Studium

Studieninformationsblatt

Studienfach

Studienfach Mathematik
Studiengang Erweiterungs- o. Ergänzungsfach, Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen / Profil Handelslehrer
Abschluss Zeugnis über bestandene Prüfung
Studienbeginn Zum 1. FS: Für BA-Studierende: Beginn nur zum Wintersemester, für MA-Studierende: Beginn zum Winter- oder Sommersemester (Wintersemester empfohlen)
Bewerbung / Einschreibung
  • Einschreibung (zulassungsfrei)
Regelstudienzeit -
Fakultät(en)
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
alles aufklappen

Studienabschluss

Zeugnis über bestandene Prüfung

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ermöglicht in Fächern, in denen das Lehrangebot dies zulässt, zusätzlich zum Zwei-Fächer-Bachelor- oder Masterstudium mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer das Studium eines Erweiterungs­fachs sowie die studienbegleitende Ablegung der entsprechenden Erweiterungsprüfung.
Das Erweiterungsstudium gliedert sich in eine Bachelorebene und in eine Masterebene und bietet die Möglichkeit, eine Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach zu erlangen.

Informationen zum Aufbau der Bachelorstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Informationen zum Aufbau der Masterstudiengänge sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten sind im Studienangebot unter Studienaufbau zu finden.

Gegenstand und Ziel des Faches

Gegenstand des Studiums

Mathematik spielt in allen Natur- und Ingenieurwissenschaften, aber auch in wirtschafts- und finanzwissenschaftlichen Bereichen, den Gesellschaftswissenschaften und der Medizin eine immer wichtigere Rolle und ist darüber hinaus eine eigenständige und dynamische Wissenschaft. Die uni­ver­selle Anwendbarkeit der Mathematik beruht auf der Allgemeinheit und Abstraktheit der untersuchten mathematischen Strukturen und der verwendeten Methoden. Vor diesem Hintergrund erklärt sich die zentrale Bedeutung der Mathematik als Schulfach sowie als Studienfach mit zahlreichen Vernetzungen an allen Universitäten.

In den Bachelorstudiengängen der Mathematik werden in systematischer Form die Grundlagen so­wie weiterführende Kenntnisse und Methoden erworben, die einerseits auf die vielfältigen Anwendungs­gebiete vorbereiten und andererseits auch die Voraussetzung für weiterführende Studien sind.

Im Rahmen des Zwei-Fächer-Bachelorstudiums in Mathematik sollen die Studierenden ebenfalls gründlich mit mathematischer Denk- und Arbeitsweise vertraut gemacht werden, diese als selbstständige Arbeit an der Lösung von Problemen erfahren und eine solide und umfassende fach­wissen­schaftliche Ausbildung erhalten. Dies beinhaltet einen Einblick auch in den wissenschaftlichen Hintergrund der Schulmathematik (insbesondere Algebra, Analysis, Geometrie und Stochastik), Quer­verbindungen zwischen den mathematischen Teilgebieten sowie – beispielhaft – aktuelle mathe­matische Fragestellungen. Darauf basiert die Fähigkeit, sich später fortzubilden und den wechseln­­den Anforderungen an den Mathematikunterricht gerecht zu werden.

Im Zwei-Fächer-Masterstudiengang Mathematik mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen stehen die schulrelevanten Teilgebiete der Mathematik im Vordergrund sowie vor allem ihre Vermittlung, also Inhalte der Pädagogik, Psychologie, Fachdidaktik sowie Schulpraxis. Es müssen zumindest zwei fachwissenschaftliche Vorlesungen mit Übungen, darunter eine als Vertiefung mit darauf aufbauen­dem Seminar, besucht werden, ferner die Übung „Mathematische Anwen­dersysteme“, die auf den Einsatz von Software im Schulunterricht vorbereitet.

Persönliche Neigungen

Freude an der Analyse komplexer Sachverhalte, Fähigkeit zu konzentrierter, auch hartnäckiger Arbeit, Drang zu Genauigkeit, Klarheit und Selbstkritik. Zudem sind pädagogische Fähigkeiten sowie Freude an der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen wichtig.

