Studium

Wettbewerbe

Olympiade der Geowissenschaften

Die Olympiade der Geowissenschaften ist ein geowissenschaftlicher Wettbewerb für 17-jährige Schülerinnen und Schüler in der Eingangsphase der Oberstufe.
Sie hat sich u.a. die Verbesserung und Intensivierung des geowissenschaftlichen Schulunterrichts in Deutschland zum Ziel gesetzt.

17-jährige Schüler/innen qualifizieren sich in nationalen Auswahlverfahren für die Nationalmannschaften. In Deutschland ist die Fachsektion Geodidaktik die Koordinierungsstelle für die deutsche Nationalmannschaft. Die deutsche Olympiade der Geowissenschaften soll als Auswahlwettbewerb installiert werden an dem alle Bundesländer beteiligt sind. Derzeit befindet sie sich noch im Aufbau.

Weltweit werden dann die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Disziplinen der Geowissenschaften wie der Geologie, Paläontologie, Geophysik, Astronomie, Meteorologie oder den Umweltwissenschaften getestet.

Weitere Informationen zur Olympiade erhält man unter:

www.die-deutsche-olympiade-der-geowissenschaften.de
 

Mathematik-Olympiade

Die Mathematik-Olympiade ist ein Aufgabenwettbewerb, der für alle Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland angeboten wird. Er kann als wichtige Ergänzung zu den Bemühungen um die Förderung besonders interessierter und begabter jüngerer Schülerinnen und Schüler in den MA-THEMA-Arbeitsgemeinschaften und im Bundeswettbewerb Mathematik angesehen werden.Dabei nimmt das Heranführen an mathematische Problemstellungen und –lösungen einen höheren Stellenwert ein, als das erfolgreiche Abschneiden in Wettbewerbsklausuren.

Die Mathematik-Olympiade besteht aus insgesamt vier Runden pro Schuljahr. In den einzelnen Runden bearbeiten die Schülerinnen und Schüler drei bis vier Aufgaben (z.B. aus den Gebieten Algebra, Geometrie, Kombinatorik oder Zahlentheorie).
Die erste Runde wird Anfang September schulintern gelöst, die zweite Runde („Kreisolympiade“) wird ab 2006 Mitte November in allen 15 Kreisen Schleswig-Holsteins ausgetragen. Die dritte Runde („Landesrunde“) findet jedes Jahr Februar im Audimax der Christian-Albrechts- Universität statt – für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13. In der vierten Runde (die Bundesrunde für die Jahrgangsstufen 8 bis 13), an der auch eine Mannschaft aus Schleswig-Holstein teilnimmt, werden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Mai zwei Klausuren geschrieben.
12-14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13 aus Schleswig-Holstein können an dieser Bundesrunde teilnehmen. Eine erste Vorauswahl wird innerhalb der Landesrunde vorgenommen. Durch weitere Trainingslehrgänge an der CAU Kiel wird die Mannschaft aus Schleswig-Holstein gebildet. Für die unteren Jahrgänge (5. bis 7. Klasse) findet gegen Ende des Schuljahres ein Mathe-Camp in der Jugendherberge Westensee statt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb erhält man unter:

http://www.mathematik-olympiaden.de

Naturwissenschafts-Olympiaden

Die nationalen Auswahlwettbewerbe der weltweiten Physik-, Biologie- oder Chemie-Olympiaden betreut das Kieler Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).

Ziel dieser Olympiaden ist, Interesse am naturwissenschaftlichen Arbeiten und kreatives Denken beim Lösen kniffliger Probleme zu fördern und Kontakte zwischen begabten Schülern herzustellen. Die Teilnehmer (17-20 Jahre) müssen sich ein Jahr lang in vier Runden für den internationalen Wettkampf qualifizieren:

