Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Geschichte
Studiengang Erweiterungs- o. Ergänzungsfach, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen / Profil Handelslehrer
Abschluss Zeugnis über bestandene Prüfung
Studienbeginn Zum 1. FS: Für BA-Studierende (Profil LA): Beginn nur zum Wintersemester, für MA-Studierende (Profil LA): Beginn zum Winter- oder Sommersemester (Wintersemester empfohlen)
Bewerbung / Einschreibung
  • Einschreibung (zulassungsfrei)
Regelstudienzeit -
Fakultät(en)
  • Philosophische Fakultät
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Studienabschluss

Zeugnis über bestandene Prüfung

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ermöglicht in Fächern, in denen das Lehrangebot dies zulässt, zusätzlich zum Zwei-Fächer-Bachelor- oder Masterstudium mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen das Studium eines Erweiterungs­fachs sowie die studienbegleitende Ablegung der entsprechenden Erweiterungsprüfung.
Das Erweiterungsstudium gliedert sich in eine Bachelorebene und in eine Masterebene und bietet die Möglichkeit, eine Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach zu erlangen.

Informationen zum Aufbau der Bachelorstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Informationen zum Aufbau der Masterstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Die Geschichtswissenschaft erforscht den Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart. Dieser Wandel vollzieht sich durch individuelle und kollektive Kräfte, die sich wiederum wechselseitig beeinflussen. Sie versucht, das Geschehene anhand kritisch ge­sicherter Quellen zu rekonstruieren und zu deuten.

Grundlage der Geschichtswissenschaft sind Texte, Bildzeugnisse, Gegenstände oder Tatsachen, aus denen Kenntnis über die Vergangenheit gewonnen werden kann. Das Fach setzt sich methodisch und theoretisch mit zurückliegenden sozial relevanten Erscheinungen auseinander und versucht diese in kausale Zusammenhänge zu bringen. Dabei prägt die Geschichtswissenschaft den Diskurs benachbarter kognitiv und gesellschaftlich ausgerichteter Fächer und wird zugleich von diesen sprach- und kommunikationserforschenden, literaturbezogenen, medialen und künstle­rischen Disziplinen beeinflusst.

Der Bachelorstudiengang vermittelt Studierenden grundlegende Kenntnisse, Methoden und Arbeits­techniken in den Bereichen der Alten, der Mittelalterlichen, der Neueren und Neuesten Geschichte sowie der Regionalgeschichte. Zentrale Ziele des Studiums sind die Befähigung zur Einübung von Recherche- und Präsentationstechniken sowie zum fachwissenschaftlichen Arbeiten in der Geschichts­wissenschaft. Im Ergebnis bietet der Studiengang eine erste Qualifikation für ein breites Spektrum an Berufen, wobei neben dem Lehramt an Schulen Tätigkeiten in Bibliotheken und Archiven, in Museen, im Journalismus und Verlagswesen sowie in Politik, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft zu nennen sind. Der Studiengang reagiert mit diesen einheitlichen Qualifikationszielen auf den sich wan­delnden heterogenen Arbeitsmarkt für Absolventen sozial- und geisteswissen­schaftlicher Studiengänge, in dem die enge Benennung einzelner Tätigkeitsbereiche zunehmend an Bedeutung verliert.

Leitgedanke des polyvalenten Bachelorstudiengangs ist die gleichmäßige Betonung aller drei Epochen unter Einbeziehung eines von den Studierenden selbst gewählten regionalen Schwerpunkts. Auf dieser Grundlage wird im Bachelor besonderer Wert auf drei Elemente gelegt: Studierende sollen sich fundiertes Wissen aneignen, sie sollen grundlegende Kenntnis von den Methoden und Theorien des Fachs erhalten und sie sollen in die Lage versetzt werden, sich qualifiziert mit Texten, Bildern, Ideen und methodischen wie theoretischen Ansätzen auseinanderzusetzen und ihre Ergebnisse mündlich wie schriftlich zu präsentieren.