Weitere Informationen zum Studienfach

Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder

Das Erweiterungsstudium bietet die Möglichkeit, die Lehrbefugnis für ein drittes Schulfach zu erlangen.

Weiterführendes Studienangebot an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Folgende Studienfächer können an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Erweiterungs­fächer auf Bachelor- oder Masterebene mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer gewählt werden:
Dänisch, Evangelische Religionslehre, Französische Philologie/Französisch, Geschichte (nur im Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen) Griechische Philologie, Informatik, Italienische Philologie/Italienisch, Kunst, Lateinische Philologie, Mathematik, Philosophie, Slavische Philologie (Spezia­lisierungsvariante Russische Philologie/Russisch), Spanische Philologie/Spanisch.

Voraussetzungen und Kenntnisse

Studienvorraussetzungen

Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.

Zum Erweiterungsstudium für Mathematik auf der Bachelorebene kann zugelassen werden, wer

  • eine diesbezügliche verbindliche Studienfachberatung wahrgenommen hat und in einem Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Profil Handelslehrer entweder 55 Leistungs­punk­te innerhalb der ersten zwei Semester oder die Hälfte der insgesamt erforderlichen Leistungs­punkte erworben hat,
  • in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Abschluss Master of Art/Science für das Profil Handelslehrer an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingeschrieben ist oder
  • die Masterprüfung in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder mit dem Abschluss Master of Art/Science für das Profil Handelslehrer oder eine vergleichbare Prüfung bestanden hat.
     

Zum Erweiterungsstudium auf der Masterebene kann zugelassen werden, wer

  • in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder in einem Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit dem Profil Handelslehrer an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingeschrieben ist oder
  • die Masterprüfung in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder in einem Zwei-Fächer-Studiengang mit dem Abschluss Master of Science oder Master of Arts mit dem Profil Handelslehrer oder eine vergleichbare Prüfung bestanden hat und
  • die Erweiterungsprüfung auf der Bachelorebene bestanden hat, die die jeweilige Fachprüfungs­ordnung für den Zugang zum Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen oder für den Zugang zum Master of Science oder Master of Arts mit dem Profil Handelslehrer voraussetzt und die weiteren Zugangsvoraussetzungen gemäß der Fachprüfungsordnung erfüllt.
     

Zusätzliche Kenntnisse

  • gute Kenntnisse der Schulmathematik
  • gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache
  • Englischkenntnisse sind unverzichtbar für das Literaturstudium
     

Bewerbung und Einschreibung

Zulassungsbeschränkung

Das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene ist nicht zulassungsbeschränkt.
Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Das Erweiterungsstudium auf der Masterebene ist nicht zulassungsbeschränkt.
Der Studienbeginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich. Empfohlen wird der Studienbeginn zum Wintersemester.

Hinweis  

Bitte beachten Sie die unter Punkt 5 genannten Voraussetzungen.

Kontakt

Ihre Fragestellungen zu Zulassungsbedingungen (Zulassungsverfahren, Zulassungsbeschränkungen, Auswahlverfahren, Online-Bewerbung, Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid, Termine und Losver­fahren) und Einschreibung (Online-Einschreibung, benötigte Unterlagen) sowie zur Rückmeldung und Beurlaubung klären Sie bitte im Studierendenservice.

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.

Beratung

Studienfachberatung

Ihre fachspezifischen Fragen zum Studienfach klären Sie bitte in der Studienfachberatung.

PD Dr. Amir Džambić
Raum 412
Tel.: 0431/880-5576
E-Mail: dzambic@math.uni-kiel.de
Sprechstunde: siehe Homepage

Sekretariat:

Mathematisches Seminar
Ludewig-Meyn-Str. 4
24118 Kiel
Tel.: 0431/880-2781

Zentrale Studienberatung

In der Zentralen Studienberatung können sich Studierende und Studieninteressierte über sämtliche Studienfächer und Studiengänge der Christian-Albrechts-Universität informieren.

