Studium

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Der Zwei-Fächer-Masterstudiengang umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von jeweils 45 Leistungspunkten und die Anfertigung einer Masterarbeit in einem der beiden Studienfächer im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Der Masterstudiengang bietet den Studierenden fünf Schwerpunkte an, innerhalb derer sie sich je nach Interessenslage spezialisieren können. Der Schwerpunkt wird bei der Einschreibung in den Masterstudiengang festgelegt.

Die Schwerpunkte „Alte Geschichte“, „Mittelalterliche Geschichte“ und „Neuere Geschichte“ folgen in ihrem Studienverlauf dem gleichen Muster. Das erste Vertiefungsmodul ist ausschließlich auf die Epoche der jeweiligen Spezialisierung konzentriert (Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte oder Neuere Geschichte). Das zweite Vertiefungsmodul gilt einer weiteren Epoche.

Dagegen wird im Schwerpunkt „Neuere Geschichte“ eines der beiden Vertiefungsmodule inhaltlich der Geschichte der Frühen Neuzeit gewidmet und eines der Neusten Geschichte. Das Spezialisierungsmodul, das aus Vorlesung, Projektseminar, Übung, Kolloquium und Selbststudium besteht, wird dann je nach Schwerpunktsetzung auf eine dieser Teilepochen ausgerichtet.

Im Projektseminar wird anhand intensiver Quellen- und Literaturarbeit ein ausgewähltes Thema der jeweiligen Wahlepoche erarbeitet und in einer gemeinsamen Präsentation dargestellt.

Der Studienverlauf des Schwerpunktes „Osteuropäische Geschichte“ ergibt sich aus dem Besuch der epochendefinierten Vertiefungsmodule und des Spezialisierungsmoduls unter weitgehender Konzentration auf Themen der osteuropäischen Geschichte. Das erste Vertiefungsmodul ist aus­schließlich auf die Neuere Geschichte Osteuropas konzentriert. Das zweite Vertiefungsmodul gilt Themen der Mittelalterlichen Geschichte Osteuropas. Im Schwerpunktmodul können die Studierenden nach eigenem Interesse wählen, ob sie sich im Kolloquium und im Selbststudium für Themen zur Mittelalterlichen Geschichte oder zur Neuzeit entscheiden.
Im Projektseminar wird anhand intensiver Quellen- und Literaturarbeit ein ausgewähltes Thema der jeweiligen Spezialisierungsepoche bearbeitet und einer gemeinsamen Präsentation dargestellt. Das Projektseminar kann außerhalb der Osteuropäischen Geschichte gewählt werden.

Die Leistungen im dritten Semester können auch durch Studienleistungen während eines Auslandsaufenthaltes erbracht werden.

Der Studienverlauf des Schwerpunktes „Geschichte Schleswig-Holsteins und Nordeuropas“ ergibt sich aus der aktiven Teilnahme an den epochendefinierten Vertiefungs- und des Spezialisie­rungs­moduls unter weitgehender Konzentration auf Themen der nordeuropäischen (NG) und der schleswig-holsteinischen Geschichte (LG).

Das Vertiefungsmodul I: NZ (Neuzeit) ist ausschließlich auf die Neuere Geschichte Nordeuropas und Schleswig-Holsteins konzentriert. Das Vertiefungsmodul II: MA (Mittelalter) gilt Themen der Mittelalterlichen Geschichte beider Regionen.

Im Spezialisierungsmodul können die Studierenden sich nach eigenem Interesse im Kolloquium und im Selbststudium für Themen zur Mittelalterlichen Geschichte oder zur Neuzeit entscheiden, respektive, ob sie sich der Landesgeschichte (LG) oder der Geschichte Nordeuropas (NG) widmen wollen.

Das Projektseminar ist eine abgewandelte Form des Hauptseminars, in der sich die Studierenden unter Anleitung des Dozenten/der Dozentin in Gruppen ein Thema erarbeiten und dazu gemein­sam eine Präsentation (schriftlich oder multimedial) erstellen. Es kann außerhalb der Landesgeschichte und der Nordischen Geschichte gewählt werden. Jedoch muss der Studierende in seiner Arbeitsleistung an Nordeuropa oder Schleswig-Holstein anknüpfen.

Das 4. Semester ist dem Erstellen der Masterarbeit vorbehalten. Ein Auslandsaufenthalt ist vor allem im 1. oder 2. Semester zu empfehlen. Die Leistungen aus dem Ausland werden grundsätzlich anerkannt.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modul­prüfungen und die Arbeit – in einem der zwei studierten Studienfächer – bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Masterstudiengang Geschichte beträgt 4 Semester.