Leitgedanke des Masterstudiengangs ist die Befähigung der Studierenden zur Erschließung themenspezifischer Forschungsstände sowie der einschlägigen Interpretationsangebote und Theoriebezüge einschließlich der Fähigkeit zur kritischen Einschätzung ihrer Tragweite, ihrer Zeitgebundenheit sowie ihrer Grenzen und Probleme. Das Lehrziel ist insbesondere die Qualifikation zur eigen­verantwortlichen Durchführung von Forschungsprojekten. Der anwendungsorientierte Master of Education qualifiziert für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen.

Der Masterstudiengang (Master of Education) ist der Einheit der Geschichte als Leitidee verpflichtet, sodass Studierende den Umgang mit der methodischen und theoretischen Vielfalt der drei historischen Hauptepochen erlernen sollen. Der fachwissenschaftlichen Vertiefung geht die umfassende fachdidaktische Qualifikation voraus, um Studierende in die Lage zu versetzen, qualifiziert über die Umsetzung der eigenen fachwissenschaftlichen Arbeit zu reflektieren. Die Studierenden werden so unmittelbar auf den Schuldienst vorbereitet.

Ergebnis wie Voraussetzung der fachlichen Ausrichtung des Historischen Seminars und des Instituts für Klassische Altertumskunde ist eine untrennbare Integration in die Christian-Albrechts-Univer­­sität zu Kiel. Hierbei bildet das Historische Seminar gemeinsam mit der Abteilung Alte Geschichte des Instituts für Klassische Altertumskunde eine der größten Einrichtungen der Philosophischen Fakultät. Als entscheidende institutionelle wie fachwissenschaftliche Stärke gilt die Vielfalt in der Einheit des Faches, also die Arbeit an übergreifenden kulturwissenschaftlichen Fragestellungen, die Parallelität synchroner und diachroner Methoden und die raumbezogene und raumvergleichende kulturwissenschaftliche Forschung über die im Verlauf der letzten Jahrhunderte gebildete Grenzen hinweg. Neben den drei historischen Kerngebieten Alte Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte sind auch die Schleswig-Holsteinische Landesgeschichte, die Nordische und Osteuropäische Geschichte in Forschung und Lehre an der Christian-Albrechts-Universität vertreten.

Persönliche Neigungen

Freude am Lesen, Bereitschaft, sich auf Texte einzulassen, die nicht sofort verständlich sind, Ausdauer, Spürsinn und allgemeines historisches Interesse.
Wichtig sind zudem pädagogische Fähigkeiten und Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen sowie Interesse an der didaktisch aufbereiteten Vermittlung historischer Inhalte in der Sekundarstufe I + II.

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Das Erweiterungsstudium bietet die Möglichkeit, die Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach zu erlangen.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Folgende Studienfächer können an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Erweiterungs­fächer auf Bachelor- oder Masterebene mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeischaftsschulen gewählt werden:
Dänisch, Evangelische Religionslehre, Französische Philologie/Französisch, Geschichte, Griechische Philologie, Informatik, Italienische Philologie/Italienisch, Kunst, Lateinische Philologie, Mathematik, Philosophie, Slavische Philologie (Spezia­lisierungsvariante Russische Philologie/Russisch), Spanische Philologie/Spanisch.

Voraussetzungen und Kenntnisse

Studienvoraussetzungen

Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.

Zum Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene kann zugelassen werden, wer

  • in einem Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen einge­schrie­ben ist und in den beiden Studienfächern mindestens zwei Fachsemester an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel absolviert hat,
  • in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingeschrieben ist oder
  • die Masterprüfung in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder eine vergleichbare Prüfung bestanden hat.
     

Zum Erweiterungsstudium auf der Masterebene kann zugelassen werden, wer

  • in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingeschrieben ist oder
  • die Masterprüfung in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder eine vergleichbare Prüfung bestanden hat und
  • die Erweiterungsprüfung auf der Bachelorebene bestanden hat, die die jeweilige Fachprüfungs­ordnung für den Zugang zum Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen voraussetzt und die weiteren Zugangsvoraussetzungen gemäß der Fachprüfungsordnung erfüllt.
     

