Studium

Gegenstand und Ziel des Faches

Добро пожаловать в Кильский университет им. Кристиана Альбрехта

Russisch wird derzeit von 210 Millionen Menschen weltweit gesprochen. Die meisten davon leben in Russland, dem mit über 17 Millionen Quadratkilometern flächengrößten Land der Welt. Im postsowjetischen Raum nimmt sie heute die Rolle einer lingua franca, also der dort herrschenden Verkehrssprache, ein.

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) können Sie Russisch im Studienfach Slavische Philologie in der Spezialisierungsvariante Russische Philologie als Zwei-Fächer- Bachelorstudiengang mit dem Profil Lehramt an Gymnasien studieren. Ihnen werden die Sprache, Literatur sowie die Kultur Russlands in Gegenwart und jüngerer Vergangenheit vermittelt. Während Ihres Studiums haben Sie die Wahl, ob sie ihren Schwerpunkt auf die Sprachwissenschaft oder die Literaturwissenschaft setzen wollen.

Das zentrale Ziel des Studienganges ist es, Ihnen ein tiefgreifendes Verständnis der russischen Kultur und ihrer vielschichtigen Beziehungen vor allem im Hinblick auf die Kulturen der jeweiligen Nachbarstaaten, aber auch auf die Beziehungen zum deutschen Geistesleben zu vermitteln. Zudem studieren Sie die Zusammenhänge kultureller Phänomene (Theater, Film, bildende Kunst) mit den Gesellschaftsstrukturen in ihrer historischen Entwicklung.

Besonderen Wert legt das Kieler Institut für Slavistik auf die umfassende Ausbildung in der russischen Sprache. Die Sprachkenntnisse erwerben Sie während des Studiums. Diese bilden die Voraussetzung für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Sprache und Literatur Russlands.

Der Studiengang ist international ausgerichtet. Bestandteil des Studiums ist ein obligatorischer Auslandsaufenthalt und ein reger Austausch mit russischen Partnerinstituten. Zudem können Sie verschiedene Lehrveranstaltungen bei russischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern absolvieren.

Das 4. Semester ist als sogenanntes Mobilitätsfenster konzipiert. Es sollte vorzugsweise an einer der Partneruniversitäten des Instituts für Slavistik in Irkutsk (Russland) oder in Tartu (Estland) absolviert werden. Die dort erbrachten Leistungen werden als äquivalent anerkannt und angerechnet.

Der Studiengang ist darüber hinaus eng mit der Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“ vernetzt. Forschungsergebnisse des Teilprojektes „Slavische Ortsnamen in Holstein“ werden beispielsweise in das Lehrprogramm des Studiengangs integriert. Weitere Vernetzungen bestehen mit dem „Zentrum für Osteuropa-Studien“ (ZOS), an dem Studierende ein Zusatzzertifikat erwerben können.