Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Informatik
Studiengang Erweiterungs- o. Ergänzungsfach, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen / Profil Handelslehrer
Abschluss Zeugnis über bestandene Prüfung
Studienbeginn Zum 1. FS: Für BA-Studierende: Beginn nur zum Wintersemester, für MA-Studierende: Beginn zum Winter- oder Sommersemester (Wintersemester empfohlen)
Bewerbung / Einschreibung
  • Einschreibung (zulassungsfrei)
Regelstudienzeit -
Fakultät(en)
  • Technische Fakultät
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Studienabschluss

Zeugnis über bestandene Prüfung

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ermöglicht in Fächern, in denen das Lehrangebot dies zulässt, zusätzlich zum Zwei-Fächer-Bachelor- oder Masterstudium mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer das Studium eines Erweiterungs­fachs sowie die studienbegleitende Ablegung der entsprechenden Erweiterungsprüfung.
Das Erweiterungsstudium gliedert sich in eine Bachelorebene und in eine Masterebene und bietet die Möglichkeit, eine Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach zu erlangen.

Informationen zum Aufbau der Bachelorstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Informationen zum Aufbau der Masterstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Informationsverarbeitung – insbesondere der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern (Computern). Die Informatik erforscht die grundsätzlichen Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und die allgemeinen Methoden der Anwendung solcher maschineller Verfahren in den verschiedensten Bereichen und versucht, durch Abstraktion und Modellbildung von speziellen Gegebenheiten allgemeine Gesetzmäßigkeiten abzuleiten. Daraus entwickelt sie Standardlösungen für die Anwendung in der Praxis. Sie hilft bei der Verwaltung großer Daten- und Informationsmengen, sie ermöglicht die Steuerung komplexer Produktionsabläufe, sie ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Forschung.

Die Informatik befasst sich deshalb mit:

  • der Struktur, der Wirkungsweise, den Fähigkeiten und den Konstruktionsprinzipien von Informationsverarbeitungssystemen
  • Strukturen, Eigenschaften und Beschreibungsmöglichkeiten von Informationen und von Informationsverarbeitungsprozessen
  • Möglichkeiten der Strukturierung, Formalisierung und Mathematisierung von Anwendungs-gebieten sowie der Modellbildung und der Simulation.
     

Dabei spielen Untersuchungen über die Effizienz der Verfahren sowie über Sinn und Nutzen ihrer Anwendung in der Praxis eine wichtige Rolle.

Informatik ist zusammen mit Nachrichten- und Kommunikationstechnik einer der Grundpfeiler der Informationstechnologie, die wiederum eine der heutigen und zukünftigen Schlüsseltechnologien ist. Die Informationstechnologie hat dabei eine besondere Rolle, weil sie eine Querschnittstechnologie ist, die in vielen unterschiedlichen Technologiebereichen ein wesentliches Hilfsmittel zur Erzielung von Leistungs- und Produktivitätsfortschritten und zur Qualitätsverbesserung ist.

Anwendungsbereiche der Informatik und der Informationstechnik sind z. B. Energieeinsparungen, alternative Technologien, Humanisierung der Arbeitswelt, Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen, Verbesserung der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, Arbeitszeitverkürzungen usw.

Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind so vielfältig und zahlreich, dass eine enorme Steigerung der Anwendungen und ein Eindringen der Informatik in alle Bereiche von Wirtschaft und Verwaltung und in viele Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens vorauszusehen ist.

Das zentrale Anliegen des Informatikstudiums ist die Heranbildung der Fähigkeit, Modelle zur Be­schreibung komplexer Systeme zu entwickeln, die wesentlichen Einflussgrößen richtig zu erkennen, für Detailprobleme algorithmische Lösungen systematisch zu finden und praktisch einsatzfähige Anwendungssysteme herzustellen.

Das Erweiterungsstudium auf Bachelorebene vermittelt zunächst mathematisch-logische Grund­lagen. Darüber hinaus erläutert es den Aufbau von Maschinen aus Hardware und Software und vermittelt Fähigkeiten, informations­verarbeitende Systeme systematisch zu entwickeln, weiter­zuentwickeln und zu betreiben. Dazu gehören unter anderem die Bildung geeigneter Modelle, das Erkennen und Beschreiben wichtiger Einflussgrößen und die Ausarbeitung von Lösungen für algorithmische Teilprobleme.