Sprachkenntnisse

Nach der Studienqualifikationssatzung gelten für das Erweiterungsstudium Geschichte auf der Bachelorebene folgende sprachliche Voraussetzungen, die nachgewiesen werden müssen:

  • Das KMK-Latinum ist Zugangsvoraussetzung für die Aufbaumodule (ab 4. Semester).
  • Die Lektürefähigkeit in einer modernen Fremdsprache (außer Englisch) ist Zugangsvoraussetzung für die Aufbaumodule (ab 4. Semester): wahlweise Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch, Niederländisch, die mindestens 3 Jahre lang in der Schule erlernt und mindestens mit „befriedigend“ (8 Punkte) abgeschlossen wurde.
    Als Ersatz gilt das erfolgreiche Absolvieren einer zweistündigen Übersetzungsklausur, die vom Historischen Seminar gestellt wird.
     

Nach der Studienqualifikationssatzung gelten für das Erweiterungsstudium Geschichte auf der Masterebene folgende sprachliche Voraussetzungen, die bei der Einschreibung nachgewiesen werden müssen:

  • KMK-Latinum
  • Lektürefähigkeit in einer modernen Fremdsprache (außer Englisch), die mindestens 3 Jahre lang in der Schule erlernt und mindestens mit „befriedigend“(8 Punkte) abgeschlossen wurde (wahlweise Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Serbisch / Bosnisch / Kroatisch, Niederländisch)
     

Absolventen des CAU-Bachelorstudiengangs, auf den dieser Master aufbaut und für den die geforderten Sprachkenntnisse bereits nachzuweisen waren, müssen diese Sprachkenntnisse nicht erneut nachweisen.

Nachträglicher Nachweis des KMK-Latinums oder der Lektürefähigkeit in der modernen Fremdsprache für Bachelorabsolventen für Bachelorabsolventen anderer Hochschulen:

  • Bachelorabsolventen ohne KMK-Latinum ist gestattet, den Nachweis bis zum Ende des ersten Fachsemesters im Masterstudium zu erbringen.
  • Bachelorabsolventen ohne entsprechende Kenntnisse moderner Fremdsprachen ist gestattet, den Nachweis bis zum Ende des ersten Fachsemesters im Masterstudium zu erbringen. Der nach­träg­liche Nachweis ist möglich durch das Bestehen einer Klausur, die im Laufe des ersten Fachse­mes­ters im Masterstudium vom Historischen Seminar gestellt wird.
  • Wird der Nachweis nicht fristgerecht erbracht, verliert die oder der Studierende die Zulassungs­berechtigung zu diesem Masterstudiengang.
     

Bei Rückfragen zu den geforderten Sprachkenntnissen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Studien­fachberatung.

Hier finden Sie den Vordruck „Bescheinigung über die Erfüllung der Zu­gangs­voraussetzungen laut Studien­quali­fi­kationssatzung“.

Die Studienqualifikationssatzung ist zu finden unter www.studservice.uni-kiel.de/sta/0-1-3.pdf.

Zusätzliche Kenntnisse

Grundkenntnisse der historischen Epochen und ausreichende Kenntnisse historischer Daten.

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkungen

Das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene für den Bachelorstudiengang Geschichte mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen ist nicht zulassungsbeschränkt.
Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Das Erweiterungsstudium auf der Masterebene für den Masterstudiengang Geschichte mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen ist nicht zulassungsbeschränkt.
Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studienbeginn zum Wintersemester.

Hinweis  

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Kontakt

Ihre Fragestellungen zu Zulassungsbedingungen (Zulassungsverfahren, Zulassungsbeschränkungen, Auswahlverfahren, Online-Bewerbung, Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, Termine und Losver­fahren) und Einschreibung (Online-Einschreibung, benötigte Unterlagen) sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice.

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

Allgemeine Studienfachberatung während der Vorlesungszeit:

N.N. 
Historisches Seminar,
Leibnizstr. 8, Raum 204
Tel.: 0431/880-3797
E-Mail: studienassistenz@histosem.uni-kiel.de
Sprechstunde: Dienstag, 13.45 bis 15.00 Uhr

Jeweils in der ersten Vorlesungswoche findet die Studienfachberatung für Erstsemester durch die Mitarbeiter statt.

Weitere Information durch Aushang am Geschäftszimmer.

