Studien-Informations-Tage

Fächer:

Medical Life Sciences
Biological Oceanography
 

Ort, Datum, Zeitpunkt, Hörsaal:

CAP 3 (Christian-Albrechts-Platz 3)
Donnerstag, 15.03.2018, 14.20 - 15.00 Uhr, Hörsaal 2

Referentin für Medical Life Sciences:

Prof. Almut Nebel

Referent für Biological Oceanography:

Dr. Jörg Süling

Studiengänge und Abschlüsse:

Medical Life Sciences

  • Ein-Fach-Masterstudium, Master of Science (M.Sc.)


Biological Oceanography

  • Ein-Fach-Masterstudiengang, Master of Science (M.Sc.)

 

Einige Inhalte der Veranstaltung:

Medical Life Sciences
Mit dem Master-Studiengang Medical Life Sciences der Medizinischen Fakultät wird eine Ausbildung angeboten, die auf Positionen in industrieller und akademischer Forschung im Bereich Biomedizin und angrenzenden Disziplinen vorbereitet, wobei translationale klinische Forschung im Zentrum steht. Ziel des Studiengangs ist es, Erkenntnisse der biomedizinischen Grundlagenforschung in die klinische Anwendung "from bench to bedside" zu erleichtern.

Der Studiengang bietet eine interdisziplinäre Ausbildung, die an den Schnittstellen zwischen naturwissenschaftlichen und medizinischen Wissensgebieten ansetzt und Techniken, Fragestellungen und Inhalte der biomedizinischen Forschung fächerübergreifend vermittelt.

Der Studiengang baut auf bestehenden Forschungsschwerpunkten am Kieler Campus auf. Ab dem 2. Semester können die Studierenden einer der folgenden vier Vertiefungsbereiche auswählen: Neben "Evolutionäre Medizin" und "Altern" stehen " mit "Entzündung" und "Onkologie" zwei große Indikationsgebiete im Fokus, die den Großteil der sogenannten Zivilisationskrankheiten umfassen. In dem gewählten Bereich wird auch das Thema der Masterarbeit angesiedelt sein.

Der Studiengang wendet sich vorzugsweise an Bachelor-Absolventen der Naturwissenschaften als auch an examinierte Human- und Zahnmediziner.

Biological Oceanography
Der Masterstudiengang baut auf biologischem Grundwissen aus einem biologisch-orientierten Bachelorstudium auf. Das Studium enthält einen relativ großen Anteil an praktischen und experimentellen Arbeiten, die den Bezug zur Forschung stärken sollen, aber auch die Methodik und weitere Fähigkeiten für spätere Tätigkeiten in der angewandten Meeresforschung oder Umweltüberwachung vermittelt werden sollen.

Neu in dem Vergleich zu den bisherigen Diplomstudiengängen ist die verstärkte Vermittlung von Kompetenzen im Bereich der Präsentation von Ergebnissen, Kommunikation und Teamarbeit sowie die Verbindung zur maritimen Wirtschaft in einem früheren Stadium der Ausbildung.

Vertieftes theoretisches Wissen in den biologischen Disziplinen der Meereskunde soll den Studenten die Kompetenz vermitteln, biologische Fragestellungen in das breitere Wissensfeld einzuordnen, die theoretischen Grundlagen zur Bearbeitung der Fragen anzuwenden und Konzepte zur Bearbeitung der komplexen Fragen zu entwickeln. Dieses Wissen wird in 4 Pflichtveranstaltungen (1. und 2. Semester) sowie weiteren Wahlveranstaltungen vermittelt.

Orientierungswissen in weiteren, relevanten Fächern (z. B. Seerecht oder ökonomischen Aspekten) stehen als Wahlveranstaltungen zur Verfügung. Die Palette an zusätzlichen Fächern kann erweitert werden, insbesondere im Hinblick auf die neuen Junior Professuren im Rahmen des Exzellenz Clusters "Future Ocean". Diese Wahlveranstaltungen ermöglichen den Studenten eine Profilbildung und vermitteln zusätzliche Kompetenzen in Bereich des maritimen Managements.

Methodische Kompetenzen werden als zentraler Aspekt der Ausbildung angesehen. Sie werden als Teil verschiedener Veranstaltungen vermittelt. Praktische Arbeiten umfassen Pflichtveranstaltungen und Wahlveranstaltungen.

Die Studenten sollen in der Lage sein, die wichtigsten, gängigen Methoden anzuwenden, neue Methoden kennen zu lernen und die Angemessenheit von Methoden für bestimmte Fragestellungen beurteilen zu können. Weiterhin sollen die Studierenden befähigt werden, die Ergebnisse der Methoden kritisch beurteilen zu können.

Analytische Fähigkeiten werden einerseits durch Ausbildung in statistischen Analysen und Modellierung vermittelt, andererseits gehört auch die kritische Auswertung von Literatur zum Ausbildungsprofil. Dadurch sollen die Studierenden befähigt werden, Daten im Kontext zu bewerten und weiterreichende Schlussfolgerungen zu ziehen.

Zusätzliche Kompetenzen, die über die fachliche Qualifikation hinausgehen, sind Voraussetzung für die Weitergabe der Forschungsergebnisse an Fachleute und Laien, sowie für die Organisation und Durchführung von Projekten und die Leitung eines Teams. Die Studenten sollen befähigt werden, ihre Ergebnisse erfolgreich im wissenschaftlichen Diskus vor Fachwissenschaftlern und auch vor Nicht-Fachleuten präsentieren zu können. Diese Fähigkeiten werden durch Pflichtveranstaltungen zur Key Scientific Skills und durch Vorträge in Seminaren geschult. Ein Praktikum in einer Firma oder einer Behörde soll den Studenten Einblick in die nicht-akademische Arbeitswelt vermitteln. Anleitung zur selbstständigen Konzeption eines Forschungsthemas wird im 3. Semester vermittelt, das der inhaltlichen Erarbeitung der eigenen Masterarbeit dient. Durch die Durchführung der Veranstaltungen in Englisch erwerben sich die Studenten ausgezeichnete Sprachkenntnisse, die sie unter anderem dazu befähigen, international arbeiten zu können.

Durch die Modulprüfung wird festgestellt, ob die oder der Studierende die Lernziele eines Moduls erreicht hat. Die Modulprüfungen finden studienbegleitend statt und können aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen. Die Art und Zahl der zu erbringenden Prüfungsleistungen richten sich nach der Fachprüfungsordnung.

Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle nach der Fachprüfungsordnung erforderlichen Modulprüfungen und die Arbeit bestanden und damit die erforderliche Anzahl von Leistungspunkten erworben wurde.

Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Biological Oceanography beträgt 4 Semester.