Im Erweiterungsstudium auf Masterebene werden neben dem Ausbau der Sachkompetenz im Fach Informatik pädagogische und didaktische Kompe­ten­zen erworben, damit die Absolventinnen und Absolventen ihr Fachwissen sach- und methoden­kompe­tent vermitteln können. Zudem sind die erworbenen Kenntnisse über das methodische Vorgehen bei der Analyse von Problemen und der Entwicklung von Algorithmen einschließlich ihrer formalen Präzisierung eine wichtige, fächerübergreifende Kompetenz für den Unterricht an Schulen.

Die Vertiefung und Verbreiterung der Kompetenzen im Fach Informatik kann stärker systemorientiert oder stärker theorieorientiert erfolgen. Neben den damit erreichten Fachkompetenzen, zu denen Analyse-, Design- und Realisie­rungs­kompetenzen gehören, werden auch, insbesondere durch Seminar- und Praktikumsmodule, kommunikative Kompetenzen erworben.

Persönliche Neigungen

  • Freude an kreativer Arbeit, auch im Team
  • Interesse am Durchdringen komplexer Sachverhalte
  • Freude an der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Das Erweiterungsstudium bietet die Möglichkeit, die Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach zu erlangen.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Folgende Studienfächer können an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Erweiterungs­fächer auf Bachelor- oder Masterebene mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer gewählt werden:
Dänisch, Evangelische Religionslehre, Französische Philologie/Französisch, Geschichte (nur im Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen) Griechische Philologie, Informatik, Italienische Philologie/Italienisch, Kunst, Lateinische Philologie, Mathematik, Philosophie, Slavische Philologie (Spezia­lisierungsvariante Russische Philologie/Russisch), Spanische Philologie/Spanisch.

Voraussetzungen und Kenntnisse

Studienvoraussetzungen

Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.

Zum Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene kann zugelassen werden, wer

  • in einem Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer einge­schrie­ben ist,
  • in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Abschluss Master of Art/Science für das Profil Handelslehrer an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingeschrieben ist oder
  • die Masterprüfung in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Abschluss Master of Art/Science für das Profil Handelslehrer oder eine vergleichbare Prüfung bestanden hat.
     

Zum Erweiterungsstudium auf der Masterebene kann zugelassen werden, wer

  • in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder in einem Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Handelslehrer an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingeschrieben ist oder
  • die Masterprüfung in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Science oder Master of Arts mit dem Profil Handelslehrer oder eine vergleichbare Prüfung bestanden hat und
  • die Erweiterungsprüfung auf der Bachelorebene bestanden hat, die die jeweilige Fachprüfungs­ordnung für den Zugang zum Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder für den Zugang zum Master of Science oder Master of Arts mit dem Profil Handelslehrer voraussetzt und die weiteren Zugangsvoraussetzungen gemäß der Fachprüfungsordnung erfüllt.


Bei der Einschreibung für das Erweiterungsfach ist die Teilnahme an einer Studienberatung durch das Fach nachzuweisen.

Zusätzliche Kenntnisse

Gute Mathematik- und gute Englischkenntnisse.

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene ist nicht zulassungsbeschränkt.
Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Das Erweiterungsstudium auf der Masterebene ist nicht zulassungsbeschränkt.
Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studienbeginn zum Wintersemester.

Hinweis  

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Kontakt

Ihre Fragestellungen zu Zulassungsbedingungen (Zulassungsverfahren, Zulassungsbeschränkungen, Auswahlverfahren, Online-Bewerbung, Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, Termine und Losver­fahren) und Einschreibung (Online-Einschreibung, benötigte Unterlagen) sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice.

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

Prof. Dr. Thomas Wilke
Institut für Informatik
Raum 1013, Christian-Albrechts-Platz 4 (Verwaltungshochhaus), 24118 Kiel
Tel.: 0431/880-7511
E-Mail: thomas.wilke@email.uni-kiel.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Institutes für Informatik.

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

Barrierefrei studieren

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit berät Studieninteressierte und Studierende im Bereich der Zugangs-, Studien- und Lernbedingungen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe am Studium.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Dagny Streicher
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1407
24118 Kiel
Tel. 0431/880-5885


E-Mail: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de
Website:  www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
Sprechzeiten:  siehe www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
 

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Das Zentrum für Lehrerbildung berät Studierende in übergreifenden Fragen der Lehramtsstudiengänge, organisiert schulpraktische Studien in Kooperation mit den Schulen in Schleswig-Holstein, konzipiert Workshops und Zertifikate als ergänzende Angebote für Studierende und informiert über Veränderungen der Studienstruktur.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
Leibnizstraße 3, 24118 Kiel
Website: Zentrum für Lehrerbildung

Geschäftszimmer
Birte Fahrenbach
Raum 210
Tel.: 0431/880-1028
E-Mail: geschaeftszimmer@zfl.uni-kiel.de