Für die Anerkennung von Studienleistungen beim Wechsel in den BA- und MA-Studiengang Geschichte (aus bisherigen Studiengängen oder von anderen Universitäten) ist zuständig:

Prof. Dr. Volker Seresse
Historisches Seminar,
Leibnizstr. 8, Raum 111
Tel.: 0431/880-3638
E-Mail: seresse@histosem.uni-kiel.de
Sprechstunde: Mittwoch 11.00 bis 12.00 Uhr, Donnerstag, 14.00 bis 15.00 Uhr und nach Vereinbarung
Sprechstunde während der vorlesungsfreien Zeit: siehe Aushang Raum 111
 

Geschäftszimmer:

Historisches Seminar
Leibnizstr. 8, Raum 104
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2282

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

Barrierefrei studieren

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit berät Studieninteressierte und Studierende im Bereich der Zugangs-, Studien- und Lernbedingungen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe am Studium.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Dagny Streicher
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1407
24118 Kiel
Tel. 0431/880-5885


E-Mail: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de
Website:  www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
Sprechzeiten:  siehe www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
 

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Das Zentrum für Lehrerbildung berät Studierende in übergreifenden Fragen der Lehramtsstudiengänge, organisiert schulpraktische Studien in Kooperation mit den Schulen in Schleswig-Holstein, konzipiert Workshops und Zertifikate als ergänzende Angebote für Studierende und informiert über Veränderungen der Studienstruktur.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
Leibnizstraße 3, 24118 Kiel
Website: Zentrum für Lehrerbildung

Geschäftszimmer
Birte Fahrenbach
Raum 210
Tel.: 0431/880-1028
E-Mail: geschaeftszimmer@zfl.uni-kiel.de

Koordination Schulpraktische Studien
Christine Gerhardt, Akad. Dir.
Raum 204
Tel.: 0431/880-2965
E-Mail: gerhardt@paedagogik.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Koordination Workshops und Zertifikate
Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216
Tel.: 0431/880-1266
E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienberatung
Dr. Margot Janzen
Raum 207
Tel.: 0431/880-1239
E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienstruktur
Dr. Astrid von der Lühe
Raum 217
Tel.: 0431/880-3450
E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien
Janine Oelkers und Sylvia Rinke
Raum 205 und 202
Tel.: 0431/880-1235 und -1778
E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Orientierungsveranstaltungen zum Studienbeginn

Zu Beginn jeden Semesters finden Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird em­­pfoh­len und ist in einigen Studienfächern obligatorisch.

Bitte prüfen Sie rechtzeitig welche Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen in Ihrem Studienfach angeboten werden. Hier finden Sie die Termine und weitere Informationen zu den Veranstaltungen.

Darüber hinaus werden für zahlreiche Studienfächer vor Beginn der Vorlesungszeit Vorkurse angeboten. In Vorkursen werden bestehende Kenntnisse wiederholt und ggf. erweitert. Sie sollen den Übergang zum Studium erleichtern. Die Teilnahme wird empfohlen.

Hier können Sie einsehen, welche Vorkurse für Ihr Studienfach angeboten werden.

Grundsätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Zusammenstellung des Stundenplans entnehmen Sie bitte dem  Flyer „Tipps zur Erstellung des Stundenplans“.

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Ein Erweiterungsstudium auf Bachelorebene umfasst das Studium des Studienfaches im Umfang von 70 Leistungspunkten sowie das Modul Fachdidaktik (FD1 und FD2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene.
Das Erweiterungsstudium auf Bachelorebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Bachelorstudium des Studienfaches.

Am Anfang des 1. Fachsemesters besuchen die Studierenden eine obligatorische Studienberatung.

Die Studierenden wählen die Abfolge der drei Epochen in den Einführungen der ersten drei Semester. Das Einführungsmodul der Regionalgeschichte (Landesgeschichte, Nordische Geschichte, Osteuropäische Geschichte) wird im 2. und 3. Semester belegt. Einzelne Lehrveranstaltungen innerhalb der Epochenmodule können in der Regionalgeschichte belegt werden, sofern diese Veranstaltungen epochal klar zuzuordnen sind. Die Studierenden wählen die Abfolge der drei Epochen in den Aufbaumodulen des 4. bis 6. Semesters. Die Aufbauseminare bieten einen thematischen Aspekt in Theorien, Methoden und Quellenkunde.