Die Zentrale Studienberatung klärt persönliche Fragen zur Studien- und Berufsorientierung, zu Stu­dienfächer-Kombinationen, zur Studiengestaltung, zum Studienfach- bzw. Hochschulwechsel, zur Unterbrechung oder zum Abbruch des Studiums, zur allgemeinen Prüfungsvorbereitung sowie zu Problemen im Studium. Studierende und Studieninteressierte werden außerdem über Berufs- und Tätigkeitsfelder, weitergehende Qualifikationen, Aufbau- und Ergänzungsstudien oder Alternativen zum Studium informiert. Ferner bietet die Zentrale Studienberatung weiterführende Informationsschriften zu vielfältigen Themen an.

Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 5 (Anbau des Uni-Hochhauses)
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-7440
E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de
Website: Zentrale Studienberatung

Sprechzeiten: siehe Zentrale Studienberatung

Barrierefrei studieren

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit berät Studieninteressierte und Studierende im Bereich der Zugangs-, Studien- und Lernbedingungen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe am Studium.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit
Dagny Streicher
Zentrale Studienberatung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Christian-Albrechts-Platz 4, Raum 1407
24118 Kiel
Tel. 0431/880-5885


E-Mail: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de
Website:  www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
Sprechzeiten:  siehe www.barrierefrei-studieren.uni-kiel.de
 

International Center

Ausländische Studierende wenden sich bitte mit ihren Fragen zur Zulassung, Einschreibung und Beratung an das International Center.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der Website des International Center.

International Center
Westring 400
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-3715
Website: www.international.uni-kiel.de

Sprechzeiten: siehe Website

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Das Zentrum für Lehrerbildung berät Studierende in übergreifenden Fragen der Lehramtsstudiengänge, organisiert schulpraktische Studien in Kooperation mit den Schulen in Schleswig-Holstein, konzipiert Workshops und Zertifikate als ergänzende Angebote für Studierende und informiert über Veränderungen der Studienstruktur.

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)
Leibnizstraße 3, 24118 Kiel
Website: Zentrum für Lehrerbildung

Geschäftszimmer
Birte Fahrenbach
Raum 210
Tel.: 0431/880-1028
E-Mail: geschaeftszimmer@zfl.uni-kiel.de

Koordination Schulpraktische Studien
Christine Gerhardt, Akad. Dir.
Raum 204
Tel.: 0431/880-2965
E-Mail: gerhardt@paedagogik.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Montag, 10 bis 12 Uhr

Koordination Workshops und Zertifikate
Melanie Korn (zusätzlich Beratung für internationale Lehramtsstudierende)
Raum 216
Tel.: 0431/880-1266
E-Mail: korn@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Dienstag, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienberatung
Dr. Margot Janzen
Raum 207
Tel.: 0431/880-1239
E-Mail: janzen@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Mittwoch, 13 bis 15 Uhr

Koordination Studienstruktur
Dr. Astrid von der Lühe
Raum 217
Tel.: 0431/880-3450
E-Mail: vonderluehe@zfl.uni-kiel.de
Sprechzeiten: Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Büro für Schulpraktische Studien
Janine Oelkers und Sylvia Rinke
Raum 205 und 202
Tel.: 0431/880-1235 und -1778
E-Mail: praktikumsbuero@zfl.uni-kiel.de

Career Center

Das Career Center unterstützt Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen mit Seminaren, Vorträgen, Beratung und Coaching zur Berufsorientierung und Karriereplanung.

Career Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Claudia Fink
Leibnizstraße 3
24118 Kiel

Tel.: 0431/880-1251
E-Mail: careercenter@uv.uni-kiel.de
Website: Career Center

Offene Sprechstunde für Kurzinformationen oder Terminvergabe:
Mittwoch, 11.30 bis 12.30 Uhr

Orientierungsveranstaltungen zum Studienbeginn

Zu Beginn jeden Semesters finden Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme wird em­­pfoh­len und ist in einigen Studienfächern obligatorisch.

