieben.

Der Studiengang kann nur in der Reihenfolge des Studienverlaufplans studiert werden. Die einfüh­renden Module (moderne Sprachwissenschaft, historische Sprachwissenschaft, Literaturwissen­schaft und Sprachsoziologie) werden in einem zweijährigen Turnus angeboten. Der jährliche Einstieg ins Studium wird dadurch gewährleistet, dass die Spracherwerbsmodule und das Modul „Einführung in die Frisistik“ jedes Jahr zum Wintersemester neu anfangen.

Durch Exkursionen (Nordfriisk Instituut, Bräist/Bredstedt; Friesische Akademie, Ljouwert/Leeu­warden; Friesisches Institut der Universität Groningen; Landtag; Verlage; Zeitungen; NDR) kön­nen sich die Studierenden über ihre möglichen Arbeitsfelder informieren und somit orientieren.

Profil Fachergänzung

Zusätzlich zum Fachstudium sind im Profil Fachergänzung Leistungen im Umfang von 30 Leis­tungspunkten zu erbringen.

Das Profil Fachergänzung bietet die Möglichkeit, zusätzliche fachüber­greifende Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen zu erwerben, die es ermöglichen, ein eigenes Profil für die spätere berufliche Ausrichtung zu entwickeln.

Der Bereich Fachergänzung ist in drei Säulen gegliedert: Vernetzung mit anderen Fachaspekten, berufsfeldorientierte Fachkenntnisse sowie persönliche Kompetenzen.

Es werden Module im Umfang von 20 Leistungspunkten studiert, die aus einem breiten Ange­bot aus fast allen Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gewählt werden können. Zudem muss im Rahmen des Profils Fachergänzung ein Praxismodul im Umfang von 10 Leis­tungspunkten absolviert werden. Das Praxismodul besteht in der Regel aus einer Lehr­veran­staltung und einem sechs- bis achtwöchigen Prakti­kum.

Eine Übersicht über angebotene Module zum Profil Fachergänzung sowie die Anmelde­modali­täten finden Sie unter den Rubriken "Fachergänzung" auf den Webseiten des Zentrums für Schlüsselqualifikationen.

Modulübersicht für Studierende mit Studienbeginn zum WiSe 2017/2018

Übersicht

Frisistik
Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Fachergänzung (180 LP)
Bachelor of Arts (B.A.)
Studienfach/Studienleistung LP
Studienfach 1 70
Studienfach 2 70
Profil Fachergänzung 30
Bachelorarbeit 10
Gesamt 180

 

Studienfach 1

Studienfach 1: Frisistik
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] Studierende, die Allgemeine Sprachwissenschaft als zweites Fach haben, werden in der Frisistik anhand einer Leseliste zum Thema Linguistik mündlich geprüft.
 
[6] In einem der thematischen Hauptseminare (PHF-frph 9 SW+ oder PHF-frph 10 LW+) wird eine 10-15-seitige Hausarbeit geschrieben, in dem anderen thema-tischen Hauptseminar wird ein Referat gehalten.


Erläuterungen:

