Studium

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Im Masterstudium Mathematik werden die Kenntnisse in Reiner und Angewandter Mathematik durch Teilnahme an Vorlesungen, ggf. mit Übungen, und Seminaren erweitert und vertieft. Dabei können Schwerpunkte aus der Reinen Mathematik (Algebra, Analysis, Geometrie und Logik) oder aus der Angewandten Mathematik (Numerik, Optimierung und Stochastik) gewählt werden. Es müssen mindestens 18 Leistungspunkte (LP) durch Vorlesungen/Übungen zur Reinen Mathematik und mindestens 9 LP durch Vorlesungen/Übungen zur Angewandten Mathematik abgedeckt werden. Bei den Vorlesungen/Übungen des Masterstudiengangs im Gesamtumfang von 63 LP gibt es vielfältige Wahlmöglichkeiten. Große VL/Ü-Module (4+2 SWS) können auch durch mehrere kleinere VL- oder VL/Ü-Module ersetzt werden (z. B. Spezialvorlesungen mit 2+1 oder 2+0 SWS).

Mindestens ein Vorlesungsmodul wird durch ein anschließendes Seminar vertieft. Entsprechende Seminare auf Masterlevel werden jährlich angeboten zur Algebra, Analysis, Geometrie, Logik, Numerik, Optimierung und Stochastik.

Die fachliche Spezialisierung, besondere Vertiefung in einem der mathematischen Teilgebiete und das Erlernen einer wissenschaftlichen Arbeitsweise finden ihren Abschluss in der Masterarbeit. Diese wird inhaltlich vorbereitet durch aufeinander aufbauende, relevante Vertiefungsmodule im Umfang von mind. 18 LP und schließt das Studium aktueller Forschungsliteratur mit ein. Über ein fortgeschrittenes Stadium der Masterarbeit ist ein Vortrag im Oberseminar zu halten.

Als Anwendungsfach wird wie im Bachelorstudium ein Nebenfach studiert. Der Studienumfang beträgt 20 LP. Als Nebenfächer sind Physik, Informatik, Elektrotechnik, Volkswirtschaftslehre sowie Statistik/Ökonometrie möglich. Auf Antrag können auch weitere Nebenfächer zugelassen werden. Das Nebenfachstudium können die Studierenden an ihr Mathe­­matik­studium angepasst auf die 4 Semester verteilen.

Die Lehrveranstaltungen im Rahmen eines wirtschaftswissenschaftlichen Nebenfachs werden in der Regel in englischer Sprache abgehalten (Englisch ist dann auch die Prüfungssprache).

Zu jedem der vertretenen Gebiete der Reinen Mathematik (Algebra, Analysis, Geometrie und Logik) und der Angewandten Mathematik (Numerik, Optimierung und Stochastik) wird jährlich mindestens ein Aufbaumodul angeboten, i. d. R. als VL/Ü-Modul mit 4+2 SWS und 9 LP.

Vertiefende Module/Spezialvorlesungen werden nach Bedarf und kapazitären Möglichkeiten an­ge­boten. Die wissenschaftliche Vertiefung findet auch im Oberseminar des jeweiligen Fachgebiets statt.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modul­­prüfungen und die Masterarbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Ein-Fach-Masterstudiengang Mathematik beträgt 4 Semester.