  1. Runde: Im Zeitraum März bis Mai versendet das IPN jahrgangsweise Aufgabenstellungen an Schulen aller Bundesländer. Von diesem Zeitpunkt an sind die Aufgaben auch im Internet einsehbar. Die Aufgaben werden in Hausarbeit gelöst, die Fachlehrer ermitteln die Besten dieser Runde.
  2. Runde: Die Olympiaden-Landesbeauftragten verteilen im Zeitraum September bis November neue Aufgaben an die Sieger der ersten Runde. Die Aufgaben werden in Hausarbeit gelöst, die Juroren ermitteln die Sieger.
  3. Runde: Im Januar/Februar des Folgejahres nehmen die Sieger an einem Auswahlseminar teil. Unter Klausurbedingungen lösen sie die nächsten Aufgaben.
  4. Runde: Die Besten der 3. Runde nehmen von April bis Juni erneut an einem Auswahlseminar teil, bei dem sie sich für den internationalen Wettbewerb qualifizieren müssen. Die vier Besten aus der 4. Runde jedes Jahrgangs reisen anschließend zur Endausscheidung ins Ausland.
     

Weitere Informationen zur Biologie-Olympiade erhält man unter:

http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ibo

Weitere Informationen zur Chemie-Olympiade erhält man unter:

http://www.fcho.de/de/

Weitere Informationen zur Physik-Olympiade erhält man unter:

http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ipho/

BundesUmweltWettbewerb

Der BundesUmweltWettbewerb wird ebenfalls vom Kieler IPN organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen.
Zugelassen sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 21 Jahren, allein oder in Gruppen bis zu 6 Personen; in der Altersgruppe der 13 bis 16-jährigen dürfen auch Projektgruppen in der Größe von 7 bis 20 Personen teilnehmen.

Die Teilnehmer am Wettbewerb wählen sich ein bestimmtes Umweltproblem, am besten aus ihrer eigenen Umgebung, und erarbeiten Lösungsvorschläge. Alle Wettbewerbsarbeiten werden in schriftlicher Form beim Veranstalter eingereicht, Einsendeschluss ist immer der 15. März.

Ziel des Wettbewerbes ist die Förderung des Umweltwissens von jungen Menschen sowie ihrer Selbständigkeit, Kreativität und Initiative im Umweltbereich.

Weitere Informationen zum BundesUmweltWettbewerb erhält man unter:

http://www.ipn.uni-kiel.de/projekte/buw/

Programmierwettbewerb "Software Challenge"

Beim Programmierwettbewerb "Software Challenge", der idealerweise Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule anspricht, werden im Informatikkurs oder in der Informatik AG an der Schule Strategien für ein Brettspiel, das vom Institut für Informatik vorgegeben wird, entwickelt und diese dann im Internetwettkampf „Jeder gegen Jeden“ erprobt.

Die acht besten Gruppen treten beim Finale live gegeneinander an und spielen das Halbfinale und das Finale aus. Den Siegern sowie ihren Jung-Programmierern winken Geld- und Sachpreise. Hat sich die Schule angemeldet, kommt ein Betreuer oder eine Betreuerin des Instituts für Informatik der Christian-Albrechts-Universität direkt an die teilnehmende Schule, erklärt die Aufgabenstellung, leistet Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften Hilfestellung. Er oder sie bleibt auch Ansprechpartner während der gesamten Wettbewerbszeit. In einer ca. viermonatigen Einarbeitungszeit, versuchen die Schülerinnen und Schüler als Team, eine Strategie zu erarbeiten und in ein Programm umzusetzen. Wie erfolgreich dieses ist, zeigt sich im Wettkampf, wobei vor jedem Spieltag bis zu einer festgelegten Deadline Änderungen vorgenommen werden können. Der aktuelle Spiel- und Tabellenstand kann im Internet verfolgt werden.

Weitere Informationen zum Programmierwettbewerb "Software Challenge" erhält man unter:

http://www.software-challenge.de

Landeswettbewerb Jugend forscht - Schüler experimentieren

Jährlich im März trifft sich der junge schleswig-holsteinische Forschernachwuchs in der Technischen Fakultät. Zur Wahl des Gewinners aus dem Landeswettbewerb Jugend forscht stellen alle Teilnehmer ihre Forschungsarbeiten aus. (Über die bundesweit einheitlichen Teilnahmebedingungen bei Jugend forscht informiert www.jugend-forscht.de). Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich für Schulklassen aller Jahrgänge.

Weitere Informationen zum Landeswettbewerb an der Technischen Fakultät erhält man unter:

www.tf.uni-kiel.de/de/schueler-und-lehrer/jugend-forscht-1