Studium

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Die Lehrinhalte gliedern sich in Module, die größtenteils entweder aus Vorlesungen und zugehö­ri­gen Übungen oder aus Praktika bestehen. In den Übun­gen vertiefen die Studierenden durch Eigenarbeit die erlernten wissenschaftlichen Inhalte und Methodenkenntnisse.

In drei Mathematikvorlesungen und zwei Vorlesungen zu Mathematischen Methoden der Physik wird über die ersten drei Semester das notwendige mathematische Fundament der Physik gelegt.

Über alle sechs Semester werden in Vorlesungen der Experimentalphysik die Grundlagen der Phy­sik (Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Optik, Atom- und Quantenphysik, Kern- und Teilchenphysik sowie Festkörperphysik) vermittelt. Eine Vertiefung im Bereich Festkörper, Oberflächen und Nanostrukturen und den experimentellen Gebieten Plasmaphysik, Extraterrestrischer Physik und Astrophysik ist möglich.

Praxis im Experimentieren in der Grundlagenphysik wird ab dem zweiten Semester in Elektronik und Messtechnik, im Elektronikpraktikum und in zwei Anfängerpraktika erworben. Parallel dazu wird in vier theoretischen Vorlesungen zur Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik sowie Ther­­mo­dynamik und Statistischer Physik das theoretische Verständnis der physikalischen Inhalte ausgebaut.

Ein weiterer Strang über vier Semester lässt den Studierenden die Wahl zwischen Chemie und Infor­matik in den ersten zwei Semestern und daran anschließend eine Wahl zwischen der Fort­füh­rung des gewählten Faches oder einer Erweiterung in Mathematik, Elektronik oder Materialwis­sen­schaften.

Grundkurse im Umgang mit dem Computer ergänzen das Studium.

Eine Bachelorarbeit im letzten Semester, in der die Studierenden unter Anleitung eine vorgege­bene Problemstellung bearbeiten und dabei Projektplanung sowie wissenschaftliche Präsentation in schrift­­­licher und mündlicher Form erlernen, soll zur Ausbildung von wissenschaftlicher Selbstständigkeit beitragen.

Den einzelnen Modulen sind europaweit gültige Leistungspunkte (LP) zugeordnet. Es werden im Ein-Fach-Bachelor Physik insgesamt 180 Leistungspunkte erworben. Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die Studierenden die Lernziele eines Moduls erreicht haben. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt. Die Prüfungen für den Erwerb der Leistungspunkte erfolgen direkt nach dem Abschluss der Veranstaltungen, in Vorlesungen in der Regel durch eine Abschlussklausur. In den Prak­tika sind Praktikumsprotokolle zu erstellen. Viele Module sind benotet. Die Gesamtnote wird nach dem in der Fachprüfungsordnung beschriebenen Verfahren aus den Modulnoten ermittelt.

Die Regelstudienzeit für den Ein-Fach-Bachelorstudiengang Physik beträgt 6 Semester.