Bitte prüfen Sie rechtzeitig welche Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen in Ihrem Studienfach angeboten werden. Hier finden Sie die Termine und weitere Informationen zu den Veranstaltungen.

Darüber hinaus werden für zahlreiche Studienfächer vor Beginn der Vorlesungszeit Vorkurse angeboten. In Vorkursen werden bestehende Kenntnisse wiederholt und ggf. erweitert. Sie sollen den Übergang zum Studium erleichtern. Die Teilnahme wird empfohlen.

Hier können Sie einsehen, welche Vorkurse für Ihr Studienfach angeboten werden.

Grundsätzliche Hinweise und Hilfestellungen zur Zusammenstellung des Stundenplans entnehmen Sie bitte dem  Flyer „Tipps zur Erstellung des Stundenplans“.

Prüfungsamt und Prüfungsordnung

Ihre Fragen zum Prüfungsverfahren richten Sie bitte an das zuständige Prüfungsamt.

Sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und das jeweils zuständige Prüfungsamt finden Sie hier.

Aufbau des Studiums

Ein Erweiterungsstudium auf Bachelorebene umfasst das Studium des Studienfaches im Umfang von 70 Leistungspunkten sowie das Modul Fachdidaktik (FD1 und FD2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene.
Das Erweiterungsstudium auf Bachelorebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Bachelorstudium des Studienfaches.

Die Lehrveranstaltungen im Bachelorstudiengang sind in sogenannte Module (i. d. R. einsemestrig) aufgeteilt. Die Lehrinhalte sind in Modulbeschreibungen in einem Modulhandbuch zusammengefasst und für die Studierenden abrufbar. Jedem Modul ist eine Anzahl von Leistungspunkten (LP) zugeordnet, die den durchschnittlichen Gesamtarbeitsaufwand des Moduls für Studierende angeben. Ein Studienjahr umfasst 60 LP. Jedes Modul wird im Anschluss an seine Lehrveranstaltungen abgeprüft. Die studienbegleitend erbrachten Prüfungsleistungen gehen in die Gesamtnote ein. Eine Abschlussprüfung entfällt.

Der Studienaufbau ist den folgenden Tabellen zu entnehmen. Die Studierenden werden im Hinblick auf einen sinnvollen Aufbau des Wahlpflichtbereichs von den Dozenten, Studienberatern und Mentoren beraten.

Die Studierenden haben die Möglichkeit bei Vorliegen der inhaltlichen Voraussetzungen, die Module in einer anderen Reihenfolge als der angegebenen zu absolvieren.

Zusätzlich zum Fachstudium ist das Modul Fachdidaktik (FD1 und FD2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene zu absolvieren. Das Modul hat einen Umfang von 5,5 LP und besteht aus den dem studierten Erweiterungsfach zugeordneten Lehrveranstaltungen „Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“ (FD 1) und „Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens“ (FD 2). Die Veranstaltungen des Moduls sind im 4. (FD 1) und 5. (FD 2) Semester verortet.

Ein Erweiterungsstudium auf Masterebene schließt an das Erweiterungsstudium auf Bachelor­ebe­ne an und umfasst das Studium eines Studienfaches im Umfang von 33 Leistungspunkten.

Das Erweiterungsstudium auf Masterebene entspricht in Inhalt, Aufbau und Umfang dem Zwei-Fächer-Masterstudium des Studienfaches mit dem Abschluss Master of Education.

Im Masterstudium haben Pädagogik, Psychologie, Fachdidaktik sowie die Schulpraxis einen deutlich höheren Anteil am Studienumfang als in der Bachelor-Phase. Jedoch müssen zwei fach­wissenschaftliche Vorlesungen mit Übungen und ein Seminar erfolgreich absolviert werden.

Neben den Vorlesungen mit Übungen und dem Seminar absolvieren die Studierenden fachdidaktische Module.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen werden studienbegleitend abgenommen.