Koordination Schulpraktische Studien
Christine Gerhardt, Akad. Dir.
Raum 204
Tel.: 0431/880-2965
E-Mail: gerhardt@paedagogik.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Koordination Workshops und Zertifikate
Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216
Tel.: 0431/880-1266
E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienberatung
Dr. Margot Janzen
Raum 207
Tel.: 0431/880-1239
E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienstruktur
Dr. Astrid von der Lühe
Raum 217
Tel.: 0431/880-3450
E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien
Janine Oelkers und Sylvia Rinke
Raum 205 und 202
Tel.: 0431/880-1235 und -1778
E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Orientierungsveranstaltungen zum Studienbeginn

Zu Beginn jeden Semesters finden Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird em­­pfoh­len und ist in einigen Studienfächern obligatorisch.

Bitte prüfen Sie rechtzeitig welche Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen in Ihrem Studienfach angeboten werden. Hier finden Sie die Termine und weitere Informationen zu den Veranstaltungen.

Darüber hinaus werden für zahlreiche Studienfächer vor Beginn der Vorlesungszeit Vorkurse angeboten. In Vorkursen werden bestehende Kenntnisse wiederholt und ggf. erweitert. Sie sollen den Übergang zum Studium erleichtern. Die Teilnahme wird empfohlen.

Hier können Sie einsehen, welche Vorkurse für Ihr Studienfach angeboten werden.

Grundsätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Zusammenstellung des Stundenplans entnehmen Sie bitte dem  Flyer „Tipps zur Erstellung des Stundenplans“.

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Ein Erweiterungsstudium auf Bachelorebene umfasst das Studium des Studienfaches im Umfang von 70 Leistungspunkten sowie das Modul Fachdidaktik (FD1 und FD2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene.
Das Erweiterungsstudium auf Bachelorebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Bachelorstudium des Studienfaches.

Das Studium ist modular strukturiert. Die Grundmodule vermitteln die inhaltlichen Grundlagen, ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung, die für das erfolgreiche Fortsetzen des Studiums erforderlich sind. Sie bieten eine Einführung in die theoretische, technische und praktische Informatik und in das mathematische Instrumentarium.

Zusätzlich zum Fachstudium ist das Modul Fachdidaktik (FD1 und FD2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene zu absolvieren. Das Modul hat einen Umfang von 5,5 LP und besteht aus den dem studierten Erweiterungsfach zugeordneten Lehrveranstaltungen „Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“ (FD 1) und „Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens“ (FD 2). Die Veranstaltungen des Moduls sind im 4. (FD 1) und 5. (FD 2) Semester verortet.

Ein Erweiterungsstudium auf Masterebene schließt an das Erweiterungsstudium auf Bachelor­ebe­ne an und umfasst das Studium eines Studienfaches im Umfang von 33 Leistungspunkten.

Das Erweiterungsstudium auf Masterebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Masterstudium des Studienfaches mit dem Abschluss Master of Education.

Auf der Basis der im Bachelorstudium erworbenen Informatikkenntnisse sind sechs weitere Module aus dem Modul­angebot des Masterstudiengangs Informatik auszuwählen.
Im ersten Studienjahr sind Module aus dem Katalog „Vertiefende Informatik-Grundlagen“ und, je nach gewählter Vertiefungsrichtung, aus dem Katalog „Informatik der Systeme“ oder „Vertiefung theoretischer Grundlagen“ zu absolvieren.
Im dritten Semester findet eine enge Zuordnung zu einer Forschungsgruppe des Instituts dadurch statt, dass die Studierenden an einem Seminar und an einem Praktikum dieser Forschungsgruppe teilnehmen.

Alle Module des Masterstudiums werden durch Modulprüfungen abgeschlossen. Modulprüfungen bestehen in der Regel (Ausnahmen: Praktika und Seminare) aus einer Endprüfung und aus Prüfungsteilleistungen, die während der Lehrveranstaltungen erbracht werden. Diese bestehen aus Hausarbeiten, Laborübungen oder Tests. Art, Anzahl und Gewichtung der Prüfungsteilleistungen werden für jedes Modul von der verantwortlichen Lehrkraft festgelegt und den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls mitgeteilt. Die Modul­prüfungsnote errechnet sich aus dem gewichteten Mittel der einzelnen Noten für die Prüfungsteilleistungen und der Note der Endprüfung.
Praktikumsmodule werden durch mündliche Prüfungen der Praktikumsabschnitte in Form von Vorträgen vor den Praktikumsteilnehmenden und in Form von Einzelgesprächen mit dem Modulverantwortlichen geprüft.