Zusätzlich zum Fachstudium ist das Modul Fachdidaktik (FD1 und FD2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene zu absolvieren. Das Modul hat einen Umfang von 5,5 LP und besteht aus den dem studierten Erweiterungsfach zugeordneten Lehrveranstaltungen „Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“ (FD 1) und „Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens“ (FD 2). Die Veranstaltungen des Moduls sind im 4. (FD 1) und 5. (FD 2) Semester verortet.

Ein Erweiterungsstudium auf Masterebene schließt an das Erweiterungsstudium auf Bachelor­ebe­ne an und umfasst das Studium eines Studienfaches im Umfang von 33 Leistungspunkten.

Das Erweiterungsstudium auf Masterebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Masterstudium des Studienfaches mit dem Abschluss Master of Education.

Die Studierenden wählen die Verteilung der drei Epochen Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Neuere Geschichte auf die Vertiefungsmodule im 1., 2. und 4. Semester. Die einzelnen Lehrveranstaltungen der Vertiefungsmodule können auch aus dem Bereich Regionalgeschichte (Landes­geschichte, Nordische Geschichte, Osteuropäische Geschichte) belegt werden.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen werden studienbegleitend abgenommen.

Die Erweiterungsprüfung auf der Bachelorebene ist bestanden, wenn alle erforderlichen Modulprüfungen gemäß der Fachprüfungsordnung sowie das Modul Fachdidaktik (FD 1 und FD 2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene (FD Erw) gemäß der Zwei-Fächer-Prüfungs­ordnung bestanden sind. Die Anfertigung einer Bachelorarbeit im Erweiterungsfach kann nicht erfolgen.

Die Erweiterungsprüfung auf der Masterebene ist bestanden, wenn alle erforderlichen Modulprüfungen gemäß der Fachprüfungsordnung bestanden sind. Die Anfertigung einer Masterarbeit im Erweiterungsfach kann nicht erfolgen.

Mit erfolgreichem Abschluss des Erweiterungsstudiums auf der Bachelor- oder Masterebene erhält die oder der Studierende ein Zeugnis über die bestandene Prüfung, das den Umfang der erworbenen Fachkenntnisse bescheinigt. Ein Hochschulgrad wird nicht verliehen.

Modulübersicht

Geschichte
Erweiterungsfach auf Bachelorebene (75,5 LP)
Studienfach: Geschichte
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor. [2] SWS [3] LP [4]
baEinfAG Einführungsmodul Alte Geschichte
  Einführung Alte Geschichte (mit Selbststudium) (VL) K 1.-3. - 2 11
Einführung Alte Geschichte (PS) HA 3
baEinfMA Einführungsmodul Mittelalter
  Einführung Mittelalter (mit Selbststudium) (VL) K 1.-3. - 2 11
Einführung Mittelalter (PS) HA 3
baEinfNZ Einführungsmodul Neuzeit
  Einführung Neuzeit (mit Selbststudium) (VL) K 1.-3. - 2 11
Einführung Neuzeit (PS) HA 3
baeinfRG Einführungsmodul Regionalgeschichte
  Einführung Regionalgeschichte (VL) - 2.+3. - 2 5,5
Einführung Regionalgeschichte (Ü) R 2
baAufAG Aufbaumodul Alte Geschichte
  Aufbau Alte Geschichte (VL) - 4. - 6. Lat,
baEinfAG und LmF
2 8
Aufbau Alte Geschichte (Ü) - 2
Aufbau Alte Geschichte (AS) [5] HA/E/ Rez/M 2
baAufMA Aufbaumodul Mittelalter
  Aufbau Mittelalter (VL) - 4. - 6. Lat,
baEinfMA
und LmF
2 8
Aufbau Mittelalter (Ü) - 2
Aufbau Mittelalter (AS) [5] HA/E/ Rez/M 2
baAufNZ Aufbaumodul Neuzeit
  Aufbau Neuzeit (VL) - 4. - 6.