Die Erweiterungsprüfung auf der Bachelorebene ist bestanden, wenn alle erforderlichen Modulprüfungen gemäß der Fachprüfungsordnung sowie das Modul Fachdidaktik (FD 1 und FD 2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene (FD Erw) gemäß der Zwei-Fächer-Prüfungs­ordnung bestanden sind. Die Anfertigung einer Bachelorarbeit im Erweiterungsfach kann nicht erfolgen.

Die Erweiterungsprüfung auf der Masterebene ist bestanden, wenn alle erforderlichen Modulprüfungen gemäß der Fachprüfungsordnung bestanden sind. Die Anfertigung einer Masterarbeit im Erweiterungsfach kann nicht erfolgen.

Mit erfolgreichem Abschluss des Erweiterungsstudiums auf der Bachelor- oder Masterebene erhält die oder der Studierende ein Zeugnis über die bestandene Prüfung, das den Umfang der erworbenen Fachkenntnisse bescheinigt. Ein Hochschulgrad wird nicht verliehen.

Modulübersicht

Mathematik
Erweiterungsfach auf Bachelorebene (75,5 LP)
Studienfach: Mathematik
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. SWS [2] LP [3]
Analysis
MNF-math-an1.2 Analysis I (LAG) [4] (VL+Ü) K/M [5] 1. 4+2 7
MNF-math-an2.2 Analysis II (LAG) [4] (VL+Ü) K/M [5] 2. 4+2 6
MNF-math-an3.2.1 Höhere Analysis (LAG) [6][7] (VL+Ü) K/M [5] 3./5. 2+1 5
MNF-math-num_an Numerische Analysis (LAG) [6][7] (VL+Ü) K/M [5] 3./5. 2+1 5
Lineare Algebra
MNF-math-linalg1.2 Lineare Algebra I (LAG) [4][7](VL+Ü) K/M [5] 1. 4+2 7
MNF-math-linalg2.2 Lineare Algebra II (LAG) [4] (VL+Ü) K/M [5] 2. 4+2 6
Algebra
MNF-math-alg1.2 Algebra I (LAG) [6], [7] (VL+Ü) K/M [5] 3./5. 4+2 10
Angewandte Mathematik
Geometrie (LAG)7
MNF-math-mathpb_g_la Mathematische Probleme für den Schulunterricht (Geometrie) (LAG)[7][8]  (VL+Ü) K/M [5] 4./6. 4+2 10
MNF-math-wth.2 Wahrscheinlichkeitstheorie (LAG) [7], [8] (VL+Ü) K/M [5] 4./6. 4+2 10
Wahlpflichtbereich
MNF-math-sem_lag Seminar für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (S) [9] V 4./5./6. 2 4
Modul Fachdidaktik [10]
MNF-math-FD Erw Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach Mathematik (Ü) K/M 4. 1 5,5
Planung und Analyse von Mathematikunterricht (VL) 1
Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens im Fach Mathematik (VL+Ü) H+K/M 5. 1+1

Fußnoten
 
[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[3] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
 [4] VL/Ü des B.Sc. Mathematik mit reduzierten Anforderungen in Übungen/Prüfungen.
 
 [5] Die Prüfungsart wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
 
 [6] Im 3. Semester wird etweder zwischen den Modulen Höhere Analysis (LAG) und Numerische Analysis (LAG) oder Algebra I (LAG) gewählt. Im 5. Semester sind dann die Module zu wählen, die im 3. Semester nicht absolviert wurden. Es ist sinnvoll, in die Überlegungen nach der Reihenfolge auch bereits die Wahl des Seminars bzw. eine mögliche Bachelorarbeit einzubeziehen.
 
 [7] In begründeten Fällen kann das Modul auf Antrag durch ein fortgeschrittenes Modul des gleichen Teilgebiets bestehend aus einer Vorlesung und einer Übung ersetzt werden.
 
 [8] Im 4. Semester wird zwischen den Modulen Mathematische Probleme für den Schulunterricht (Geometrie) (LAG) und Wahrscheinlichkeitstheorie (LAG) gewählt. Im 6. Semester ist dann das Modul zu wählen, das im 4. Semester nicht absolviert wurde.
 