Bei Seminarmodulen wird die Prüfungsleistung aufgrund eines mindestens einstündigen Fachvortrags und Diskussion mit den Seminarteilnehmern von der für das Modul verantwortlichen Person bewertet.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen werden studienbegleitend abgenommen.

Die Erweiterungsprüfung auf der Bachelorebene ist bestanden, wenn alle erforderlichen Modulprüfungen gemäß der Fachprüfungsordnung sowie das Modul Fachdidaktik (FD 1 und FD 2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene (FD Erw) gemäß der Zwei-Fächer-Prüfungs­ordnung bestanden sind. Die Anfertigung einer Bachelorarbeit im Erweiterungsfach kann nicht erfolgen.

Die Erweiterungsprüfung auf der Masterebene ist bestanden, wenn alle erforderlichen Modulprüfungen gemäß der Fachprüfungsordnung bestanden sind. Die Anfertigung einer Masterarbeit im Erweiterungsfach kann nicht erfolgen.

Mit erfolgreichem Abschluss des Erweiterungsstudiums auf der Bachelor- oder Masterebene erhält die oder der Studierende ein Zeugnis über die bestandene Prüfung, das den Umfang der erworbenen Fachkenntnisse bescheinigt. Ein Hochschulgrad wird nicht verliehen.

Modulübersicht

Informatik
Erweiterungsfach auf Bachelorebene (75,5 LP)
Studienfach: Informatik
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. SWS [2] LP [3]
Inf-I1-2FNF Informatik I (2F/NF) (VL+Ü) K 1. 4+2 8
Inf-I2-2F Informatik II (2F) (VL+Ü) PG 2. 4+2 8
Inf-CompSys Computersysteme (VL+Ü) K 1. 4+2 8
Inf-ProgOO Programmierung (VL+Ü+PÜ) K 3. 4+2+1 10
Inf-ADS Algorithmen und Datenstrukturen (VL+Ü) K 4. 4+2 8
Inf-ST Softwaretechnik (VL+Ü) K 4. 3+2 7
Inf-IS Informationssysteme (VL+Ü) K 5. 4+2 8
Inf-SP-2F Softwareprojekt (2F) (PÜ) A 5. 3 5
Inf-BSKS Betriebs- und Kommunikationssysteme (VL+Ü) K 6. 4+2 8
Modul Fachdidaktik [4]
FD ERW Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach Informatik (V+S) PF 4. 2 5,5
Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens im Fach Informatik (S) PF 5. 2

Fußnoten
 
[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veanstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z. B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[3] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jede bestandene Modulprüfung eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[4] Das Modul besteht aus den dem studierten Erweiterungsfach zugeordneten Lehrveranstaltungen „Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“ (FD 1) und „Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens“ (FD 2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene (FD Erw).
 
Erläuterungen:
 
A: schriftliche Ausarbeitung
K: Klausur
PF: Portfolio
PG: Prüfgespräch
PÜ: Praktische Übung
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
VL: Vorlesung
 
Anmerkung:
Modulbeschreibungen finden Sie unter https://mdb.ps.informatik.uni-kiel.de/show.cgi.
Gesamt  75,5
Informatik
Erweiterungsfach auf Masterebene (33 LP)
Studienfach: Informatik
Module PL [1] im … Sem. SWS [2] LP [3]
Inf-IT-Sec5: IT-Sicherheit (VL+PÜ) K+Tta 1.+2. 2+4 5
Wahlmodul aus unterschiedlichen Gebieten der Informatik (S) PF+R/KR 2. 2 4
WInf-SMWS: Social Media and Web Science (Wahlmodul aus "Informatik-Mensch-Gesellschaft") (VL+Ü) K 4. 2+2 6
Fachdidaktikmodule        
Inf-FD-Kombi: Ein Themenbereich der Informatik und seine fachdidaktische Aufbereitung (VL+Ü+S) PG 1. 4+2+2 10
Inf-FD-LeLev: Lehren und Lernen im Fach Informatik - Vertiefung (VL+S) PF 2. 1+2 5
Inf-FD-IUG: Informatikunterricht gestalten (VL+Ü) PF 3. 1+1 3


Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[3] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 

Erläuterungen:


K: Klausur
KR: Kurzreferate
PF: Portfolio
PG: Prüfungsgespräch
Präs: Präsentation
PÜ: praktische Übung
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
Tta: Testate
Ü: Übung
VL: Vorlesung

Anmerkung:
Modulbeschreibungen finden Sie unter https://mdb.ps.informatik.uni-kiel.de/show.cgi.
Gesamt 33

 

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2024 akkreditiert.

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.