Studium

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Das Studium vermittelt grundlegende theoretische und methodische Kenntnisse sowie einen Überblick über zentrale psychologische Forschungsergebnisse und deren mögliche Anwendungen. Neben einer orientierenden Studieneingangsphase gliedert sich das Studium zunächst in auf die einzelnen Grundlagenfächer (zum Beispiel Wahrnehmung und Kognition, Biologische Psychologie, Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie) bezogene Studienmodule einerseits und die allgemeine Methodenausbildung sowie fächerübergreifende Veranstaltungen, die in forschungsbezogene, historische und berufliche Aspekte der Psychologie einführen, andererseits.

Anschließend werden die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vertieft und erweitert und die Studierenden werden mit deren Anwendung in wichtigen beruflichen Tätigkeitsfeldern der Psychologie vertraut gemacht. Hierzu sind auch berufspraktische Tätigkeiten in diesen Studienabschnitt eingeordnet.

Ferner soll die Befähigung zur psychologischen Forschung gefördert werden. Mit der Bachelorarbeit, die im Allgemeinen eine empirische Untersuchung einschließt, wird nachgewiesen, dass die psychologische Methodik beherrscht wird.

Theorien und Methoden der Psychologie werden von anderen Wissenschaften beeinflusst; praktische psychologische Aufgaben setzen häufig interdisziplinäre Kooperation voraus. Diese Umstände fordern, dass sich die Studierenden Kenntnisse in einer relevanten Nachbardisziplin erarbeiten. Dazu ist im Rahmen des Ergänzungsfachs ein nicht-psychologisches Wahlpflichtfach zu absolvieren.

Berufspraktika sollen den Studierenden ermöglichen, sich über Berufsfelder psychologischer Tätigkeiten zu orientieren und die Anwendungen psychologischer Arbeitstechniken unter Anleitung zu üben. Dazu sollen sie ein externes (Orientierungs-) Praktikum von mindestens vier Wochen Dauer Vollzeitbeschäftigung und ein berufsbezogenes Praktikum (berufsqualifizierende Tätigkeit I) von mindestens acht Wochen Dauer Vollzeitbeschäftigung absolvieren.

Die Berufspraktika sollen in der Regel in Institutionen abgeleistet werden, die den Praktikantinnen und Praktikanten unter Anleitung von Psychologinnen oder Psychologen mit einem Diplom- bzw. Masterabschluss in Psychologie eine Einführung in praktisch-psychologische Tätigkeiten geben können. Dazu zählt auch die Mitwirkung an psychologischen Forschungsprojekten in universitären oder außeruniversitären Institutionen. Im Anschluss an jedes Berufspraktikum muss die oder der Studierende als Prüfungsleistung einen Bericht verfassen. In ihm ist besonders die Art der praktisch-psychologischen Tätigkeit darzustellen.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Ein-Fach-Bachelorstudiengang Psychologie beträgt 6 Semester.