Studium

Gegenstand des Studiums

Psychologie ist die Wissenschaft, die sich mit der empirischen Erforschung, Beschreibung und Erklärung menschlichen Verhaltens und Erlebens befasst.

Aufgabe der Psychologie ist daher einerseits die Feststellung der Bedingungen der Umwelt und des Organismus von denen Verhalten und Erleben in ihrer jeweiligen Ausprägung abhängen. Andererseits ist es Aufgabe der Psychologie, Vorschläge und Handlungsanweisungen zu entwickeln, wie psychologisch möglichst optimale Bedingungen für gewünschte Verhaltensänderungen hergestellt werden können und an deren Realisierung mitzuwirken.

Gegenstand des konsekutiven Masterstudiengangs Psychologie ist die auf dem Bachelorstudium aufbauende Vermittlung und Vertiefung von fachlichen Kenntnissen, Fertigkeiten und Methoden des Faches in seiner gesamten Breite, die zu einem hochqualifizierten Handeln sowohl in der psychologischen Berufspraxis als auch in der Wissenschaft und Forschung befähigen.
Der Studiengang führt zu einem vollständig berufsqualifizierenden Abschluss, der gemeinsam mit dem zuvor absolvierten Bachelorstudiengang den bisherigen Diplomstudiengang Psychologie ersetzt.

Die Absolventinnen und Absolventen dieses forschungsstarken Studiengangs verfügen über ein vertieftes Verständnis wissenschaftlich-empirischen Arbeitens und sind in der Lage, selbstständig psychologische Forschungsansätze in der gesamten Breite methodisch und inhaltlich angemessen zu bewerten und an ausgewählten Beispielen zu belegen, dass sie ebenfalls zum selbstständigen Bearbeiten einer psychologischen Fragestellung in der Lage sind. Sie sind für weitere akademische Tätigkeiten, z.B. eine Promotion, exzellent ausgebildet.

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen des Weiteren über vertiefte wissenschaftliche und methodische Spezialkenntnisse in den verschiedenen Praxisfeldern inklusive Transferkompetenzen, die es ihnen ermöglichen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die eigene Berufspraxis einfließen zu lassen.

Die Absolventinnen und Absolventen erwerben umfangreiche Selbst- und soziale Kompetenzen z.B. in Hinblick auf Kommunikations-, Kooperations- und Koordinationsfähigkeit und sind in der Lage, aktuelle gesellschaftliche Trends und Herausforderungen (z.B. Migration, Diskriminierung, Globalisierung) aus psychologischer Perspektive kritisch-reflexiv zu analysieren und qualifiziert zu adressieren.