Studium

Allg Infos

Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Fachergänzung umfasst das Studium von zwei Studienfächern im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor­ar­beit in einem der zwei Studienfächer im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium des Profils Fachergänzung im Umfang von 30 Leistungspunkten.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modul­­prüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Kunstgeschichte mit dem Profil Fachergänzung beträgt 6 Semester.

Nähere Informationen zum zweiten Studienfach finden Sie in dem entsprechenden Studieninformationsblatt.

Kunstgeschichte

Zu Beginn des Studiums werden als Einführungsveranstaltungen die Semestereröffnung und die Institutsführungen durchgeführt. Die Teilnahme daran ist obligatorisch.

Im Laufe des Bachelorstudiums sollen die Studierenden des Fachs Kunstgeschichte das kunsthistorische Grundwissen, Kenntnisse der wichtigsten Werke der europäischen Kunst seit dem frühen Mittelalter und methodische Grundkenntnisse der Werkerfassung, -beschreibung und -interpretation erlangen.

Im Modul KG-A, das über zwei Semester angelegt ist (1. + 2. FS), werden als Grundlage Einführungskurse zum Studium der Bildkünste bzw. der Architektur angeboten. Diese Einführungsveranstaltungen vermitteln einen systematischen Überblick über die Gattungen der Kunst (in Architektur, Bildkunst etc.), Kunst- und Stilepochen, Kunstlandschaften, Grundbegriffe und Methoden, Wandel zum autonomen Kunstwerk, kunstgeschichtliche Fragestellungen, künstlerische Techniken, Fachterminologie und Literaturlage. Dies geschieht entsprechend der Ausrichtung des Kurses anhand ausgewählter, bedeutender Architekturen und Bildwerke aus dem sakralen und dem profanen Bereich von der Antike bis zur Gegenwart. Gegenstand sind weiter architektonische/bildnerische Prinzipien und eine entsprechende Terminologie und Motivgeschichte. Diese Einführungskurse werden jeweils mit einer Klausur abgeschlossen, gemeinsam bilden diese Noten die Modulnote. Weitere Veranstaltungen des ersten Moduls sind eine Vorlesung, eine Übung sowie eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.

Im Modul KG-B, das ebenfalls über zwei Semester angelegt ist (3. + 4. FS), ist der Abschluss von zwei Proseminaren, jeweils mit einem Referat und einer benoteten Hausarbeit, die gemeinsam die Modulnote bilden vorgesehen. Diese zwei Seminare müssen aus unterschiedlichen Epochen stammen. Insgesamt drei Epochen stehen hier nun zur Auswahl: Mittealter, Neuzeit, Moderne. Das differenzierte Angebot des KHIs wird hier kenntlich gemacht, indem Veranstaltungen, die sich mit der Kunst der Moderne beschäftigen, extra und als dritte Epoche zur Wahl ausgewiesen werden. Außerdem werden insgesamt zwei Vorlesungen besucht.

Die Veranstaltungen der Module KG-C und KG-D können bereits ab dem 4. Fachsemester besucht werden. Studierende absolvieren pro Modul ein Referat und ein Hauptseminar, das mit einer benoteten Hausarbeit abgeschlossen wird. Diese Note bildet die Modulnote. Weiterhin besuchen sie pro Modul eine Vorlesung (unbenotet) und eine Übung (unbenotet). Die Übung des Moduls KG-C ist thematisch an kunsthistorischen Arbeitsfeldern ausgerichtet, wobei die Veranstaltungen, z. B. zum Museums-, Galerie- und Ausstellungswesen, der Denkmalpflege, zu Ausstellungsvorbereitungen oder dem Kunsthandel, von Fachvertretern der Berufszweige angeboten werden. Alternativ werden Übungen zum Einblick in künstlerische Techniken und Arbeitsweisen angeboten. Die Übung des Moduls KG-D besteht aus zwei Teilen: Ein Teil ist die nachgewiesene Teilnahme an 8 Gastvorträgen zu unterschiedlichen kunsthistorischen oder kunsttheoretischen Themen, die im Studienverlauf seit dem ersten Semester besucht werden können. Ein weiterer Teil ist eine mündliche Prüfung, die aus der kritischen Reflexion des Inhaltes einer kunsthistorischen Buchpublikation (z. B. Dissertation) besteht. Diese wird in Absprache mit den hauptamtlich Lehrenden ausgewählt.

Die Veranstaltungen des Moduls KG-E bestehen aus zwei Übungen, einer Vorlesung und der Absolvierung von 10 Exkursionstagen. Alle Veranstaltungen können im Laufe des Studiums und während jeder Semesterstufe besucht und die Exkursionstage sukzessive angesammelt werden.