HA: Hausarbeit
HS: Hauptseminar
K: Klausur
M: mündliche Prüfung
PS: Proseminar
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
SK: Sprachkurs
SPÜ: sprachpraktische Übung
R: Referat
VL: Vorlesung
PHF-frp 4 EF Einführung in die Friesische Sprachwissenschaft
  Einführung in das Nordfriesische (PS) K 1.+2. - 2 6
Einführung in die Nordfriesische Grammatik (PS) 2
PHF-frph 5 MSW Moderne Sprachwissenschaft
  Grundlagen der Linguistik (VL) K [5] 1.+2. - 2 7
Grundlagen der Linguistik (PS) 2
Nordfriesische Linguistik (PS) 2
PHF-frph 8 HSW Historische Sprachwissenschaft
  Altfriesisch (PS) K 3.+4. - 2 6
Proseminar (historische Sprachwissenschaft) R 2
PHF-frph 9 SW + Sprachwissenschaft (Vertiefung)
  Thematisches Seminar (Sprachwissenschaft) (S) K 5. frph 1-8 2 11
Thematisches Seminar (Sprachwissenschaft) (HS) R/HA [6] 2
PHF-frph 6 LW Literaturwissenschaft
  Einführung in die nordfriesische Literatur (PS) K 1.+2. - 2 6
Proseminar (Literaturwissenschaft) R 2
PHF-frph 10 SW + Literaturwissenschaft (Vertiefung)
  Thematisches Seminar (Literaturwissenschaft) (S) K 6. frph 1-8 2 9
Thematisches Seminar (Literaturwissenschaft) (HS) R/HA [6] 2
PHF-frph 1 SE I Spracherwerb I (1. Wahlmundart)
  Sprachkurs: 1. Wahlmundart I (SK) K 1.+2. - 2 6
Sprachkurs: 1. Wahlmundart II (SK) 2
PHF-frph 2 SE II Spracherwerb II (2. Wahlmundart)
  Sprachkurs: 2. Wahlmundart I (SK) K 3.+4. - 2 6
Sprachkurs: 2. Wahlmundart II (SK) 2
PHF-frph 3 SE III Spracherwerb III (1. Wahlmundart)
  Übung I (SPÜ) M 3.+4. frph 1 SE I 2 6
Übung II (SPÜ) 2
PHF-frph 7 SS Sprachsoziologie
  Nordfriesische Sprachsoziologie (PS) K 3.+4. - 2 6
Proseminar (Sprachsoziologie) R 2
Exkursion [6]
Exkursion nach Nordfriesland, Saterland oder Westfriesland (Niederlande) - 1.-6. - 1 2
Studienfach 1 (Frisistik) gesamt 70

 

Profil Fachergänzung

Profil Fachergänzung
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]

 

Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.

[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.

[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.

[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 

Erläuterungen:

j.n.M.: je nach Modul
Sem.: empfohlenes Semester

Module zur Wahl aus dem Angebot des Zentrums für Schlüsselqualifikationen (ZfS)
 
  • Vernetzung mit anderen Fachaspekten
  • berufsfeldorientierte Fachkenntnisse
  • persönliche Kompetenzen
j.n.M. 1.-6. j.n.M. j.n.M. 20
Praxismodul
  Vorbereitende Lehrveranstaltung j.n.M. 1.-6. j.n.M. j.n.M. 10
Praktikum (6 bis 8 Wochen)
Profil Fachergänzung gesamt 30

 

Bachelorarbeit

Zur Bachelorarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 120 Leistungspunkte erworben hat.

