Studium

Allg Infos

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­ar­beit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Fachergänzung im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modul­prüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Europäische Ethnologie / Volkskunde mit dem Profil Fachergänzung beträgt 6 Semester.

Der Studiengang ist zweigeteilt. Der erste Teil (1. bis 3. Fachsemester) vermittelt die Grundlagen der Disziplin und legt damit die Basis zum Verstehen wissenschaftlich relevanter Zusammenhänge und zur Entwicklung analytischer Kompetenz. Die Inhalte dieser drei Fachsemester bauen aufeinander auf. Das erste Fachsemester beginnt mit einer Blockveranstaltung, an der alle Lehrenden beteiligt sein werden. Die Studierenden lernen hier das Seminar als strukturelle und personelle Einheit kennen und erwerben zugleich einen Einblick in Erkenntnis- und Forschungsfelder des Faches.

Im zweiten Fachsemester werden Quellen und Methoden gelehrt. Hier werden grundlegende Kenntnisse vermittelt. Das Modul Kulturtheorien wird im dritten Fachsemester gelehrt und bietet Möglichkeiten, die theoretischen Ansätze diskursiv zu vertiefen. Darauf aufbauend werden durch vier Wahlpflichtmodule im 4. und 5. Fachsemester, von denen drei studiert werden müssen, diese Kenntnisse aufbereitet, vertieft und auf Forschungs- und Berufspraxis ausgerichtet. Diese Module sind jeweils mit einer Übung und einem Seminar studierbar. In der Übung werden spezifische empirische und quellenpraktische Kenntnisse vertieft, die zeitgleich in einem Seminar zur Anwendung kommen.

An Exkursionen können Studierende ab dem 1. Fachsemester teilnehmen. Der Nachweis erfolgt am Ende des 5. Fachsemesters. Zwei Exkursionstage können durch den Besuch von zwei Gastvorträgen kompensiert werden. Durch den Besuch von Gastvorträgen kann die Relevanz außeruniversitär und an anderen Instituten angesiedelter Kenntnisse und Erkenntnisse betont werden.

Im sechsten Fachsemester wird das Modul Vertiefung angeboten, das die Teilnahme an einem Kolloquium und einem Seminar umfasst.

Ein ordnungsgemäßes Studium setzt die Teilnahme an insgesamt 35 Semesterwochenstunden und den Exkursionen voraus. Die Abfolge und Zugangsvoraussetzungen zu den Modulen sind in der Fachprüfungsordnung geregelt.