Studium

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Das Studium des Ein–Fach-Bachelorstudiengangs Physik des Erdsystems: Meteorologie – Ozeanographie – Geophysik ist modular aufgebaut, d. h. die Studierenden müssen die entsprechenden Teilgebiete durch die Wahl von Modulen abdecken.

Die Lehrinhalte gliedern sich in mathematisch-physikalische Grundlagen, fachspezifische Grundlagen und Vertiefungsveranstaltungen, wobei sich der Schwerpunkt im Laufe des Studiums vom ersten bis zum dritten Bereich verschiebt.

Die mathematisch-physikalischen Grundlagen orientieren sich am Bachelorstudiengang Physik und bilden den Schwerpunkt des Studiums.

Die fachspezifischen Grundlagen bestehen aus Einführungsveranstaltungen in den Fächern Geophysik, Meteorologie und Physikalische Ozeanographie sowie aus anwendungsorientierten Veranstaltungen in den drei Bereichen.

Im Vertiefungsbereich besteht die Möglichkeit, den Schwerpunkt auf zwei der drei Fächer Geophysik, Meteorologie und Physikalische Ozeanographie zu legen. Aus den angebotenen Veranstaltungen müssen sechs belegt werden.

In den ersten beiden Semestern werden Module zu mathematischen und physikalischen Grundlagen im Umfang von 44 Leistungspunkten (LP) sowie Module zur Einführung in die Fächer Geophysik, Meteorologie und Physikalische Ozeanographie (insgesamt 16 LP) angeboten. Im dritten Semester sind zwei anspruchsvollere Module (insgesamt 16 LP) aus dem Grundlagenbereich angesiedelt. Dieser beinhaltet im vierten und fünften Semester zwei Module des Physikalischen Praktikums. Die fachspezifischen Grundlagen werden im dritten und vierten Semester mit zwei angewandten Modulen (insgesamt 12 LP) abgeschlossen, die mit Hilfe eines Elektronik-Grundpraktikums und eines Feldpraktikums Kenntnisse in Programmierung, Visualisierung und Durchführung von Labor- und Feldexperimenten vermitteln. Die bis hier genannten Module gehören zum Pflichtbereich des Studiums.

Vom dritten bis zum fünften Semester erstreckt sich der Vertiefungsbereich, der Module in den Fächern Geophysik, Meteorologie und Physikalische Ozeanographie mit insgesamt 24 LP pro Fach anbietet. Die Studierenden müssen mindestens zwei Fächer vollständig belegen, sodass hier eine erste Spezialisierung stattfindet.

Weitere 18 LP können durch übergreifende Inhalte oder themenverwandte Wahlfächer abgedeckt werden. Das mindestens dreiwöchige Berufspraktikum ist im sechsten Semester zu absolvieren und kann auch die Teilnahme an nationalen oder internationalen Forschungsexpeditionen beinhalten. Die Bachelorarbeit als finale Spezialisierung ist thematisch in einem der drei genannten Fächer angesiedelt.

Für das Ein-Fach-Bachelorstudium ergibt sich somit ein Gesamtumfang von 180 LP inklusive der Teilnahme an einem Berufspraktikum und der Anfertigung einer Bachelorarbeit.

Durch das Studium sollen die Studierenden die Voraussetzungen erlangen, sich insbesondere mit dem Stand der Wissenschaft und den Methoden in wichtigen Teilgebieten vertraut zu machen, Zusammenhänge des Faches zu erkennen und zu lernen, und die Methoden und Erkenntnisse selbstständig anzuwenden. Durch die Vertiefung der fachspezifischen Grundlagen und die Wahl der über­greifenden Inhalte erfolgt eine stärkere Spezialisierung in den gewählten Schwerpunkten.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die Studierenden die Lernziele eines Moduls erreicht haben. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modul­prüfungen und die Bachelorarbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Ein-Fach-Bachelorstudiengang Physik des Erdsystems: Meteorologie – Ozeanographie – Geophysik beträgt 6 Semester.