Modulübersicht für Studierende mit Studienbeginn zum SoSe 2017

Angaben zu den Modulen

Frisistik
Zwei-Fächer-Bachelorstudium, Profil Fachergänzung (180 LP)
Bachelor of Arts (B.A.)
Studienfach 1: Frisistik
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]
PHF-frph 1 SE I Spracherwerb I (1. Wahlmundart) [5]
  1. Wahlmundart I (SK) K 1. - 2 3
1. Wahlmundart II (SK) 2. 2 3
PHF-frph 2 SE II Spracherwerb II (2. Wahlmundart) [5]
  2. Wahlmundart I (SK) K 3. - 2 3
2. Wahlmundart II (SK) 4. 2 3
PHF-frph 3 SE III Spracherwerb III (1. Wahlmundart) [5]
  Übung I (SPÜ) M 3. PHF-frph 1 SE I 2 2
Übung II (SPÜ) 4. 2 3
PHF-frph 4 EF Einführung in die Frisistik
  Einführung in die nordfriesische Sprachwissen­schaft (PS) K 1. - 2 3
Einführung in die Frisistik (PS) 2. 2 3
PHF-frph 5 MSW Moderne Sprachwissenschaft
  Grundlagen der Linguistik (VL) K [6] 1.+2. - 2 2
Grundlagen der Linguistik (PS) 2 2
Nordfriesische Grammatik (PS) 2 3
PHF-frph 6 LW I Literaturwissenschaft I
  Einführung in die nordfriesische Literatur (PS) K 1. - 2 3
Literaturwissenschaft (PS) R 2. 2 3
PHF-frph 7 SS Sprachsoziologie
  Nordfriesische Sprachsoziologie (PS) K 3. - 2 3
Sprachsoziologie (PS) R 4. 2 3
PHF-frph 8 HSW Historische Sprachwissenschaft
  Altfriesisch (PS) K 3. - 2 3
Historische Sprachwissenschaft (PS) R 4. 2 3
  Exkursion nach Nordfriesland, Saterland oder Westfriesland (Niederlande) - im Verlauf des BA-Stud. - 1 2
PHF-frph 9 SW+ Sprachwissenschaft (Vertiefung)
  Thematisches Seminar (Sprachwiss.) K 5. PHF-frph 1-8 2 4
Thematisches Hauptseminar (Sprachwiss.) R/HA [7] 2 7
PHF-frph 10 LW+ Literaturwissenschaft (Vertiefung)
  Thematisches Seminar (Literaturwiss.) K 6. PHF-frph
1-8
2 4
Thematisches Hauptseminar (Literaturwiss.) R/HA [7] 2 5
Studienfach 1 (Frisistik) gesamt 70
Studienfach 2 [8] :
Studienfach 2 gesamt 70
Profil Fachergänzung
Modulnummer Modulname PL [9] im … Sem. Vor. [10] SWS [11] LP [12]
Module zur Wahl aus dem Angebot des Zentrums für Schlüsselqualifikationen (ZfS)
 
  • Vernetzung mit anderen Fachaspekten
  • berufsfeldorientierte Fachkenntnisse
  • persönliche Kompetenzen
j.n.M. 1.-6. j.n.M. j.n.M. 20
Praxismodul
  Vorbereitende Lehrveranstaltung j.n.M. 1.-6. j.n.M. j.n.M. 10
Praktikum (6 bis 8 Wochen)
Profil Fachergänzung gesamt 30
Bachelorarbeit [13]
Bachelorarbeit im Studienfach 1 ODER im Studienfach 2 (2 Monate) 10

Fußnoten

[1] PL: Im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] Den Studierenden wird empfohlen, ihre Sprachkenntnisse durch ein ergänzendes Selbststudium, durch zusätzliche Sprachkurse oder durch Aufenthalte im jeweiligen Dialektgebiet zu erweitern.
 
[6] Die Klausur wird im Anschluss an das Proseminar Nordfriesische Grammatik geschrieben. Studierende, die Allgemeine Sprachwissen­schaft als zweites Fach haben, werden in der Frisistik anhand einer Leseliste zum Thema Linguistik mündlich geprüft.
 

[7] In einem der beiden thematischen Hauptseminare (Sprachwissenschaft oder Literaturwissenschaft) wird eine Hausarbeit geschrieben und in dem anderen ein Referat gehalten.

[8] Informationen zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium mit dem Profil Fachergänzung finden Sie hier. Die Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie jeweils im Bereich Studienangebot.

[9] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungsleistungen.
 
[10] Vor.: Zugangsvoraussetzung für die Lehrveranstaltung.
 
[11] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[12] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[13] Zur Bachelorarbeit kann zugelassen werden, wer durch Modulprüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mindestens 120 Leistungspunkte erworben hat.
 

Erläuterungen:

HA: Hausarbeit
K: Klausur
M: mündliche Prüfung
PS:  Proseminar
R: Referat
Sem.: empfohlenes Semester
SK: Sprachkurs
SPÜ: sprachpraktische Übung
VL: Vorlesung

Gesamt 180

 

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2023 akkreditiert (vorbehaltlich der Auflagenerfüllung bis zum 30.09.2018).

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.