Lat, baEinfNZ
und LmF

2 8
Aufbau Neuzeit (Ü) - 2
Aufbau Neuzeit (AS) [5] HA/E/ Rez/M 2
  Methodikmodul
  Methodik (Ü) - 4.- 6. Lat und LmF 2 7
Methodik (Quellenlektürekurs) K 2
1 Exkursionstag (nicht auf ein Semester festgelegt) - - - - 0,5
Modul Fachdidaktik [6]
FD ERW Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach Geschichte (S) SA+
PräsSE
4. - 2 5,5
Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens im Fach Geschichte (S) HA 5. 2

Fußnoten
 
[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] Eines der drei Aufbauseminare muss mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen werden, die beiden anderen mit einer schriftlichen Prüfung.
 
[6] Das Modul besteht aus den dem studierten Erweiterungsfach zugeordneten Lehrveranstaltungen „Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“ (FD 1) und „Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens“ (FD 2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene (FD Erw).
 
Erläuterungen:
 
AS: Aufbauseminar
E: Essay
HA: Hausarbeit
K: Klausur
Lat: KMK-Latinum
LmF: Lektürefähigkeit in einer mod. Fremdsprache (außer Englisch)
M: mündliche Prüfung
PS: Proseminar mit Tutorium
R: Referat
Rez: Rezension
S: Seminar
SA+PräsSE: Schriftliche Ausarbeitung und Präsentation eines Stundenentwurfs
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
VL: Vorlesung
Gesamt 75,5
Geschichte
Erweiterungsfach auf Masterebene (33 LP)
Studienfach: Geschichte
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. Vor [2] SWS [2] LP [4]
Ma33FD Fachdidaktik: Geschichte
  Methodik des Geschichtsunterrichts in Ver­gangenheit und Gegenwart (VL/Ü) - 1./2. - 2 7
Zentrale Probleme des Geschichtsunterrichts in der Forschung (HS) HA 2
Ma33FD-Prax Fachdidaktik Praxissemester
  Praktische Übung zur Vorbereitung für Praktikum (PÜ) PF/M 3. Lat+LMF 2 3
MaVtAG33-I Vertiefungsmodul I [5], [6]
  Hauptseminar HA 1. Lat+LmF 2 8,5
Vorlesung - 2
MAVtAG33-II Vertiefungsmodul II [5], [7]
  Hauptseminar M 2. Lat+LmF 2 7,5
Vorlesung - 2
MaVtAG33-III Vertiefungsmodul III [5], [8]
  Selbststudium/Projektseminar M/Präs 4. Lat+LmF 2 6
Vorlesung - 2
2 Exkursionstage (nicht auf ein Semester festgelegt) - - - - 1


Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Vor.: Zugangsvoraussetzung für das Modul.
 
[3] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[4] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeitsaufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[5] Jede Epoche ist einmal während des Studienverlaufs zu studieren. Die Reihenfolge der Vertiefungsmodule Alte Geschichte, Mittelalter und Neuzeit kann dabei frei gewählt werden.
 
[6] Wahl zwischen den Vertiefungsmodulen Alte Geschichte I (MaVtAG33-I), Mittelalter I (MaVtMA33-I) oder Neuzeit I (MaVtNZ33-I).
 
[7] Wahl zwischen den Vertiefungsmodulen Alte Geschichte II (MaVtAG33-II), Mittelalter II (MaVtMA33-II) oder Neuzeit II (MaVtNZ33-II).
 
[8] Wahl zwischen den Vertiefungsmodulen Alte Geschichte III (MaVtAG33-III), Mittelalter III (MaVtMA33-III) oder Neuzeit III (MaVtNZ33-III).
 

Erläuterungen:

HA: Hausarbeit
HS: Hauptseminar
Lat: KMK-Latinum
LmF: Lektürefähigkeit in einer modernen Fremdsprache (außer Englisch)
M: mündliche Prüfung
PF: Portfolio
Präs: Präsentation des Projekts
PÜ: praktische Übung
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
VL: Vorlesung
 
Gesamt                                                                                                                                                                                                                                          33

 

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2023 akkreditiert.

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.