[9] Seminar (mit Zusatz „LAG“) zu einer der ab dem 3. Semester vorgesehenen Vorlesungen über Algebra, Analysis, Geometrie, Stochastik.
 
[10] Das Modul besteht aus den dem studierten Erweiterungsfach zugeordneten Lehrveranstaltungen „Didaktische und methodische Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im Fach“ (FD 1) und „Theoretische Grundlagen und Vertiefung fachbezogenen Lehrens und Lernens“ (FD 2) für das Erweiterungsstudium auf der Bachelorebene (FD Erw).
 
Erläuterungen:
 
H: Hausaufgaben
K: Klausur  
LAG: Lehramt an Gymnasien
M: mündliche Prüfung
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
V: Vortrag
VL: Vorlesung
Gesamt 75,5
Mathematik
Erweiterungsfach auf Masterebene (33 LP)
Studienfach: Mathematik
Modulnummer Modulname PL [1] im … Sem. SWS [2] LP [3]
Fachwissenschaftliche Module
  Vorlesung zur Mathematik [5] (VL+Ü) K/M [4] 1. 4/2 9
  Vorlesung zur Mathematik [5] (VL+Ü) K/M [4] 2. 4/2 9
MNF-math-sem_med Seminar (MEd) [6] VA 4. 2+1 5
Fachdidaktische Module
MNF-math-FD3 Mathematik in der Sekundarstufe (S) GS; A/K/M 1. 2 3
MNF-math-FD4 Themen des Mathematikunterrichts der Sekundarstufe (VL+Ü) K/M [4] 2. 3+1 4
MNF-math-prax Praxis des Mathematikunterrichts (S) PF 3. 2 3


Fußnoten

[1] PL: im Rahmen der Module zu erbringende Modulprüfungen.
 
[2] Semesterwochenstunde (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgesehen sind. „2 SWS“ bedeutet z.B., dass diese Veranstaltung ein Semester lang mit 2 Stunden/Woche durchgeführt wird.
 
[3] LP: Gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS) erhält man für jedes bestandene Modul eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP). Möglich sind auch die Abkürzungen CP oder PP. Zum anrechenbaren Arbeits­aufwand (Workload) zählen vielfältige Leistungen, zum Beispiel die Vor- und Nachbereitung sowie der Besuch von Veranstaltungen. Ein Leistungspunkt entspricht etwa dem Aufwand von 25 bis maximal 30 Stunden Präsenz- und Selbststudium.
 
[4] Die Prüfungsart wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
 
[5] Beide „Vorlesungen zur Mathematik“ sind aus einem Katalog von Modulen frei wählbar. Die jeweils 9 LP können sowohl durch ein Modul, basierend auf einer 4/2-stündigen VL/Ü, oder durch zwei Module à 5 LP, die auf zwei 2/1-stündigen VL/Ü basieren, erbracht werden. Bei der Bildung der Note jedes Wahlbereichs „Vorlesung zur Mathematik“ findet §13(5) PVO Anwendung, wobei bei der Mittelbildung jede Modulnote mit den dem Modul zugeordneten LP gewichtet werden.
 
[6] Grundlage für das Seminar ist ein bestandenes Modul. Dieses Modul darf nicht Grundlage des im Bachelor absolvierten Seminars sein.
 
Erläuterungen:

A: Ausarbeitung
GS: Gestaltung einer Seminarsitzung
K: Klausur
M: mündliche Prüfung
P: Praktikum
PF: Portfolio
S: Seminar
Sem.: empfohlenes Semester
Ü: Übung
V: Vortrag
VA: Vortrag mit schriftlicher Ausarbeitung
VL: Vorlesung
 
Gesamt 33

 

Akkreditierung

Der Studiengang ist bis zum 30.09.2024 akkreditiert (vorbehaltlich der Auflagenerfüllung bis zum 31.03.2019).

Als systemakkreditierte Universität führt der Geschäftsbereich Qualitätsmanagement die Akkreditierung der Studiengänge intern durch.